Hotdog-Faltenbrot Rezept – Fingerfood auf dänische Art

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Ich mag Pizza, ehrlich! Aber ich liebe auch dänische Hotdogs! Früher habe ich immer gedacht, so ein Zwischending wäre schon prima, und genau da setzt dieses Hotdog-Faltenbrot an. Einfach nur einen Pizzaboden und Soßen und Würstchen, Gurken und Röstzwiebeln zu bestreichen, ist überhaupt keine gute Idee. Denn was ein leckeres Hotdog aus Dänemark ausmacht, ist tatsächlich die Saftigkeit. Es muss so viel Soße drauf sein, dass es leicht tropft, und mit Sauce meine ich die übliche, dänische Mischung: Senf, Tomatenketchup und dänische Remoulade. Obendrauf natürlich Röstzwiebeln, ohne die geht es nun mal nicht. Ich glaube, jetzt haben alle verstanden, was ich meine. 

Goldbraun gebackenes Hotdog-Faltenbrot auf weißem Backpapier. Mit Würstchen, Agurker und Röstzwiebeln angerichtet.

Dieses Zupfbrot gibt es bei uns immer einige Zeit, nachdem wir dänische Hotdogs gegessen haben. Dann hab ich meistens noch angebrochene Flaschen, ein geöffnetes Glas Agurker und eine halbvolle Dose Röstzwiebeln im Schrank, die dann auch gerne aufgebraucht werden sollen. Das Hotdog-Faltenbrot ist die beste Methode, um im Kühlschrank Klarschiff zu machen und Reste aufzubrauchen. Meine Familie liebt Zupfbrote und Faltenbrote, die an Fastfood Klassiker erinnern. Ich finde, sowas ist auch immer eine tolle Überraschung für Gäste oder als Mitbringsel für eine Party. Dieses Hotdog-Faltenbrot ist sehr mächtig, es reicht für 8 Personen, wenn es nicht als Hauptmahlzeit gegessen wird. 

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Hotdog-Faltenbrot Rezept

Ihr findet auf herzelieb noch mehr Dessert Rezepte! Schaut euch auch die dänische Remoulade, das Zitronen-Buttermilch-Dessert oder das Schokokuss Dessert an.

Hotdog-Faltenbrot, goldbraun gebacken auf weißem Backpapier. Vor dem Zupfbrot lieben zwei Stücke davon. Zutaten 

Für Hotdog-Faltenbrot braucht ihr 
450 Gramm lauwarmes Wasser, 
10 Gramm frische Hefe, 
1/2 Teelöffel Zucker, 
750 Gramm Mehl, 
50 Gramm Öl, 
1 Prise Liebe, 
14 Gramm Salz, 
Remoulade, Senf, Tomatenketchup, 
8 Würstchen, 
6 Gewürzgurken oder 1/2 Glas Agurker und
3-4 Esslöffel Röstzwiebeln.

Zubereitung

Schaut weiter unten in die Tipps! Dort beantworte ich die Fragen, die mir am häufigsten zu diesem Zupfbrot gestellt werden. Es gibt Hinweise zu den Zutaten, zur Haltbarkeit und den ein oder anderen Kniff. Am Ende des Beitrags verrate ich, wie ihr feststellt, ob der Teig ausreichend gegangen und backbereit ist. 

  1. Zunächst alle Zutaten für das Hotdog-Faltenbrot abwiegen, abmessen und bereitstellen.
  2. In den Boden einer Springform (siehe unten) mit einem Durchmesser von 26 Zentimetern Backpapier einspannen. Die Seiten mit Trennspray (siehe unten) einsprühen oder gut einfetten.
  3. Dann das Wasser in eine Rührschüssel gießen und die Hefe und den Zucker darin einlösen.
  4. Fünf Esslöffel Mehl einrühren und 5 Minuten zur Seite stellen.
  5. Dann das restliche Mehl und das Öl hinzufügen und 3 Minuten auf niedriger Stufe in der Küchenmaschine kneten. 
  6. Anschließend auf mittlere Geschwindigkeit schalten und weitere 2 Minuten kneten.
  7. Dann das Salz dazugeben und weitere 5 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit in den Teig einarbeiten. 
  8. Danach den Teig zu einer Kugel formen, in eine leicht geölte Schüssel legen und insgesamt 90 Minuten gehen lassen,
  9. Nach jeweils 30 Minuten den Teig vorsichtig mehrfach in alle Richtungen falten und danach zurück in die Schüssel legen. Am besten geht das mit leicht feuchten Fingern.
  10. Wenn die Gehzeit vorüber ist, den Teig mit einer Teigrolle (siehe unten) zu einem großen Rechteck ausrollen. (Dazu mehle ich die Arbeitsfläche und die Oberfläche leicht.)
  11. Dünn mit Senf und etwas dicker jeweils mit Tomatenketchup und Remoulade bestreichen. 
  12. Die Würstchen und die Gewürzgurken in Scheiben schneiden und darauf verteilen (Agurker müssen vorher abtropfen, ich tupfe sie sogar ab).
  13. Danach die Röstzwiebeln daraufstreuen.
  14. An dieser Stelle heize ich den Backofen auf 180 °C Umluft vor.
  15. Nun das Teigrechteck in Streifen schneiden (das mache ich mit einem Pizzaschneider (siehe unten)) und jeden Streifen in Zieharmonika-Falten legen. Dabei sollen sich immer die bestrichenen bzw. belegten Falten berühren. 
  16. Die Streifen in der vorbereiteten Springform gleichmäßig verteilen. Die Wurststücke oder Gurkenscheiben, die herausfallen, einfach wieder in die Falten stecken.
  17. Die Form mit dem Hotdog-Faltenbrot in den Ofen stellen und 35-45 Minuten backen. Wer besonders viel Belag verwendet, braucht eine Backzeit von 60 Minuten (Ziel ist eine Kerntemperatur um die 95 °C, auch 98 °C ist in Ordnung). Ich messe das mit einem Thermometer (siehe unten).

