Käsekuchenwaffeln Rezept – das schnelle Waffelglück

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Wer Waffeln liebt und Käsekuchen ebenfalls, wird dieses Käsekuchenwaffeln Rezept feiern. Zumindest geht´s meiner Familie und mir immer so. Ich gestehe, ich bin manchmal ein bisschen zu faul, einen großen Käsekuchen zu backen – auch wenn das eigentlich ganz schnell geht. Aber was noch viel besser ist: Der Teig für diese Käsekuchenwaffeln ist in wenigen Minuten angerührt und wir backen sie dann im Waffeleisen am Kaffeetisch. So landen sie warm und duftend, sofort auf den Tellern. Sie schmecken pur schon genial, aber mit ein paar Früchten, etwas Vanillesoße oder einem Klecks Sahne sind sie nochmal so lecker und ersetzen jede Torte! 

Käsekuchenwaffeln auf einem gedecktem Kaffetisch. Im Vordergrund eine Waffel mit Sahne und Mandarinen auf einem blau-weißen Teller.

Käsekuchenwaffeln sind wirklich seehr einfach zuzubereiten. Ein paar ganz einfache Zutaten werden einfach zusammengerührt – dann steht der Teig, solange bis das Waffeleisen heiß ist. Nur noch den Waffelteig ins Eisen füllen und zu goldbraunen Waffeln backen. Ihr glaubt ja gar nicht, wie gut das duftet! Und sollte mal was übrig bleiben, werden sie nochmal angewärmt, bevor sie verputzt werden. Zur Not schmecken die Käsekuchenwaffeln übrigens auch kalt. Die einfachsten Rezepte sind tatsächlich oft die besten. Deswegen, nehmt euch beim nächsten Kaffeetrinken einfach mal die fünf Minuten zum Teigrühren. Ich bin mir sehr sicher, dass ihr in dieses Rezept schockverliebt sein werdet. Und dann gibt es sie ganz sicher öfter.

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Käsekuchenwaffeln Rezept

Ihr findet auf herzelieb noch mehr Kuchen Rezepte! Schaut euch auch die harten Vanillewaffeln, die Saure-Sahne-Waffeln oder die herzhaften, dicken Käsewaffeln an.

Drei Käsekuchenwaffeln auf einem weißen Holzbrett, dass mit zerknülltem Papier belegt ist. Vorne links ein Sieb mit Puderzucker, hinten eine ZitroneZutaten 

Für die Käsekuchenwaffeln braucht ihr 
1 Bio-Zitrone, 
4 Eier, 
450 Gramm Frischkäse, 
100 Gramm Zucker, 
1 Prise Liebe,
1 Teelöffel Vanillezucker, 
1 Prise Salz, 
150 Gramm Mehl, 
1 Teelöffel Backpulver, 
Öl zum Fetten des Waffeleisens und
Puderzucker zum Bestäuben.

Zubereitung

Wenn du wissen möchtest, wie man dieses Rezept noch abwandeln kann und wie lange die Waffeln haltbar sind, scroll einfach weiter runter zu den Tipps!

    1. Zunächst alle Zutaten abwiegen, abmessen und bereitstellen.
    2. Dann die Bio-Zitrone lauwarm abwaschen, abtrocknen, die Schale mit einer Reibe abreiben und den Abrieb in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben.
    3. Dann die Eier, den Frischkäse, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz dazugeben und alles gut verrühren, sodass die Masse glatt ist. 
    4. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver vermischen und unter die Frischkäse-Masse heben. Ich mache das mit einem Teigschaber, damit ich den Teig nicht zu stark rühre.
    5. Das Waffeleisen vorheizen und mit Öl oder Butterschmalz fetten. 
    6. Je nach Waffeleisen und pro Waffel 3-4 Esslöffel Waffelteig in Eisen füllen.
    7. Die Käsekuchenwaffeln goldbraun backen, das dauert jeweils 5 Minuten. Je nach Dicke der Waffeln – also immer hübsch ins Eisen schauen nach 2 Minuten!

Die fertig gebackenen Waffeln entweder sofort und warm servieren oder auf einem Backgitter nebeneinander abkühlen lassen. Sie sollen am besten nicht übereinanderliegen, damit sie nicht klitschig werden. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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Tipps für die Käsekuchenwaffeln

Ich verwende einen Frischkäse mit Doppel-Rahm-Fettstufe aus dem Discounter, der in 300-Gramm-Packungen verkauft wird. Wichtig ist, dass es kein fettreduzierter Frischkäse ist und auch keine Frischkäsezubereitung. Beides funktioniert nicht. 

