Frankfurter Kranz – ein Gastbeitrag von SweetPie

Frankfurter Kranz ist einer meiner Lieblingskuchen – leider habe ich ihn selbst noch nie gebacken und als die liebe Nadine von SweetPie von ihrer Kindheitserrinerung erzählte,
haben meinem Augen geleuchtet. Und hier ist sie nun auf herzelieb – mit Omas Frankfurter Kranz. Mein Herz hüpft!

Hallo ihr Lieben,

heute bin ich bei der lieben Michaela zu Gast und habe eine „Kindheitserinnerung“ für euch rausgesucht die gar nicht aus meinem Leben weg zu denken ist. Wieso, Weshalb, Warum? Dazu gleich mehr – erst einmal möchte ich mich vorstellen, denn nicht jeder wird mich kennen. Ich bin Nadine, 24, Kaffeeliebhaberin, Schleckermaul, Vegetarierin, Disneyfan. Ich blogge seit fast zwei Jahren auf SweetPie über das süße Leben. Bei mir gibt es keine mordsmäßigen Torten die mit Fondant ummantelt sind, dafür bin ich einfach viel zu ungeduldig. Ich habe es versucht, aber das Ergebnis war recht Mau… Mein Hauptaugenmerk liegt auf Kuchen, Cupcakes, feinen Torten und alles was man verschenken kann. Natürlich schaue ich mich auch in der Welt um und stelle euch Rezepte zu Cakepops, Macarons, Tartes, Pies & Co. vor. Desserts, Pralinen, Cookies und eine kleine Getränkekarte gibt es auch. Ihr seht schon es gibt so einiges zu entdecken und ich würde mich sehr freuen euch bei mir wieder zu sehen, von euch zu lesen und mich mit euch auszutauschen. Nun aber erst einmal eine kleine Geschichte zu meiner Kinderheitserinnerung – dem Frankfurter Kranz!

Jedes Jahr wenn ich meinen Geburtstag bei meiner Oma feierte waren zwei Dinge sicher! 1. Es stand eine Benjamin Blümchen Törö-Torte mit Überraschung auf meinem Platz und 2. hat meine Oma einen Frankfurter Kranz gebacken. Ich liebe ihren Frankfurter Kranz und ich weiß nicht woran es liegt, aber ich kann keinen anderen essen. Bestelle ich ihn in einem Kaffee oder hole mir ein Stückchen beim Bäcker, muss ich mich dazu zwingen es aufzuessen… Dieses Jahr konnte meine Oma leider keinen Kuchen für mich backen, aber sie hat mir ihr Rezept für ihren Frankfurter Kranz verraten. Also stellte ich mich einen Tag vor meiner Feier in die Küche und begann DEN Kuchen zu backen.

Herausgekommen ist dann etwas, das mich selbst erstaunte. Mein Frankfurter Kranz schmeckte so als ob meine Oma ihn gebacken hätte, nur nicht ganz so mächtig – ich war stolz wie Bolle und überaus glücklich, dass mir die Buttercreme gelungen war. Ihr wisst ja, das klappt bei mir nicht immer so super. Und diese Freude und ehemals strahlenden Kinderaugen möchte ich heute mit euch teilen ?

Frankfurter Kranz

Rezept für 24 cm Durchmesser:

Zutaten Teig:

100 g Butter
150 g Zucker
3 Eier
Abrieb einer Zitrone
1 Prise Salz
150 g Mehl
50 g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver
etwas Milch

Zutaten Buttercreme:

1 Päckchen Vanillepudding
100 g Zucker
500 ml Milch
(oder eigenen Pudding kochen)
250 g Butter
1 Päckchen Vanillezucker
Marmelade

Zutaten Krokant:

2 El. Zucker
etwas Butter
100 g Mandelblättchen oder gestiftelte Mandeln

Zubereitung:

Für die Böden rührt ihr die Butter mit dem Zucker schaumig. Gebt die Eier nach und nach hinzu und rührt jedes einzeln ein. Nun folgt die abgeriebene Zitronenschale und das Salz. Mischt Mehl mit Speisestärke und Backpulver und haltet die Milch bereit. Siebt nun die Mehlmischung etappenweise über die Eiercreme, wird die Masse fester, gebt etwas Milch hinzu und rührt weiter. Es soll ein nicht zu fester, cremiger Teig entstehen. Nun füllt ihr den Teig in eine gefettete Springform mit Loch und backt es im vorgeheizten Backofen bei 150° C für ungefähr 45 Minuten. Damit der Kranz höher wird, habe ich für den Boden die doppelte Menge verwendet. Herauskamen dann insgesamt 5 Böden.

