Zwiebel-Rosmarin-Galette mit Birne und Géramont Winter-Genuss (Hausmannskost)

Dieser Beitrag mit dem Rezept für die Zwiebel-Rosmarin-Galette entstand in Kooperation mit Géramont® und enthält Werbung.

Bald ist es so weit! Der Advent ist die schönste Zeit des Jahres für mich und meine Familie! Ich liebe die gemütlichen Abende mit Kerzenschein und die Köstlichkeiten, die es in dieser Zeit bei uns gibt. Wir lieben die gemeinsamen Abendessen!

Als Geramont mich nach einer Vorspeisen-Idee für ein perfektes Adventsdinner fragte und ich erfuhr, dass es den Geramont Winter-Genuss á la Elsässer Flammkuchen wieder im Handel gibt, war ich Feuer und Flamme! Diesen Käse gibt es nur für 6 Monate in der Winterzeit! Er ist herrlich verfeinert mit Speck und Zwiebeln und genau das macht ihn zu etwas ganz Besonderem! Die cremig-milde und zugleich herzhaft-würzige Geschmacks-Kombination passt perfekt zu meiner Lieblingvorspeise – der Zwiebel-Rosmarin-Galette.

Woher das Rezept für die Galette stammt

Ich habe dieses Rezept tatsächlich im Elsass kennengelernt – auf einem kleinen Bauernhof mitten im französischen Nirgendwo. Marie, die kleine, quirlige, französische Bauersfrau mit den roten Wangen und den hochgesteckten grauen Haaren, die mich aufgenommen hatte, als ich im einem Dezember vor etlichen Jahren in Frankreich eine Autopanne hatte, stellte sie einfach mitten auf den Tisch und schnitt sie in kleine Teile! So knusperten wir an der Galette herum, unterhielten uns bei Kerzenschein mit Händen und Füßen über das Kochen und freuten uns diebisch darüber, dass der Zufall uns zusammengeführt hatte. Was der Hauptgang war, verrate ich euch einmal an anderer Stelle! 

Zwiebel-Rosmarin Galette mit Birne und Géramont® Wintergenuss  à la Elsässer Flammkuchen

Zutaten für die Zwiebel-Rosmarin-Galettes

für den Teig
  • 230 g Butter (eiskalt)
  • 300 g Mehl
  • 30 g Zucker
  • 2 Teelöffel Salz (gestrichen)
  • 60 ml Weißwein (Riesling)
  • 2 Esslöffel eiskaltes Wasser
für die Füllung
  • 3 Zwiebeln
  • 2 Esslöffel Butter
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 Esslöffel Weißwein (Riesling)
  • Salz, Pfeffer zum Abschmecken
  • 4 Teelöffel Creme Fraiche
  • 1-2 Birnen
für den Belag
  • 1 Ei zum Bestreichen des Teiges
  • Géramont® Winter-Genuss à la Elsässer Flammkuchen
  • einige Zweige Rosmarin
Zubereitung des Teiges 

Zunächst das Mehl, den Zucker und das Salz mischen. Die Butter anschließend in kleine Würfel von etwa einem Zentimeter schneiden und zusammen mit der Mehl-Mischung in eine Küchenmaschine geben. 

Im ersten Schritt Mehl und Butter zügig, das heißt in kurzen Knet-Einheiten, vermischen. Sobald sich die Zutaten gerade vermengt haben, den kalten Wein hinzufügen und unterkneten, so dass sich alles sich verbindet. An dieser Stelle teste ich, ob sich der Teig schon zu einer Kugel formen lässt und zusammenhält. Ist er noch zu krümelig, zunächst einen Esslöffel Eiswasser dazu geben und unterkneten. Lässt sich der Teig immer noch nicht formen, füge ich einen weiteren Esslöffel Wasser hinzu, bis das möglich ist. 

Den Teig vierteln, jeweils zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln. Die Teig-Kugeln mindestens 1,5 Stunden kühlen. 

Die Füllung

Für die karamelisierten Zwiebeln

Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Zwei Esslöffel Butterschmalz in einer Pfanne auslassen, erhitzen und die Zwiebel dazugeben und unter starker Hitze kurz anbraten. Dabei den Pfannen-Inhalt ständig rühren und den Bodensatz immer mit ablösen. 

Nach einigen Minuten die Hitze stark reduzieren bzw. halbieren und den Rosmarin-Zweig mit in die Pfanne legen. Innerhalb von zehn Minuten (jetzt den Rosmarin-Zweig aus der Pfanne nehmen) sollen die Zwiebeln glasig sein, nach etwa 30 Minuten haben sie eine dunkelblonde Färbung und werden leicht klebrig. 40 Minuten später sollten sie dunkel goldbraun gefärbt sein und schon karamelisiert riechen. Den Pfanneninhalt während der gesamten Zeit alle fünf bis zehn Minuten umrühren. 

