Knusperkartoffeln Rezept – krosse Knoblauchkartoffeln selber machen

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Wenn ich Knusperkartoffeln höre, dann läuft mir sofort das Wasser im Mund zusammen. Allerdings gibt es sie bei uns nur am Wochenende, denn sie werden mit einer gehörigen Portion Knoblauch gemacht. Knoblauchkartoffeln sind für mich ein echtes Lieblingsessen, da brauche ich nur einen Dip dazu und ich bin glücklich. Und na klar, sie sind auch als Beilage großartig. Wenn ihr also genauso auf die K´s, also Kartoffeln, Knoblauch und Knusprigkeit, steht, dann probiert dieses Rezept unbedingt aus. Nehmt euch für den Abend und auch für den nächsten Tag nichts vor und macht es euch gemütlich. Schnell gemacht sind sie außerdem!

Krosse und goldbraun gebackene Kartoffeln nach einen Kusperkartoffeln Rezept von herzelieb. Die Knoblauchkartoffeln sind mit einem Schälchen Dip auf einer ovalen Porzellanplatte angerichtet. Auf dem Tellerrand liegt eine Holzgabel.

Die Kartoffeln sind nicht einfach nur knusprig, sie sind kross, krosch, rösch – das richtige Wort für diese großartige, spröde Krossheit ist noch nicht erfunden, fürchte ich. Und das Geheimnis? Natron! Die Kartoffeln werden erst kurz in Natronwasser vorgekocht, dann mariniert und anschließend im Backofen zu Knusperkartoffeln geröstet. Ich kann es wirklich gar nicht beschreiben, wie lecker diese Knoblauchkartoffeln sind.  

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Knusperkartoffeln Rezept

Ihr findet auf herzelieb noch mehr Beilagen Rezepte! Schaut euch auch den Karamell-Pudding, das Zitronen-Buttermilch-Dessert oder das Schokokuss Dessert an.

Eine ovale Porzellanplatte mit krossen Kartoffeln nach einem Knusperkartoffeln Rezept von herzelieb. Zwischen den Knoblauchkartoffeln steht ein Schälchen Dip. Die Kartoffeln sind bestreut mit gehackter Petersilie, dekoriert ist alles mit Rosmarin.

Zutaten 

Für die Knusperkartoffeln braucht ihr 
2 Kilogramm mehligkochende Kartoffeln, 
4 Gramm Natron, 
1 Teelöffel Salz, 
1 Prise Liebe,
100 Milliliter Olivenöl, 
3–4 Knoblauchzehen, 
etwas schwarzer Pfeffer aus der Mühle und 
2 Zweige Rosmarin

Zubereitung

Schaut unbedingt weiter unten in die Tipps! Dort verrate ich, wie man die Kartoffeln abwandeln und Zutaten ersetzen kann, und am Ende des Beitrags erkläre ich, wieso die Knusperkartoffeln mit dieser Methode so knusprig werden.

  1. Zunächst alle Zutaten abwiegen, abmessen und/oder bereitstellen.
  2. Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Backofen auf 220 Gramm Umluft vorheizen.
  3. Anschließend die Kartoffeln schälen und in 5-Zentimeter große Stücke schneiden.
  4. Die Kartoffelstücke in einen Topf geben und 2 Liter Wasser dazugießen.
  5. Einmal aufkochen, dann Salz und Natron dazugeben und einrühren.
  6. Dann die Hitze so weit reduzieren, dass der Topfinhalt noch köchelt.
  7. Die Kartoffeln 10 Minuten kochen. 
  8. In der Zwischenzeit den Knoblauch schälen und fein hacken. Ich nutze dafür eine Knoblauchwippe (siehe unten).
  9. Die Rosmarinnadeln von den Zweigen stribbeln und dann fein hacken. 
  10. Das Öl in einen kleinen Topf gießen und den Knoblauch, den Rosmarin und etwas Pfeffer dazugeben.
  11. Anschließend den Topfinhalt bei mittlerer Temperatur erhitzen. Dabei ständig rühren. (Das dauert maximal 3 Minuten!)
  12. Sobald der Knoblauch anfängt, Farbe zu bekommen, das Öl durch ein feinmaschiges Sieb gießen.
  13. Dann die Kartoffeln abgießen und kurz abdampfen lassen.
  14. Die Kartoffelstücke mit dem Öl marinieren und noch ein bisschen Salz und Pfeffer zugeben. Solange mischen, bis sich obenauf so eine leichte Kartoffelmus-Paste bildet.
  15. Danach die Kartoffeln auf dem Blech verteilen und für 20 Minuten backen.
  16. Nun mit einem großen Pfannenwender die Kartoffelstücke vom Backpapier lösen und auflockern. 
  17. Nach weiteren 40 Minuten Backzeit sollten die Knusperkartoffeln superknusprig und goldbraun sein. Ich wende sie alle 10 Minuten.