Ich lasse das Hotog-Faltenbrot einige Minuten stehen, bevor ich die Form aufmache. Manchmal ist es ganz gut, den Rand etwas zu lösen. Ohnehin schmeckt das Zupfbrot am besten, wenn es nicht allzu heiß ist. Ein Hotdog ist auch nicht so heiß, dass man es nicht anfassen kann.

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Tipps für Hotdog-Faltenbrot

Ich verwende für das Hotdog-Faltenbrot am liebsten Weizenmehl Typ 550, aber das Rezept für dieses Zupfbrot funktioniert auch ganz wunderbar mit Weizenmehl Typ 405 oder Dinkelmehl Typ 630. Wer unbedingt möchte, kann 1/3 des Mehls gegen ein Weizen- oder Dinkelmehl Typ 1050 austauschen. Alternativ 150 Gramm Vollkornmehl.

Ich werde oft gefragt, welches Öl ich verwende. Ein geschmacksneutrales Öl wie Rapsöl ist genau richtig. Auch Sonnenblumenöl ist eine gute Wahl. Wer mich kennt, weiß, dass ich gerne ein schwedisches Butteröl (siehe oben) verwende. 

Bei uns muss es dänische Remoulade sein. Wer die aus Dänemark nicht bekommen kann, macht sie einfach selber: https://herzelieb.de/rezept-daenische-remoulade-original-weisskohl-blumenkohl/.

Haltbar ist das Hotdog-Faltenbrot etwa 3 Tage. Wichtig ist, dass es gut verpackt ist und im Kühlschrank gelagert wird. Sicherlich kann man es auch einfrieren, ich mache das aber nicht, weil es uns dann nicht mehr so gut schmeckt. 

Ich bestreiche den Teig recht reichlich mit Remoulade, Tomatenketchup und Senf, wobei Senf den bei weitem geringsten Anteil ausmachen soll. Und ich belege sehr reichlich mit Agurker und Röstzwiebeln. Das bedeutet aber auch, dass das Falten ein wenig »schwierig« wird und in eine kleine Sauerei ausarten kann. Ich kann nur raten, erst einmal von allem aufzulegen und sich dann leicht zu steigern. Das Ergebnis von „viel Belag“ seht ihr auf den Bildern. Das Faltenbrot füllt die Form nach dem Backen tüchtig aus. 

Ich behalte das Hotdog-Faltenbrot immer gut im Auge, wenn es im Ofen ist. Wenn es mir zu braun zu werden scheint, decke ich alles mit Backpapier oder Alufolie ab. 

Wer möchte, kann das Zupfbrot fünf Minuten vor Backzeitende mit etwas geriebenem Käse bestreuen. Ich mache das gern mal, weil es optisch ganz schön ist. Wirklich nötig ist das geschmacklich nicht.

Das Zupfbrot schmeckt am allerbesten am Tag der Zubereitung. Aber man kann es auch ohne Weiteres am nächsten Tag kalt essen oder ein bisschen aufwärmen. Das funktioniert am besten in der Mikrowelle. Bitte beachten: Nur anwärmen und nicht zu heiß werden lassen.

Hotdog-Faltenbrot in einer Springform. Goldbraun gebacken. Angerichtet mit Röstzwiebeln, Gurken und Würstchen

Was ist beim Hefeteig zu beachten?

Wann ist der Hefeteig für das Hotdog-Faltenbrot ausreichend gegangen?

Wie lange ein Hefeteig gehen muss, ist nicht in Stein gemeißelt. Die Gehzeit ist von vielen Faktoren abhängig, unter anderem von der Umgebungstemperatur. Je kühler ein Raum ist, desto mehr Zeit wird zum Aufgehen gebraucht. Optimal sind 24-28 Grad. Mein Teig ging bei einer Raumtemperatur von rund 20 °C. Jeweils 5 Grad mehr, verkürzen die Gehzeit um die Hälfte, ist es kälter, muss die Gehzeit verlängert werden.

Woher weiß ich, dass mein Hefeteig für das Hotdog-Faltenbrot ausreichend lang geruht hat?

Am besten ist es, zu prüfen, ob der Hefeteig „reif“ ist. Ich mache das mit dem »Fingertest«: Finger mehlen und seitlich in den Teig drücken. Springt die Delle sofort zurück, braucht der Teig noch Zeit. Bildet sich die Delle langsam zurück, kann der Teig für das Hotdog-Faltenbrot ausgerollt werden. Ein weiteres Indiz ist, wenn der Teig ungefähr 1,5 bis 2 x größer geworden ist. 

Und jetzt: ran an den Hefeteig – der macht nicht viel Arbeit und geht ganz alleine auf. Während der Teig ruht, könnt ihr viele andere schöne Dinge machen. Solltet ihr aber noch Fragen zu diesem Zupfbrot haben, immer her damit! Schreibt direkt einen Kommentar unter diesen Beitrag. Macht das bitte auch, wenn euch ein Fehler aufgefallen ist, ich bin für jeden Hinweis dankbar. Auch über Lob freue ich mich riesig.

Guten Appetit und alles Liebe,
miho

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