 

Während der Kuchen im Ofen ist, kann bereits der Vanillepudding für die Buttercreme gekocht werden. Dieser muss vor der weiteren Verwendung auf Raumtemperatur abgekühlt sein. Die Butter solltet ihr auch schon aus dem Kühlschrank holen – es ist wichtig, dass alles die gleiche Temperatur hat damit es zusammenhält. Seht ihr oben auf dem Bild den Trick mit der Frischhaltefolie? So vermeidet ihr die Hautbildung beim auskühlen des Puddings.

 

Sobald der Pudding erkaltet ist, verrührt ihr ihn mit der Butter und dem Vanillezucker. Rührt solange bis eine homogene schöne Creme entstanden ist. Diese stellt ihr bis zur weiteren Verwendung abgedeckt beiseite. Wenn der Kuchen nach der Backzeit ausgekühlt ist, kann er in einzelne Böden zerschnitten werden. Bei mir kamen insgesamt 5 Böden heraus. Die Böden werden dann mit der Marmelade und der Buttercreme geschichtet. Immer zuerst Marmelade, dann Buttercreme gefolgt von einem weiteren Boden. Wenn der Deckel aufliegt, kann der gesamte Kranz mit der Buttercreme eingestrichen werden. Ich habe zwar vom Teig die doppelte Menge verwendet, aber von der Buttercreme nur die einfache. Beim Schichten bin ich sehr sparsam damit gewesen und dennoch ist etwas über geblieben – aber so wurde es nicht zu mächtig.

Der Frankfurter Kranz sollte über Nacht im Kühlschrank stehen um fest werden zu können. Ihr werdet merken, dass die Buttercreme danach viel fester geworden ist, sich nicht mehr gut streichen lassen würde und der Kuchen eine ordentliche Festigkeit hat um geschnitten zu werden. Bevor ihr ihn serviert, bestreut ihr den Frankfurter Kranz noch mit Krokant. Dazu zerlasst ihr in einer Pfanne etwas Butter gebt die Mandelblättchen und den Zucker hinzu und lasst es karamellisieren. Bevor der Krokant auf den Kranz kommt, sollte er etwas auskühlen.

 

Lasst ihn euch schmecken und schaut euch auch gerne bei mir um. Ich freue mich auf euch ?
Danke dir liebe Michaela, dass ich bei dir zu Gast sein durfte!

süße Grüße,

Nadine, ich finde, du hast super erklärt, wie Frankfurter Kranz gebacken wird. Tausend Dank für deine Mühe und danke für dieses wirklich tolle Rezept. Ich werde ihn nachbacken, ganz bestimmt!

Alles Liebe
miho

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Veröffentlicht von Michaela Lühr

Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen. Foodblogger | Foodblog | Imkerin | Heilpraktikerin | Ernährungsberaterin

8 Kommentare

  1. Liebe Michaela,

    danke dir noch einmal, dass ich bei dir zu Gast sein durfte <3
    Den schönsten Tag dir noch!

    • Liebe Nadine,
      ich freu mich, dich als Gast zu haben.
      Alles, alles Liebe und 1000 Dank
      miho

  2. VIELEN Dank für dieses Rezept. Das klingt toll und einfach. Genauso hab ich es gern.
    Nadine, ich hoffe Du backst mir auch mal einen Kuchen :-)

    Und liebste herzelieb Grüße an Miho – mein Trostessen der Kindheit… ist unter gegangen, entschuldige. Manchmal is(s)t das wohl so.

    Wir machen mal „was“ Anderes zusammen.

    Kulinarische Grüße aus meiner Kulturwerkstatt in Potsdam,
    Katrine

    • Hallo liebe Katrine,
      …wenn du ganz lieb zu Nadine bist, macht sie das bestimmt!
      Alles gar kein Problem – wir finden schon noch Gelegenheit, etwas zusammen zu machen.
      Alles Liebe
      miho

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