Wer mag, kann auch auch gleich mehr Rosmarin-Knoblauch-Öl machen und einen Teil davon nach dem Backen über die Kartoffeln träufeln. Feingehackte Petersilie oder geriebenen Parmesan kann man auch noch darüberstreuen.

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Das habe ich bei diesem Knusperkartoffeln Rezept verwendet: 

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Tipps für die Knusperkartoffeln

Der Knoblauch darf nicht zu dunkel werden, denn dann schmeckt er bitter und die Kartoffeln schmecken dann entsprechend. Deswegen die festen Bestandteile abfiltern, bevor er goldbraun ist.

Auf keinen Fall mehr als 2 Gramm Natron pro Liter für das Kochwasser verwenden. Mehr würde dazu führen, dass die Kartoffeln seifig schmecken.

Zur Not funktioniert das Rezept auch mit 8 Gramm Backpulver.  

Wie kann ich das Olivenöl bei den Knusperkartoffeln ersetzen?

Ich will ganz ehrlich sein: Ich verwende am liebsten Schweineschmalz oder Rinderfett (besonders gut vom Galloway oder Hochlandrind) für die Knoblauchkartoffeln. Olivenöl benutze ich, wenn es weg muss. Denn zu lange soll es nicht stehen. Auch Entenschmalz ist gut geeignet. 

Kann man den Rosmarin bei diesem Röstkartoffeln ersetzen?

Ja, ich mag diese Knusperkartoffeln auch mit Oregano oder Thymian. Rosmarin ist einfach nicht für jeden etwas. Nur den Knoblauch sollte man nicht ersetzen oder weglassen. Für mich müssen es eben Knoblauchkartoffeln sein.

Kann man diese Knusperkartoffeln auch mit übriggebliebenen Kartoffeln zubereiten?

Nein, das geht leider nicht. Das Geheimnis dieses Rezepts ist, dass die Kartoffeln in Natronwasser gekocht werden. Nachträglich kann sie leider nicht mehr in Natron „baden“. Auch mit Pellkartoffeln funktioniert das nur bedingt.

Superknusprige Kartoffeln nach einem Knusperkartoffeln Rezept von herzelieb. Angerichtet auf einer weißen Porzellanschale, zusammen mit einem Schälchen Dip, bestreut mit gehackter Petersilie und dekoriert mit Rosmarin

Warum haben die Kartoffeln eine breiige, raue Oberfläche, wenn man sie mit Natron kocht?

Natron erhöht den pH-Wert des Kochwassers und macht es basisch. Pektin ist ein löslicher Ballaststoff, der in den Zellwänden der Kartoffeln (und anderer Früchte, aber auch Hülsenfrüchte) steckt und sie stabil macht. Nützlich ist Pektin z. B. zum Gelieren von Marmelade. Dieses Pektin löst sich in basischer Umgebung an und auf.

Die Zellwände werden porös und die Stärke kann austreten und es entsteht die klebrige, raue Schicht auf den Kartoffeln. In Verbindung mit Fett wird daraus dann die superknusprige Kruste der Knusperkartoffeln.

Ich schrieb ja schon eingangs, dass ich gar nichts zu den Knusperkartoffeln dazu haben muss, wir essen sie überall da, wo sonst Pommes, Wedges oder Kroketten angesagt sind. Sie sind nämlich eine tolle Beilage zu Fleisch, aber auch zum Grillen, zum Fondue oder Raclette.

Schreibt mir einen Kommentar, wenn ihr noch Fragen oder einen Fehler gefunden habt. Hier sehe ich es nämlich am schnellsten und ich kann sofort etwas korrigieren oder euch antworten.

Guten Appetit und alles Liebe,
miho

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