Man kann diese Käsekuchenwaffeln auch in einem normalen Herzwaffeleisen backen, sie werden dann ein bisschen knuspriger und nicht ganz so fluffig. Gebacken im belgischen Waffeleisen, werden sie dicker und saftiger. Außerdem schmecken sie mehr nach Käsekuchen.

Zum Fetten verwende ich am liebsten Butterschmalz, aber ich verwende auch gerne ein schwedisches Butteröl (siehe oben). Genauso gut geeignet ist auch ein geschmacksneutrales Pflanzenöl wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Aber Achtung: kalt gepresste Öle haben meistens einen starken Eigengeschmack, der so gar nicht zu Käsekuchenwaffeln passt.

Es ist wichtig, eine Bio-Zitrone zu verwenden. Es gibt auch unbehandelte Zitronen, aber „unbehandelt“ bedeutet in diesem Fall nur, dass die Früchte nach der Ernte nicht mehr behandelt werden dürfen. Vor dem Pflücken dürfen sie trotzdem mit Pestiziden behandelt werden und oft geschieht das unmittelbar vor der Pflückung. Natürlich kann statt Zitronenabrieb auch Orangenabrieb verwendet werden – auch hier sind Bio-Früchte die erste Wahl.

Für den Teig der Käsekuchenwaffeln verwende ich Weizenmehl Typ 550, aber auch Typ 405 ist prima geeignet. Wer möchte, kann die Waffeln auch mit Dinkelmehl Typ 630 backen. Ich kann nicht empfehlen, Weizen- oder Dinkelmehl Typ 1050 oder Vollkornmehl zum Backen zu verwenden. Käsekuchenwaffeln müssten nicht gesund schmecken. (Gesund ist in diesem Fall kein Kompliment.)

Am besten werden die Waffeln, wenn man sie nicht zu heiß backt. Es lohnt sich, etwas länger zu warten, es sei denn, man mag die Röstaromen (wie mein Mann). Ansonsten sind goldbraune Käsekuchenwaffeln am leckersten.

Am liebsten verwende ich Weinsteinbackpulver. Mir schmecken Kuchen, die damit gebacken werden, einfach besser. Mit herkömmlichem Backpulver empfinde ich den Geschmack als seifig oder leicht metallisch.

Warum ich den Teig nur noch mit einem Teigschaber rühre, wenn das Mehl dazukommt?

Ganz einfach: Das Backpulver fängt an, seine Wirkung zu entfalten, sobald es mit den anderen Zutaten in Berührung kommt. Dabei entsteht Kohlensäure, also kleine Bläschen, die für den Backtrieb zuständig sind. Wird zu stark gerührt, rührt man diese Bläschen heraus. Der Teig geht dann nicht mehr ganz so gut auf. Also, ganz ruhig: Das Mehl nur unterheben und nicht hektisch rühren.

Kaffeetisch mit blauem Geschirr von oben. Eine der Käsekuchenwaffeln in der Mitte mit Sahne und Mandarinen. Hinten links weitere Waffeln.

Gerade wenn Kinder mit am Tisch sitzen, ist es immer eine große Sache, die Käsekuchenwaffeln direkt vor ihren Augen zu backen. Aber ich finde, das ist immer eine gesellige Geschichte. Gerade, wenn wir draußen auf der Veranda sitzen, machen wir das ganz oft. Dann sind diese saftigen Waffeln auch bei allen weitaus beliebter als jede Torte und jeder Kuchen. Warum soll einer allein in der Küche stehen zum Waffelnbacken – so ist es doch viel schöner. 

Schreibt mir unbedingt unter diesen Beitrag einen Kommentar, wenn euch ein Fehler aufgefallen ist, und natürlich auch, wenn ihr Fragen zu diesem Rezept für die Käsekuchenwaffeln habt. Hier sehe ich es am schnellsten und ich kann dann flott reagieren.

Lasst es euch gut schmecken und genießt die Waffeln. Für meine Familie sind sie immer wieder eine Wucht. 

Guten Appetit und alles Liebe,
miho

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