Cheeseburger-Pasta, in 20 Minuten lecker essen mit diesem Rezept

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Manchmal braucht ein Gericht nur einen Namen, der an etwas Bekanntes erinnert! Wenn meine Familie mal wieder auf die nervigste Frage der Welt, nämlich „Was essen wir heute?“, mit „keine Ahnung“ oder „mir egal“ antwortet, ist diese Cheeseburger-Pasta ’ne verdammt gute Idee. Geschmacklich kann sich jeder etwas unter einem Cheeseburger vorstellen, das Gericht ist schnell gekocht, und Nudeln gehen einfach immer! 

Nudeltopf mit Käse und sauren Gurken in einer Schale nach einem Cheeseburger-Pasta Rezept von herzelieb.

Ich finde, es muss nicht immer Bolognese sein, wenn es um Hackfleischgerichte mit Nudeln geht. Cheeseburger-Pasta ist ein relativ günstiges Gericht, das schnell gemacht ist und für das man keine exotischen Zutaten benötigt. Dieses Nudelgericht ist ein typisches One-Pot-Gericht, für das es nur einen Topf bzw. eine Pfanne braucht (das nannte man übrigens früher Eintopf). Cheeseburger-Pasta ist so ein typisches Gericht, das man an stressigen Tagen in 20 Minuten fertig gekocht hat und das perfekt für die Feierabendküche ist. Kinder lieben diese schnelle Nudelpfanne!

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Cheeseburger-Pasta Rezept

Ihr findet auf herzelieb noch mehr Nudel Rezepte! Schaut euch auch die One-Pot-Nudeln mit Brokkoli, die Wikinger-Nudelpfanne oder den 30-Minuten-Tortellinitopf an.

Zutaten 

Leckere Cheeseburger-Pasta in einer Schale, die auf einem Brett steht. Im Vordergrund Tomaten.Für die Cheeseburger-Pasta braucht ihr 
1 mittlere Zwiebel, 
etwa 150 Gramm Cornichons, 
100 Gramm Cheddar (siehe unten)
1 Prise Liebe,
1 Esslöffel Öl zum Anbraten, 
500 Gramm Hackfleisch, 
Salz und Pfeffer, 
500 Gramm passierte Tomaten, 
600 ml Gemüse- oder Fleischbrühe, 
400 Gramm Nudeln, 
2–3 Teelöffel Senf und
Prise Zucker zum Abschmecken.

Zubereitung

Wer in diesem Beitrag weiter nach unten zu den Tipps scrollt, erfährt etwas über die Haltbarkeit, die Zutaten, die ich verwende, und noch ein bisschen mehr!

  1. Zunächst alle Zutaten abwiegen, abmessen und bereitstellen.
  2. Anschließend die Zwiebel abziehen und klein, aber nicht zu fein würfeln.
  3. Danach die Cornichons in kleine Scheiben schneiden (ebenfalls nicht zu fein!) und beiseitestellen.
  4. Dann den Cheddar auf der groben Seite einer Vierkantreibe (siehe unten) raspeln und in einer Schüssel zur Seite stellen.
  5. Das Öl in einer Pfanne (siehe unten) oder einem Topf (siehe unten) erhitzen und das Hackfleisch darin feinkrümelig (ich verwende dafür einen Hackfleischzerteiler (siehe unten)) so anbraten, dass es anfängt zu bräunen.
  6. Die Zwiebelwürfel dazugeben und mitbraten. Hack und Zwiebeln sollen Farbe bekommen (warum, steht ganz unten in diesem Beitrag).
  7. Den Pfanneninhalt mit Salz und Pfeffer würzen.
  8. Alles mit den passierten Tomaten und der Gemüsebrühe ablöschen und aufkochen lassen.
  9. Die Nudeln unterrühren und bei aufgelegtem Deckel 10–12 Minuten leicht köcheln lassen.
    Hin und wieder umrühren und eventuell noch etwas Brühe nachgießen.
  10. Wenn die Nudeln bissfest sind, den Senf unterrühren.
  11. Nur noch den Käse und die Gurkenscheiben unterheben, noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann servieren.

Ich serviere die Cheeseburger-Pasta in kleinen Schalen. Dekoriert wird mit ein paar Scheiben Cornichons und eventuell mit ein bis zwei halbierten Cherrytomaten. Meine Familie braucht allerdings keine Deko bei diesem leckeren Essen!

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Tipps für Cheeseburger Pasta

Wie lang ist die One-Pot-Pasta haltbar und kann man sie einfrieren?

Haltbar ist dieses Nudelgericht etwa 3 Tage. Und sollte mal was übrigbleiben, friere ich den Rest auch ein. Damit die Nudeln beim Aufwärmen wieder schön cremig werden, geb’ ich einen Schluck Wasser dazu. Bitte immer vollständig durcherhitzen, wenn ihr etwas aufwärmt.

