Nicht nur beim Grillen sondern auch beim Mittagessen sind für uns Beilagen das allerwichtigste! Dieses Blumenkohlsalat Rezept liebe ich ganz besonders, weil man es auf so viele Arten abwandeln kann, wenngleich wir auch die Grundversion, die ich hier veröffentliche, sehr lieben. Mit nur wenigen und einfachen Zutaten bekommt der Salat Pfiff. Glatte Petersilie passt zu Blumenkohl wie die Faust aufs Auge. Da braucht es gar nicht mehr viel drumherum. Etwas Säure, ein paar Gewürze und ein wenig Schärfe, schon entsteht der tolle Geschmack. Für etwas Biss sorgen Nüsse. Ganz einfach also! All das habe ich immer im Haus – ihr vielleicht auch.
Der Vorteil am Blumenkohl ist, dass er ungekocht doch recht geschmacksneutral ist. Gekocht sind doch viele nicht so Fans des Gemüses. Wer den besonderen Geschmack möchte, kann den Blumenbkohlreis, den man für diesen Salat selber macht und manchmal auch fertig als Convinience Produkt kaufen kann, räuchern oder braten. Aber das ist dann etwas für Fortgeschrittene, denn der Blumenkohl muss für diesen besonderen Blumenkohlsalat wirklich knackig sein.
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Blumenkohlsalat
Ihr findet auf herzelieb noch mehr Salat Rezepte! Schaut euch auch die Mini-Blumenkohlbomben, die Bratwurstpfanne mit Blumenkohl oder den dänischer Brokkolisalat an.
Zutaten
für den Blumenkohlsalat benötigt ihr
1⁄2 Bund glatte Petersilie,
5 Lauchzwiebeln,
500 g Blumenkohl in Röschen,
40 g Essig,
60 g Öl,
1 Teelöffel Zitronensaft,
1 Prise Liebe,
1⁄2 Teelöffel Salz,
1⁄4 Teelöffel frisch gemahlener Pfeffer,
1 Prise Zucker und
50 g Mandelblättchen.
Zubereitung
Diesen Blumenkohlsalat kann man super abwandeln. Wie das geht, wie lange er haltbar ist und wie man geschmacklich noch mehr aus dem Salat rausholen kann, verrate ich etwas weiter unten in den Tipps.
- Zunächst alle Zutaten abwiegen, abmessen und bereitstellen.
- Die Petersilie und die Lauchzwiebeln gründlich waschen.
- Dann die Petersilie trockenschleudern und fein hacken.
- Danach die Lauchzwiebeln in Ringe schneiden.
- Anschließend die Blumenkohlröschen waschen und auf der groben Seite einer Vierkantreibe raspeln oder mit dem Messer klein hacken.
Alternativ kann der Blumenkohl auch in einer Küchenmaschine wie dem Thermi oder einem Multizerkleinerer gehackt werden. - In einer großen Schüssel Essig, Öl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Zucker verrühren.
- Blumenkohl, Lauchzwiebeln und Petersilie dazugeben und alles verrühren.
- Dann die Mandelblättchen unterheben. (Wer mag, kann sie ganz zu Beginn auch goldbraun anrösten.)
Eine halbe Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen, dann den Blumenkohlsalat nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich serviere ihn mit Brot.
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Tipps für den Blumenkohlsalat
Ich tausche den Blumenkohl auch gern gegen Romanesco aus, wenn ich ihn bekommen kann. Auch mit Brokkoli schmeckt dieser schnelle Salat ganz hervorragend. Klein gehackter Weißkohl ist ebenfalls geeignet. Und wer keinen Kohl verwenden möchte, kann das Rezept sogar mit Kohlrabi oder Karotten machen.
Es müssen nicht immer Lauchzwiebeln im Blumenkohlsalat sein! Ausgezeichnet schmecken auch sehr fein gehackte Schalotte, rote Zwiebeln oder die normale Küchenzwiebel als Ersatz.
Haltbar ist der Blumenkohlsalat 2–3 Tage im Kühlschrank. Da keine Mayonnaise enthalten ist, braucht man sich da keine Sorgen zu machen. Einfrieren kann man den Salat nicht.
Ich verwende sehr gerne weißen Balsamico, greife aber auch mal auf Apfelessig oder Kräuteressig wie Estragonessig zurück. Die Hauptsache ist, dass der Essig einen Säuregehalt von rund fünf Prozent hat. Wer es lieber geschmacksneutral möchte, greift auf normalen Haushaltsessig wie Branntweinessig oder Weißweinessig zurück. Den hat jeder im Haus. Es gibt viele Essigsorten und Essigarten, verwendet das, was euch schmeckt!
Wer ein Fan von Olivenöl ist, sollte es verwenden. Ich bereite diesen Blumenkohlsalat lieber mit geschmacksneutralem Rapsöl oder Sonnenblumenöl zu.
Die Petersilie habe ich auch schon mit Koriander ersetzt und dann auch Sojasoße verwendet. Aber wer keine Petersilie mag oder hat, kann sie mit Schnittlauch, Bärlauch oder aber Basilikum ersetzen. Auch Kerbel, Kresse oder Brunnenkresse schmeckt absolut interessant als Ersatz in dem Blumenkohlsalat. Wer Dill liebt, sollte ihn in dem Salat probieren. Ein Hauch Minze ist auch eine Idee.
Statt Mandelblättchen schmeckten auch geröstete Pinienkerne, Cashewkerne, Haselnüsse oder Haselnussblättchen, Pistazienkerne oder Walnüsse in diesem Salat mit Blumenkohl.
Eine fruchtige Note gibt dem Blumenkohlsalat ebenfalls jede Menge Pfiff. Sehr klein gewürfelter Apfel, oder Orange in kleinen Mengen, sind genauso gut geeignet wie in Apfelsaft oder Orangensaft eingeweichte Rosinen oder Korinthen. Wer diese fruchtigen Zutaten dazu gibt, sollte eventuell den Zucker weglassen.
Auch beim Süßmittel gibt es verschiedene Alternativen. Statt Zucker verwende ich auch schon mal Honig, Apfeldicksaft, Birnendicksaft oder Reissirup. Wer ohne verwertbare Kohlenhydrate süßen möchte, setzt Erythrit ein.
Manchmal steht mir der Sinn nach mehr Gehalt, besonders dann, wenn ich den Salat als vollwertiges Mittagessen essen oder Mitnehmen möchte. 25–50 Gramm gekochten Bulgur, Couscous, Hirse, Buchweizengrütze oder eingeweichten, geschroteten Dinkel kann man prima unterheben. Gewogen wird natürlich trocken!
Sonstige Zutaten, die auch mal in diesem Blumenkohlsalat landen: Erbsen und Bohnen (Frisch oder Tiefkühlware) Brokkoli, Kapern, Käse, Kichererbsen (Dosenware) oder Paprikaschote.
Lasst mal von euch hören und schreibt mir einen Kommentar, wie ihr den Blumenkohlsalat abgewandelt habt. Es gibt sicherlich viele interessante Geschmacks- und Zutatenkombinationen, auf die ich gar nicht kommen würde. Also verratet mir, was ihr draus macht. Am besten als Kommentar unter diesem Beitrag.
Solltet ihr einen Fehler, welcher Art auch immer, im Blumenkohl Rezept oder dem übrigen Text finden, meldet euch ebenfalls gern hier unter dem Beitrag in einem Kommentar. Dann kann ich zeitnah drauf reagieren und ihn korrigieren.
Guten Appetit und alles Liebe,
miho