Ich liebe Geschenke aus der Küche. Noch viel schöner als welche zu bekommen ist, damit anderen eine Freude zu machen. Gebrannte Salzbrezeln kommen immer gut an und sie sind auch etwas für Leute, die keine Nüsse oder Kerne vertragen. Wir essen das ganze Jahr über gebrannte Mandeln, da sind diese kleinen Brezeln für uns eine willkommene Abwechslung. Wozu wir sie knabbern? Da gibt es schier unendliche Möglichkeiten. Ob ganz normal zum Fernsehabend, zum Spieleabend, auf langen Autofahrten oder einfach zwischendurch. Sogar beim Kaffeetrinken greifen hier alle zu … auch Gäste. Ich habe das Rezept jetzt so oft weitergegeben, da kann es auch hier auf dem Blog einen festen Platz bekommen!

Gebrannte Salzbrezeln verschenke ich nicht nur in der Weihnachtszeit und im Advent, aber natürlich sind sie dann das ideale Mitbringsel. Was meint ihr, wie sehr sich die Arzthelferinnen, der Postbote, die Nachbarin oder auch eure Lieblingsverkäuferin und viele andere Leute aus eurem Umfeld darüber freuen. Und ihr glaubt ja gar nicht, wie toll das ganze Haus duftet, wenn ihr diese Leckerei zubereitet. Was ich besonders schön an diesem Rezept finde? Vier Zutaten und eine Prise Liebe reichen für selbstgemachte gebrannte Salzbrezeln vollkommen aus. Der Rest ist keine Zauberei, in wenigen Minuten haben die kleinen Salzbrezeln ihre karamellige Kruste. Das kriegt jeder hin! Was mit Liebe gemacht ist, kann man auch mit Liebe verschenken!
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Gebrannte Salzbrezeln Rezept
Ihr findet auf herzelieb noch mehr Snack Rezepte! Schaut euch auch die Linsen-Chips, die Gewürznüsse oder meine Käsebällchen an.
Zutaten
Für das gebrannte Salzbrezeln Rezept braucht ihr
30 Milliliter Wasser
125 Gramm brauner Zucker
1 Prise Liebe,
2–3 Teelöffel Zimt
125 Gramm Salzbrezeln
Zubereitung
Ein Stück weiter unten in diesem Beitrag verrate ich in den Tipps zum Rezept, wie lange gebrannte Salzbrezeln haltbar sind und wie man sie noch abwandeln kann. Scroll einfach weiter runter!
- Zunächst alle Zutaten für die gebrannten Salzbrezeln abwiegen, abmessen und bereitstellen.
- Ein Backblech oder die Arbeitsfläche mit Backpapier belegen.
- Danach Wasser, Zucker und Zimt in die Pfanne geben und auf mittlerer Stufe erhitzen und aufkochen.
- Wenn sich der Zucker aufgelöst hat und der Zucker anfängt, braun zu werden, die Salzbrezeln dazugeben.
- Die Hitze herunterdrehen und so lange rühren, bis sich eine Zuckerschicht gebildet hat.
- Weiterrühren, bis alles wieder anfängt zu karamellisieren.
- Die gebrannten Salzbrezeln auf das Backblech schubsen und mit einer Gabel voneinander trennen.
Wenn die knusprigen Dinger ausgekühlt sind, können sie in eine Keksdose oder in kleine Beutel umgefüllt werden. Sie müssen trocken aufbewahrt werden.
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Tipps für gebrannte Salzbrezeln
Wenn ich mal nur kleine Brezelchen ohne Salz bekomme, bereite ich das Rezept wie gewohnt zu. Zum Schluss streue ich noch grobes Salz oder Salzflocken über die Brezeln mit der Zuckerkruste.
Haltbar sind gebrannte Salzbrezeln etwa 2–3 Wochen. Zumindest theoretisch. Bei uns überleben sie wirklich nur ganz knapp bis zum Fernsehabend oder anderen Gelegenheiten, für die sie so vorgesehen sind. In weiser Voraussicht mache ich immer gleich zwei Portionen direkt nacheinander, dann spielt es keine große Rolle, ob schon jemand heimlich ein bisschen was stiebitzt.
Ich habe eine Freundin, die kann Zimt nicht ausstehen. Für sie lasse ich das Gewürz weg oder ich ersetze es mit Kardamom. Das schmeckt zunächst etwas ungewöhnlich, ist aber auch interessant. Wer mag, kann auch etwas Vanillezucker mit in die Pfanne geben.
Sollte der braune Zucker mal aus sein, verwende ich ganz normalen weißen Zucker, Rohrzucker oder auch mal Brun Farin aus Dänemark. Geschmacklich macht das alles keinen großen Unterschied. Auf keinen Fall kann ich empfehlen, den Zucker gegen Erythrit oder Birkenzucker auszutauschen. Ebenfalls ungeeignet sind Honig, Ahornsirup, Agaven- oder Birnendicksaft. Nur Zucker kristallisiert später auch so schön. Es ist auch keine gute Idee, die Zuckermenge zu reduzieren. Wer weniger Zucker essen möchte, isst die Salzbrezeln einfach so aus der Packung.
Weil wir bei uns zu Hause sehr viel Zimt essen, verwende ich seit vielen Jahren nur noch Ceylon Zimt. Im Vergleich zu Cassia-Zimt enthält er weniger Cumarin, das als gesundheitsschädlich gilt. Während die Cassia-Variante beißend-stark würzt, ist die Ceylon-Sorte milder. Steht auf der Verpackung keine Sorte, handelt es sich in der Regel um den günstigen Zimt. Wenn es Ceylon-Zimt ist, steht das auch auf der Packung.
Ich werde oft gefragt, ob es auch weizenfreie Salzbrezeln gibt. Jawoll, gibt es! Es gibt glutenfreie Mini-Brezeln, haferbasierte Sorten und Dinkel-Salzbrezeln zu kaufen. Da ist für jeden Geschmack und jede Vorliebe was dabei. Selberbacken lohnt sich nicht, weil es eine elende Fummelei ist, die Brezeln zu formen.
Und wenn ich mal kein Laugen-Knabbergebäck bekommen kann, was wirklich selten ist, dann weiche ich auf kleine Laugenkugeln, Sticks, Mini-Laugenbagel oder auch halbierte Salzstangen aus. Die Hauptsache ist, dass sie knackig sind und den Zubereitungsvorgang überstehen kann. Einfach mal ausprobieren und überraschen lassen. Wer vorsichtig rührt, hat gute Chancen!

Ich hoffe, ihr habt Freude an diesem Rezept. Gebrannte Salzbrezeln sind so lecker, weil der Kontrast von salzig und süß so herrlich anders ist als bei anderen Knabbereien. Nicht umsonst stehen unglaublich viele Leute auf schokolierte Mini-Brezeln. Wer ganz verwegen sein will, kann einen Hauch Chili dazugeben … aber das ist die Pro-Version für Superexperimentierfreudige!
Diejenigen, die hier schon länger mitlesen, kennen es schon: Wenn ihr einen Fehler gefunden habt oder noch Fragen zum Rezept offen sind, seid bitte so lieb und schreibt mir gleich unter diesem Beitrag einen Kommentar. Dort dürft ihr auch konstruktive Kritik oder mal ein Lob loswerden. Und solltet ihr das Rezept abwandeln, freu ich mich, wenn ihr eure Idee mit mir teilt.
Viel Spaß beim Nachmachen! Und freut euch über ein Lächeln, wenn ihr diese gebrannten Salzbrezeln verschenkt … Ich finde, das ist unbezahlbar.
Guten Appetit und alles Liebe,
miho







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