Tiramisu gehört zu den wenigen Desserts, die ich mir im Restaurant bestelle, auch wenn ich sonst eher auf den Nachtisch beim Essen gehen verzichte. Warum also nicht mal Tiramisubällchen? Ich liebe diese Kombination aus leicht durchgeweichten, getränkten Löffelbiskuit, der Mascarponecreme und dem Kakao einfach. Und ich mag den Geschmack von Amaretto unglaublich gern. Von daher ist Tiramisu für mich eine echte Herzensangelegenheit. Nicht umsonst gibt es hier auf dem Blog auch einen Tiramisukuchen.

Ob ihr die Tiramisubällchen nur als Dessert oder, so wie ich es liebe, als Kuchenersatz zum Nachmittagskaffee serviert, ist reine Geschmackssache. Nur über eines muss man sich im Klaren sein: Sie sind süß und sie sind sehr reichhaltig, denn Mascarpone hat einen Fettgehalt von 80%. Diese Bällchen sind also nichts für die schlanke Linie. Bei uns Zuhause teilen wir uns ein Bällchen, dann ist das schlechte Gewissen nicht ganz so groß. Besonders großartig finde ich, dass man die Dessert- oder Kuchenbällchen gut vorbereiten kann. Sie sind perfekt für die Kuchenzeit, wenn’s warm ist, denn für die Zubereitung braucht man keinen Ofen und sie werden direkt und kalt aus dem Kühlschrank serviert.
Werbung
Tiramisubällchen Rezept
Ihr findet auf herzelieb noch mehr Dessert Rezepte! Schaut euch auch das Mini-Prinsesstårta Dessert, das Blaubeer-Käsekuchen-Creme-Dessert im Glas oder das Schokokuss Dessert an.
Zutaten für 2 Bällchen
Für das Tiramisubällchen Rezept braucht ihr
100 ml kalten, starken Espresso,
20-30 ml Amaretto,
1/2–1 Teelöffel Zucker,
16 Löffelbiskuit,
1 Prise Liebe,
150 Gramm eiskalte Schlagsahne,
1 Päckchen Sahnesteif oder Alternative,
250 Gramm Mascarpone,
40 Gramm Puderzucker,
2 Teelöffel Vanillezucker und
Kakaopulver zum Bestäuben
Zubereitung
Wer wissen möchte, ob man diese Bällchen auch alkoholfrei zubereiten kann, sollte unten in die Tipps schauen. Dort gibt es auch Tipps zu weiteren Zutaten.
- Zunächst alle Zutaten für die Tiramisubällchen abwiegen, abmessen und bereitstellen.
- Dann den kalten Espresso, den Amaretto und den Zucker in einer Schüssel mischen, die so breit ist, dass ein Löffelbiskuit flach hineinpasst.
- Zwei kleine Dessertschalen, so mit Frischhaltefolie auslegen, dass sie deutlich über den Rand hinausragt.
- Nun die Schlagsahne steif schlagen und dabei Sahnesteif einrieseln lassen.
- In einer weiteren Schüssel die Mascarpone mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker verrühren.
- Die steifgeschlagene Sahne unterheben.
- Nun die Löffelbiskuits nacheinander kurz von beiden Seiten in die Espresso-Amaretto-Mischung tunken und aufrecht an den Rand der Schale stellen. Sie sollen später die Creme in der Mitte umhüllen.
- Unten in der Mitte die Lücke mit einem kleinen, getränkten Löffelbiskuit füllen. Den tränke ich nicht, damit er die Flüssigkeit, die nach unten läuft, aufnimmt. Dann warte ich einen Moment und träufele ein bisschen von der Kaffeemischung drauf.
- Nun die Creme auf die beiden Schalen verteilen.
- Die Frischhaltefolie von den Rändern zusammennehmen und so fest zusammendrehen, dass ein Bällchen entsteht.
- Die Tiramisubällchen für 2–3 Stunden in den Kühlschrank legen.
