Ja, ich bin verliebt in Streuselkuchen, aber gerade im Sommer ist mir das oft viel zu mächtig und ehrlich gesagt auch zu viel Arbeit. Deswegen gibt’s bei mir heute Streuselkuchen-Kekse. Ihr wisst ja, im Norden essen wir zu jeder Jahreszeit Kekse. Und bevor die leidige Diskussion losgeht: Plätzchen sagen wir eher selten. Die ganz einfache Sorte, die nach dem Backen geschnitten wird. Natürlich immer mit Füllung nach Wunsch. Wer also eine Lieblingsmarmelade hat, darf sie mal verschwenderisch einsetzen.

Meine Streuselkuchen-Kekse sehen aus wie kleine Kuchenschnitten! Ich finde das besonders hübsch, und was ich noch fantastisch finde? Man kann gleich mehrere Sorten für unterschiedliche Geschmäcker machen und Marmeladenreste ganz einfach mitverarbeiten. Tatsächlich backe ich diese Kekse nicht auf Vorrat, sondern bei Bedarf frisch, weil ich finde, dass sie frisch am allerbesten schmecken. Vor allem ist es aber so: Habe ich Kekse im Haus, werden sie auch gegessen. Und leider, leider würde meine Familie sie in kürzester Zeit vernichten. So backe ich Streuselkuchen-Kekse nicht in großen Mengen, aber öfter mal.
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Streuselkuchen-Kekse Rezept
Ihr findet auf herzelieb noch mehr Keksrezepte! Schaut euch auch die Große Mandelkekse, die Mini-Nusshörnchen oder meine Kaffee-Nuss-Kekse an.
Zutaten
Für Streuselkuchen-Kekse braucht ihr
150 Gramm Mehl,
100 Gramm Butter,
50 Gramm Puderzucker,
1 Prise Salz,
2 Teelöffel Vanillezucker (siehe unten),
1 Prise Liebe und
200 Gramm Marmelade.
Zubereitung
Schaut doch gern nochmal weiter unten im Beitrag in die Tipps zum Rezept. Dort erfahrt ihr etwas über die Zutaten, übers Abwandeln und was man sonst noch so beachten sollte.
- Zunächst alle Zutaten für die Streuselkuchen-Kekse abwiegen, abmessen und bereitstellen.
- Das Mehl mit dem Puderzucker, dem Salz und dem Vanillezucker vermischen.
- Die Butter in kleine Stücke schneiden und hinzufügen.
- Alles zügig zu Streuseln verarbeiten. (Ich verwende einen Teigmischer (siehe unten), das geht auch im Thermi (siehe unten))
- 1/3 der Streusel zur Seite stellen.
- Die restlichen 2/3 des Mürbeteigs zu einem glatten Teig verarbeiten.
- Dann zur Kugel formen, in einen Gefrierbeutel legen und flach drücken.
- Streusel und Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
- Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Nach der Kühlzeit Teigkreise mit etwa 8–10 Zentimeter Durchmesser und leicht erhöhtem Rand formen. (Ich verwende dafür einen Teigausstecher, Backringe oder Dessertringe (siehe unten), in denen ich dann jeweils die großen, runden Plätzchen ausforme.)
- Auf jeden Teigkreis etwa 50 Gramm Marmelade verstreichen und mit Streuseln bestreuen.
- Das Backblech in den Ofen schieben und die Streuselkuchen-Kekse etwa 15–18 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.
- Die Kekse kurz abkühlen lassen und die großen Plätzchen dann wie eine Torte in Stücke schneiden.
Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben und dann servieren. Sollte was übrig bleiben, bewahre ich die Streuselkuchen-Kekse in einer Dose auf.
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Tipps für Streuselkuchen-Kekse
Haltbar sind die Streuselkuchen-Kekse, wenn dann überhaupt welche übrig bleiben, etwa eine Woche. Bitte gut verpacken und nicht zu warm stellen. Achtung: Die Kekse werden, wie es bei Marmeladenkeksen so üblich ist, weich.
Wer ganz sicher gehen will, dass die Füllung nicht ausläuft, sollte den Keks-Ausstecher nicht entfernen. Alternativ funktionieren Dessertringe, die ein bisschen größer sind.
Für die Zubereitung der Streusel verwende ich einen Teigmischer. Wer es im Thermi ausprobieren will: Alle Zutaten in den Pott und das Gerät mehrmals einige Sekunden auf höchster Stufe einschalten. Ich schüttele das Gerät während des Betriebs.
Der Teig sollte nicht zu warm werden. Ich lege, wenn ich die Streuselkuchen-Kekse forme, den übrigen Teig immer zurück in den Kühlschrank. Also nur kurz bearbeiten, je wärmer der Teig wird, desto größer ist die Gefahr, dass er auseinanderläuft oder brandig wird.
Ich verwende für diese großen Marmeladenplätzchen Weizenmehl Typ 550. Aber keine Sorge, das Rezept funktioniert auch mit Dinkelmehl Typ 630 oder Weizenmehl Typ 405.
Wer mich kennt, weiß, dass ich gern Kardamom in süße Mürbeteige oder Hefeteig gebe. Bei dem Streuselteig zu diesem Rezept verwende ich einen 1/2 bis 3/4 Teelöffel davon. Wo es passt (bei Apfel z. B.), verwende ich auch mal Zimt.
Ob man diese Streuselkuchen-Kekse auch mit Margarine backen kann, darf man mich nicht fragen. Wer mich kennt, weiß, dass ich niemals damit backen würde. Ich backe ausschließlich mit Butter. Richtige Butter, keine, die mit Rapsöl versetzt ist.
Ich verwende die unterschiedlichsten Sorten Marmelade für dieses Rezept. Eine meiner Favoriten ist Hyben med Æble (Hagebutte-Apfel), ich finde diese Streuselkuchen-Kekse aber auch großartig mit Pflaumenmus und Orangen- oder Zitronenmarmelade. Meistens komme ich nicht darum herum, noch welche mit Kirsche, Erdbeere und Himbeere zu machen, sonst ist mein Mann beleidigt. Und fürs Kind: Blaubeermarmelade! Probiert euch einfach aus und verwendet das, was euch am besten schmeckt.

Solltet ihr noch weitere Fragen zum Rezept oder einen Fehler gefunden haben, freue ich mich über einen Kommentar direkt hier unter diesem Beitrag. Viel zu schnell kann man was übersehen, und wenn ich einen Hinweis bekomme, bin ich immer dankbar.
Und natürlich bin ich neugierig, auf eure Ideen zum Abwandeln, ich lern’ nämlich auch gern noch dazu. Auch dafür nutzt gern die Kommentarfunktion!
Ich werde oft gefragt, wie man all die Rezepte im Internet eigentlich übersichtlich speichern kann. Ich nutzte dafür Flipboard. Dort habe ich mir verschiedene Boards angelegt, einige sind geheim. Es funktioniert ganz einfach: Einfach den Link in dem entsprechenden Board eingeben und abspeichern. Besucht mich doch gern mal dort: zu herzelieb auf Flipboard
Guten Appetit und alles Liebe,
miho







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