Zwiebeln fertig gebräunt – abkühlen lassen

Sobald die Zwiebeln die gewünschte Bräune haben, zwei Teelöffel Wein dazu gießen und aufkochen – dabei unbedingt den Bodensatz von der Pfanne lösen und unterrühren. Zum Schluss mit Salz abschmecken, in eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen. Über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Galette fertigstellen und backen

Zunächst die Arbeitsfläche mehlen und den Teig zu einem Kreis (0,5 cm dick) ausrollen. In die Mitte einen Klecks Creme Fraiche geben, etwas Salz und Pfeffer darüber streuen und die Zwiebeln darauf verteilen. Dünne Scheiben von der Birne abhobeln, vierteln und auf die Tarte legen. Der Rand wird hochgeklappt, deswegen sollte ein 3 Zentimeter breiter Rand unbelegt bleiben. 

Den Rand der Galette vorsichtig rundherum hochklappen und für etwa 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Mit allen anderen Teigstücken genauso verfahren. 

Nun den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier oder einer Backmatte auslegen. Dann die Galettes aus dem Kühlschrank holen, den Teigrand mit verquirltem Ei bestreichen und auf das Backblech legen. In ungefähr 10 Minuten goldbraun backen und dann abkühlen lassen. 

Servieren der Galette

Den Géramont Winter-Genuss à la Elsässer Flammkuchen in etwas dickere Scheiben schneiden, Herzen oder Weihnachtsmotive ausstechen und auf den Galettes verteilen. Die Galetteszusätzlich mit einem Rosmarinzweig dekorieren und servieren. Bon appétit!

Tipps
  • Der Teig darf auf keinen Fall „überknetet“ werden!
  • Alle Zutaten müssen immer eiskalt sein! Die Butter darf auf keinen Fall schmelzen!
  • Wer keine Küchenmaschine besitzt, verwendet ein Messer um die Zutaten zu vermischen. Wer mit den Händen arbeitet, muss stark drauf achten, dass der Teig nicht warm wird!
  • Ich bereite den Teig am Tag vorher zu und lasse ihn über Nacht im Kühlschrank. 
  • Auch die gefüllten, ungebackenen Galettes können eine Nacht im Kühlschrank aufbewahrt werden.
  • Die Zwiebeln nicht anbrennen lassen – sie werden dann bitter!
  • Einige frisch ausgestochene Birnen-Kügelchen auf der fertigen Galette sind sehr dekorativ und sie sorgen für ein wenig mehr Frische.

Mit dieser Vorspeise hat mich meine Lieblingsbäuerin in den Bann französischer Lebensart gezogen. Savoir-vivre bedeutet „verstehen zu leben“ und Marie hat mir gezeigt, was man darunter auf Land in Frankreich versteht. Das Leben und die Menschen so annehmen, wie sie daher kommen – genießen und aus den vertracktesten Situationen etwas Wunderbares machen! C`est Bon!

Lasst es euch gut gehen und vor allem schmecken!

Alles Liebe
miho

 

 

Last updated by at .

Veröffentlicht von Michaela Lühr

Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen. Foodblogger | Foodblog | Imkerin | Heilpraktikerin | Ernährungsberaterin

4 Kommentare

  1. Ich mag sowohl Deine Galettes als auch die Erinnerungen an Marie, die Du mit uns teilst! Manchmal im Leben hat man solche Begegnungen, die einen prägen. <3

  2. Liebe Michaela,

    ein sehr schöner Beitrag. Ich mag es sehr gerne, wie du Erlebnisse und Rezepte verbindest. Und nun zum Rezept, die Kombination mit Rosmarin und Zwiebeln ist sehr lecker.
    Davon hätte ich jetzt gerne ein Stück <3
    Hab noch einen wunderschönen Tag und eine stimmungsvolle Vorweihnachtszeit <3
    Liebe Grüße, Mimi

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Mit der Abgabe meines Kommentars erkläre ich mich mit der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten durch diese Website einverstanden.*
(Dein Name und die E-Mail Adresse werden benötigt, damit ich dich zuordnen kann. Diese Daten werden nur für diesen Zweck gespeichert und auf deinen Wunsch gelöscht. Eine ausführliche Erläuterungen zur Speicherung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten kannst du in meiner Datenschutzbestimmungen nachlesen.)