Kurz vor dem Servieren die Bällchen vorsichtig aus der Frischhaltefolie nehmen und auf einem Teller anrichten und mit Kakaopulver bestäuben.
|
WERBUNG – AFFILIATE LINKS Das habe ich bei diesem Tiramisubällchen Rezept verwendet:
Werbung: Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision bekomme, wenn du ein Produkt auf Amazon kaufst, auf das du per Klick über diese Seite gekommen bist. Der Preis erhöht sich für dich aber nicht! |
Tipps für die Tiramiusbällchen
Wer die Tiramisubällchen gut verpackt, kann sie zwei Tage aufbewahren. Einfrieren kann man das Dessert leider nicht.
Statt Sahnesteif kommt bei mir Sanapart zum Einsatz. Ich verwende 2–3 Teelöffel davon, die Hälfte verwende ich zum Sahneschlagen, die andere rühre ich gründlich unter die Mascarpone. Die Bällchen halten zwar auch ohne, sind mit Sahnesteif oder dem Ersatz noch ein bisschen stabiler.
Ich wiege übrigens die Creme ab und teile sie dann in zwei gleich schwere Portionen. Ich mag es einfach, wenn die Bällchen gleich groß sind. Aber vielleicht ist das auch nur meinem inneren Monk geschuldet.
Warum kalter Espresso für die Tiramisubällchen so wichtig ist
Der Espresso muss unbedingt kalt sein, denn ansonsten weichen die Löffelbiskuits zu stark und zu schnell durch. Da wir keinen Kaffee-Vollautomaten haben, mit dem ich wunderbaren Espresso machen kann, verwende ich Instant-Espresso. Den habe ich immer im Haus, weil meine Nachbarin ihn trinkt. Starker Espresso ist bitter, deswegen gebe ich etwas Zucker dazu.
Kann man die Tiramisubällchen auch alkoholfrei machen?
Tiramisu ist eines der ganz wenigen Desserts, die ich mit Alkohol ertragen kann. Allerdings verwende ich trotzdem meistens alkoholfreien Amaretto, den ich zum Backen immer im Haus habe. Alternativ sind auch Marsala oder Rum geeignet. Wer auch den Geschmack von Amaretto nicht mag, lässt ihn weg und verwendet einfach mehr Espresso.
Wer es fruchtiger möchte, kann die Kekse auch in Fruchtsaft tunken. Ich bevorzuge Orangensaft, weil das mit dem Kakao harmoniert. Auch Kirschsaft wäre eine gute Alternative.
Wie kann man die Mascarpone im Rezept für die Tiramisubällchen ersetzen?
Am einfachsten mit Frischkäse. Ich würde dann allerdings 200 Gramm Frischkäse und 200 Milliliter Sahne verwenden. Eine Alternative ist auch Quark. Da hat sich die Mischung aus 300 Gramm Quark und 100 Millilitern Sahne bewährt. Ich bin in diesem Fall auch kein großer Fan davon, die Mascarpone zu ersetzen.
Löffelbiskuit mit oder ohne Zucker für die Tiramisubällchen?
Ich verwende das, was ich da habe. Ein kleines bisschen lieber mache ich die Bällchen mit den gezuckerten Löffelbiskuit.

Na, vielleicht habt ihr jetzt ja Appetit bekommen! Am besten schmecken diese Bällchen eiskalt aus dem Kühlschrank, und wer mag, kann sie auch noch mal ganz kurz in den Froster stellen.
Wenn du noch eine Frage zum Rezept hast oder einen Fehler gefunden hast, schreib doch bitte direkt unter diesem Beitrag zu den Tiramisubällchen einen Kommentar. Hier auf meinem Foodblog sehe ich es am schnellsten und ich antworte immer so schnell es geht.
Guten Appetit und alles Liebe,
miho







Herzlich willkommen auf meinem Blog!