Als Meal-Prep zum Mitnehmen für die Arbeit finde ich diese Cheeseburger-Pasta besonders geeignet. Ich mache das so, wenn ich allein bin: eine Portion essen, eine gut verpackt in den Kühlschrank für übermorgen und zwei Portionen friere ich ein. So habe ich immer ein schnelles Gericht im Froster.

Welches Hackfleisch für die Cheeseburger-Pasta?

Für den ganz typischen Cheeseburger-Geschmack ist Rinderhackfleisch meine erste Wahl. Aber selbstverständlich schmeckt das Pastagericht auch mit gemischtem Hack aus Schwein und Rind, wobei ich Lamm-Rind eher bevorzuge. Auch mit Geflügelhack wie Hähnchenhackfleisch oder Puten-Hackfleisch kann man das Rezept zubereiten, wobei ich finde, dass man dann deutlich stärker würzen muss.

Welche Nudeln passen zu diesem Nudelgericht?

Alle kleinen Nudeln sind geeignet, ich achte lediglich darauf, dass die Kochzeit von 10–12 Minuten passt. Fussili sind genauso eine gute Wahl wie Farfalle, kleine Makkaroni oder Rigatoni. 

Welcher Käse eignet sich für diese Nudelpfanne?

Für mich ist Cheddar Pflicht für die Cheeseburger-Pasta, natürlich die dunkle, kräftigere Sorte für echten Cheeseburger-Geschmack. Ansonsten ist jeder Käse geeignet, der gut schmilzt.

Auch wenn junger Käse in der Regel leichter und cremiger schmilzt, macht es Sinn, einen länger gelagerten, herzhafteren Käse wegen des Geschmacks zu verwenden, am besten mit einem Fettgehalt von mindestens 40 % in der Trockenmasse. Cheddar hat 45 bis 50 %.

Wie wird die Cheeseburger-Pasta vegetarisch?

Wer die Cheeseburger-Pasta vegetarisch möchte, verwendet Veggie-Hack. Ich greife dann zu Produkten aus Soja- oder Erbsenprotein. Und wer es vegan will, verwendet veganen Cheddar oder andere Käsealternativen, die schmelzen. Mit ’nem ganz kleinen bisschen Sojasoße oder etwas Pilzpulver bringt man den Umami-Geschmack in die Cheeseburger-Pasta.

Schnelle Cheeseburger-Pasta in einer Schale. Dekoriert mit Tomate, auf dem Schüsselrand eine Gabel.

Was macht den typischen Cheeseburger-Geschmack aus? 

Der Geschmack ist mehr als die Summe der Einzelteile! Typisch ist das Zusammenspiel von Fett, Salz, Säure, Süße und Umami. Und besonders wichtig ist natürlich der (richtige) Käse! Auch bei dieser Cheeseburger-Pasta kommen wie beim Burger verschiedene Gegensätze ins Spiel: Fettig und sauer treffen auf cremig und knackig sowie auf salzig und süß.

Der Käse liefert, genau wie das Hackfleisch, ordentlich Umami. Das ist die fünfte Geschmackskomponente nach süß, sauer, salzig und bitter, und sie sollte in keinem Gericht fehlen. Die Cheeseburger-Nudeln sind eine kleine Umami-Bombe.

Röstaromen sind mindestens genauso wichtig, sie bringen eine gewisse Bitterkeit in das One-Pot-Gericht. Aus diesem Grund sollte das Hackfleisch für dieses Nudelgericht wirklich so angebraten werden, dass es (leicht) gebräunt ist. Auch die Zwiebeln sollten Farbe bekommen, auch wenn sie auf einem Burger in der Regel roh vorkommen.

Die Zwiebeln sorgen genau wie die Tomaten und der Senf für eine angenehme Süße. Eine zusätzliche Prise Zucker oder andere Süße rundet den Geschmack der Cheeseburger-Pasta ab, denn die Soßen, die typischerweise auf dem Burger landen, sind häufig stark gesüßt. Bei diesem One-Pot-Gericht muss man es ja nicht übertreiben. Abschmecken und dann entscheiden.

Ich bin ja, wie immer, sehr gespannt, wie euch diese Cheeseburger-Pasta geschmeckt hat. Lasst es mich wissen und schreibt mir hier unter dem Beitrag einen Kommentar! Und solltet ihr einen Fehler gefunden oder noch Fragen zum Rezept haben, dann kommentiert doch bitte ebenfalls direkt hier. Auf dem Blog sehe ich es viel schneller als in den sozialen Medien und ich kann auch flotter was korrigieren.

Guten Appetit und alles Liebe,
miho

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