ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ Bierdosenhähnchen und Grillhähnchen-Gewürz Rezept

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ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ Schon lange wollte ich ein Brathähnchen auf einer Bierdose grillen. Das Bierdosenhähnchen, oder Beer Can Chicken, ist ein echter Klassiker und es gibt mächtig viele Rezepte dafür im Netz. Ich mag Bier und ich konnte mir immer gut vorstellen, dass das fantastisch schmeckt. Mein Rezept ist ganz unkompliziert und da ich Bier nicht in Dosen kaufe, sondern in Flaschen, habe ich den praktischen Grillhähnchenhalter  aus Edelstahl von Landmann verwendet.

Das Hähnchen wird, wie in einem Backofen bei indirekter Hitze gegrillt. Auf die Unterschiede zwischen direktem und indirektem Grillen gehe ich am Ende des Beitrages ein. Außerdem verrate ich auch noch mein Grillhähnchen-Gewürz und für dich gibt es die Etiketten dafür als kostenlosen Download!

Bierdosen-Hähnchen Rezept

Zutaten für das Bierdosen-Hähnchen

Bierdosen-Hähnchen – die Zubereitung

  1. Zunächst das Hähnchen waschen und trocken tupfen.
  2. Anschließend das Grillhähnchen rundherum einölen, das Gewürzsalz aufstreuen und gut einmassieren. 
  3. Jetzt die Flügel so umklappen, dass sie eng am Rumpf liegen. In die Haut an der unteren Bauchhöhlen-Öffnung schneide ich zwei Schlitze, durch die ich Schenkel stecke. 
  4. Nun 150 Milliliter Bier in den Hähnchenhalter gießen und das Hähnchen aufstecken.
  5. Den Landmann Triton PTS 4.1 schließen und auf 200 Grad vorheizen. Dann die zwei mittleren Brenner ausschalten und das Grillhähnchen mittig in den Grill stellen. 
  6. Die Haube wieder herunterklappen, die Hitze auf 170 bis 180 Grad ansteigen lassen, dann die Regler bei den äußeren Brennern zu fast 80 % herunterdrehen und die Temperatur halten.

Das Bierdosen-Hähnchen bleibt etwa eine Stunde auf dem Grill. Dann soll es rundherum knusprig und gebräunt sein. 

Das Grillhähnchen-Gewürzsalz Rezept

Zutaten für das Grillhähnchen Gewürzsalz

  • 1/2 Teelöffel Curry (mild)
  • 1 Teelöffel Paprikapulver edelsüß
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver rosenscharf
  • 1/2 Teelöffel Senfpulver
  • 1 Teelöffel braunen Zucker
  • 2 Teelöffel Zwiebelpulver
  • 1 Teelöffel Pfeffer (weiß)
  • 1 Esslöffel Meersalz

Alle Zutaten gut vermischen, dann in ein Glas abfüllen und einige Tage stehen lassen.

Es gibt sehr tolle Currysorten – ich liebe Orangen oder Zitronen-Curry für dieses Gewürzsalz.

Und noch ein kleiner Tipp:  Selbstgemahlener Senf ist um ein Vielfaches aromatischer!

Für den Etiketten-Download bitte auf das Bild klicken:

Direktes und indirektes Grillen

Direktes Grillen

Beim direkten Grillen, setzt man das Fleisch oder anderes Grillgut direkt der Hitze aus. Dazu wird das Fleisch über den Kohlen oder den Brennern platziert. Gegart wird durch die direkte Hitze der Flammen oder der Glut und durch die Wärmeleitung über den Rost. Alles, was nur kurze Garzeiten benötigt, ist für diese Methode geeignet.

Indirektes Grillen

Für das indirekte Grillen wird eine Grillhaube benötigt, denn das Grillgut wird nicht direkt auf das Grillrost die Brenner gelegt, sondern neben die Hitzequellen. Bei einem Gasgrill mit drei Brennern bleibt der mittlere Brenner ausgeschaltet, während die zwei seitlichen Brenner eingeschaltet sind. Diese indirekte Hitze mit der eines Backofens vergleichbar. Grillgut, wie zum Beispiel ganze Hähnchen, welches längere Garzeiten benötigt wird am besten mit der indirekten Hitze gegart. Kombiniert kommen die direkte und indirekte Grillmethode bei großen Fleischstücken zum Einsatz. Genau wie bei der Zubereitung am Herd oder im Ofen, wird das Fleisch bei direkter Hitze angebraten, um Röstaromen zu erzeugen und dann bei indirekter Hitze über einen längeren Zeitraum gegart.

Die Grill-Temperaturen

Kommen wir zu den unterschiedlichen Temperaturbereichen. Geregelt wird die Temperatur über die Regler am Gasgrill. Nützlich ist dabei ein Thermometer im Deckel des Grills und als Faustregel gilt, je niedriger die Temperatur desto länger die Garzeit. 

  • Von Niedertemperatur spricht man bei Temperaturen bis 100 Grad, ideal sind 80 Grad.
  • Zwischen 110 und 170 Grad, spricht man von einem niedrigen Temperaturbereich.
  • Vom mittleren Bereich ist zwischen 170 und 230 Grad die Rede.
  • Der hohe Temperaturbereich beginnt bei 170 Grad und reicht bis zu Temperaturen über 300 Grad.

Wenn man das Brathähnchen bei Niedrig-Temperatur garen möchte, heißt man den Grill auf 200 Grad vor und reduziert die Hitze auf 130 Grad. Das Hähnchen benötigt dann 5 Stunden. 

Probier dieses Brathähnchen doch einfach mal aus. Ich weiß selbst nicht, warum ich so lange gewartet habe damit. Meine Familie ist sich einig, dass wir noch sehr oft unser Knusperhähnchen auf diese Art zubereiten werden.

Guten Appetit und alles Liebe,
miho

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