Wenn es um Beilagen zu Gegrilltem oder kurzgebratenem Fleisch oder auch zu Fisch geht, mag meine Familie gern Abwechslung. Dieser Zwiebelsalat ist mal was anderes. Würzig, frisch, leicht säuerlich und vor allem ganz, ganz schnell gemacht. Bekannt ist er auch unter dem Namen „Sumach Zwiebeln“ oder auf türkisch Soǧan piyaz. Für mich ist dieses Zwiebelsalat Rezept immer die beste Gelegenheit, rote Zwiebeln und gleichzeitig die restliche glatte Petersilie zu verarbeiten.

Ich bringe diesen Salat auch gern mal mit, wenn ich zum Grillen oder zu einer Feier eingeladen bin, und meistens ist er dann auch ganz schnell weg. Aber nicht nur als Grillbeilage ist dieser Zwiebelsalat großartig. Wir verwenden ihn auch als Topping auf Burgern oder der Stulle. Wer sich jetzt Sorgen macht, dass das alles viiiiel zu scharf sein könnte, den kann ich beruhigen. Mein Mann bestellt für sich immer extra eine Portion, in der auch Chili sein muss. Rote Zwiebeln sind von Haus aus milder als die normale gelbe Zwiebel und es gibt auch Möglichkeiten, die Schärfe für diejenigen abzumildern, denen es trotzdem noch zu scharf ist.
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Orientalischer Zwiebelsalat Rezept
Ihr findet auf herzelieb noch mehr Salat Rezepte! Schaut euch auch meinen schnellen Bulgursalat, das Bohnensalat von Oma oder die Creme-Schüttelgurken an.
Zutaten für 4 Portionen
Für das Zwiebelsalat Rezept braucht ihr
400 Gramm rote Zwiebeln,
1 Teelöffel Salz,
1 Prise Liebe,
1/2 Bund glatte Petersilie,
1-2 Teelöffel Sumach,
25-30 ml Zitronensaft und
50 ml Olivenöl.
Zubereitung
Wie lange der Zwiebelsalat haltbar ist, wie man ihn abwandeln kann und was man noch draus machen kann, verrate ich etwas weiter unten bei den Tipps!
- Zunächst alle Zutaten für den orientalischen Zwiebelsalat abwiegen, abmessen und bereitstellen.
- Dann die Zwiebeln abziehen und auf einem Hobel zu feinen Ringen schneiden.
- Salz dazugeben und die Zwiebel damit kurz massieren. Dabei leicht drücken bzw. leicht kneten. Kurz stehen lassen, dann vor der Weiterverarbeitung nochmal durchmengen.
- Die Petersilie fein hacken und zu den Zwiebeln geben.
- Anschließend die anderen Zutaten dazugeben, alles vermischen und kurz ziehen lassen.
- Nochmal kurz abschmecken und eventuell nachsalzen vor dem Servieren
Der Zwiebelsalat passt perfekt zu gegrilltem Fleisch oder Fisch. Wir essen ihn auch ganz einfach nur zu frisch gebackenem Brot. Als Topping für ein Sandwich, einen Burger oder Pizza ist dieser Salat aus Zwiebeln ebenso fantastisch!
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Tipps für den orientalischen Zwiebelsalat.
Ich massiere die Zwiebeln mit dem Salz, dann werden sie etwas milder, bekömmlicher und mürber. Das ist ähnlich wie beim Coleslaw. Sollten die Zwiebeln auch dann noch zu scharf sein, die Zwiebelringe beim nächsten Mal einfach kurz in kaltem Wasser einweichen. Gut abtropfen lassen und dann normal weiterverarbeiten.
Der Salat sollte kurz ziehen, damit sich die Aromen gut verbinden. Zieht er zu lange, kann er leicht wässrig werden. Uns stört das nicht. Je feiner die Zwiebeln geschnitten sind, desto kürzer muss der Zwiebelsalat ziehen. Ich schneide sie mit einem Gemüsehobel.
Wer den Zwiebelsalat noch schärfer möchte, kann noch Chiliflocken oder gehackte Chilischoten dazugeben. Eine kleine Menge reicht, sonst wird es schnell zu scharf.
Wenn ich keine roten Zwiebeln habe, verwende ich auch schon mal gelbe Zwiebeln. Man sollte aber bedenken, dass rote Zwiebeln zum einen hübscher aussehen und von Haus aus milder und süßlicher sind.
Ohne Sumach bereite ich den Salat nicht zu. Er ist das charakteristische Gewürz für diesen Salat. Am besten kauft man ihn in einem türkischen oder arabischen Laden. Für diejenigen, die den Zwiebelsalat trotzdem machen wollen: Sumach ist sauer, man kann etwas mehr Zitronensaft nehmen. Allerdings ist das eine andere, spitzere Säure. Sumak ist erdiger, rotfruchtiger und spezieller im Geschmack.
Ich finde es wichtig, glatte Petersilie zu verwenden, denn sie ist anders im Geschmack als die krause Variante.
Wer keinen Zucker verwenden möchte, kann auch etwas Granatapfelsirup verwenden. Für diejenigen, die auf Zucker verzichten wollen: Erythrit ist auch gut geeignet. Die Süße rundet den Geschmack ab.
Was vom Zwiebelsalat übrig bleibt, ist etwa 3–4 Tage haltbar. Ich verpacke ihn luftdicht in einem Behälter und lagere ihn im Kühlschrank. Kurz vor dem Servieren unbedingt nochmal gut durchmischen! Einfrieren kann man den Salat nicht! Ich schnippele in die Reste meistens noch Tomaten, Zucchini oder auch Gurke.

Was ist eigentlich Sumach?
Sumach ist ein Gewürz, das besonders in der orientalischen Küche beliebt ist. Es ist sauer, aber anders als Zitronensäure (spitz und spritzig) oder Essig (scharf und stechend). Sumak ist runder, erdiger, beeriger und hat leicht holzige Noten.
Das Gewürz wird aus den reifen, roten Fruchtständen des Färber- oder Gewürzsumachs, der in Westasien, Nordafrika und der Mittelmeerregion wächst, gemacht. Die Sumachpflanze muss man sich als Strauch oder kleinen Baum vorstellen. Man trocknet diese Fruchtstände und dann werden sie zu Pulver vermahlen. Das Gewürz ist tiefrot und Bestandteil der Gewürzmischung Za’atar. Kurz gesagt: Suchmach ist das Gewürz, das dem Gericht ein wenig Frische durch Säure und Farbe ins Gericht bringt.
Sumach verwendet man oft am Ende des Kochens oder direkt vor dem Servieren. Da mein Zwiebelsalat nicht lange ziehen soll, kann man ihn direkt dazugeben. Ansonsten passt dieses Gewürz zu allen möglichen Salaten, Joghurt, zu Dips, Ofengemüse, Fisch, Lamm, Hähnchen, Reis und Reisgerichten. Einfach drüberstreuen und genießen.
Wenn es jetzt noch Fragen zur Zubereitung oder den Zutaten habt, schreibt mir gern einen Kommentar direkt unter diesen Beitrag. Ich sehe es hier auf meinem Foodblog am schnellsten und ich antworte immer, so schnell es geht. Schreibt mir auch gern mal, wozu ihr den Salat esst..
Guten Appetit und alles Liebe,
miho







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