Milchnudeln – Rezept wie von Oma! (Werbung)

Kennst du Milchnudeln? Mit Zimt und Zucker gehören sie zu meinen liebsten Kindheitserinnerungen! Sie schmecken gut an tollen Tagen, aber gerade dann, wenn es mal nicht so gut läuft, streicheln sie die Seele. Dieses heimelige Gefühl habe ich auch bei Milchreis oder beim Grießbrei – du auch? Für mich sind diese  einfachen Gerichte mit Milch aus meiner Kindheit pure Liebe!

Milch- und Milchprodukte haben bei uns daheim immer eine große Rolle gespielt. Ich bin ein leidenschaftlicher Käsefan und es gibt Phasen, in denen trinke ich täglich einen Liter Buttermilch. Weil ich es mag! Auf meinem Blog darf das Rezept für Milchnudeln auf keinen Fall fehlen und da das Lillekind total auf diese Süßspeise steht, kann es diese Lieblingsspeise nun auch selbst kochen. Probier es doch einfach einmal aus!

Schon seit 2016 zeigt die Verbraucherkampagne „Milchtrinker“ der Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW e. V. , wieviel im Lebensmittel Milch steckt. Besonders wichtig sind mir persönlich der hohe Anteil an Vitamin B12, Eiweiß und Calcium in Milchprodukten. Gerade Calcium halte ich für unglaublich wichtig für den Knochenaufbau und -erhalt.

Wer Milch wegen des Laktosegehaltes nicht verträgt, sollte es, auch bei diesem Rezept für Milchnudeln, mit laktosefreien Varianten versuchen – oder mit Käse! Viele Schnitt- und Hartkäse-Käsesorten wie beispielsweise Gouda, Appenzeller, Parmesan oder Bergkäse sind von Natur aus laktosefrei und sie enthalten Calcium und Eiweiß in konzentrierter Form! Wenn du mehr über die Kampagne wissen möchtest, schau dich auf der Seite des Verbandes um – besonders interessant finde ich die Rubrik „Milchwissen„!

Milchnudeln – Rezept wie von Oma

Du findest auf herzelieb noch mehr leckere Rezepte mit Milch! Schau dir doch auch mal Milchreis-Pfannkuchen, meinen Milchreis oder meinen Grießbrei an!, 

Zutaten für die Milchnudeln

  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Liter Milch
  • 200 g Sahne 
  • 1 Prise Salz
  • 2 Teelöffel Vanillezucker
  • 1 Prise Liebe
  • 50 Gramm Zucker
  • 4oo g Nudeln (Spirelli)
  • 1 Esslöffel Butter

Milchnudeln – die Zubereitung

  1. Zunächst die Milch zusammen mit der Sahne in einem Topf aufkochen. 
  2. Dann die Prise Salz, den Vanillezucker, den Zucker, den Zitronenabrieb, die Nudeln und den Esslöffel Butter dazu geben. 
  3. Noch einmal unter ständigem Rühren kurz aufkochen, dann die Hitze reduzieren, weiterrühren und die Milchnudeln etwas weicher als bissfest garen. Die Soße sollte dabei von selbst eindicken.

Die Milchnudeln fülle ich sofort in kleine Schälchen und dann serviere ich sie mit Zimt und Zucker, Blaubeer-Kompott, Apfelmus oder frischen Früchten.

Tipps für die Milchnudeln

  • Ich esse Milchnudeln am liebsten mit Spirelli oder Fusili. Das Lillekind liebt sie aber auch mit Spaghetti!
  • Versuch mal eine Prise Kardamom mit in den Topf zu geben – ich finde es göttlich!
  • Ich bin der Meinung, man kann die Milchnudeln nicht aufwärmen! Aber sie sind ja schnell gekocht!
  • Milchnudeln kannst du auch herzhaft zubereiten – ohne Zucker und Vanillezucker mit einer Riesenportion Parmesan und Rosmarin.

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich als Kind mit der Emaille-Milchkanne abends zum Bauern ging und frisch gemolkene Milch holte. Leider ist das heute nicht mehr so verbreitet, weil der Landwirt strenge gesetzliche Anforderungen erfüllen muss, um Rohmilch abzugeben. Außerdem die Rohmilch  vor dem Genuss abgekocht werden, um eventuell vorkommende unerwünschte Keime abzutöten! Sprich den Landwirt vor Ort doch einfach mal an oder schau dich doch einmal um, ob es in deiner Umgebung eine Milchtankstelle gibt.

Wenn die Milchtankstelle direkt auf einem Bauernhof steht, kannst du dort mit deiner Milchkanne Rohmilch zapfen – so wie früher. Diese Rohmilch ist nicht behandelt, sondern nur gekühlt und gerührt. Da die Milch auch nicht homogenisiert wird, „rahmt“ sie nach einiger Zeit auf. Fett ist nämlich leichter als Wasser und so setzt sich der Rahm oben auf der Milch ab. Diese Rahm-Schicht habe ich als Kind sehr geliebt! Je nach Jahreszeit und Futter kann der Fettgehalt schwanken und diese Rahmschicht größer sein!

Wenn du an einer Milchtankstelle, die nicht auf dem erzeugenden Bauernhof steht, deine Milch zapfst, ist sie mindestens pasteurisiert! Wo du in deiner Nähe eine solche Tankstelle findest, erfährst du auf dieser Webseite.

Lass dir die Milchnudeln schmecken und hab eine wundervollen Tag!

Alles Liebe, 
miho

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Veröffentlicht von Michaela Lühr

Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen. Foodblogger | Foodblog | Imkerin | Heilpraktikerin | Ernährungsberaterin

10 Kommentare

  1. Milchnudeln, genau – nutzlose, süße Kohlehydrate im Magen, aber das fühlt sich sooo gut an :-) Muss ja nicht ständig sein…

  2. Mein Kind liebt Milchnudeln. ?
    Allein schon deshalb, weil sie so viel schneller fertig sind als Milchreis. ?

    Wir nehmen wir die Milchnudeln diese kleinen Nudeln die wie Reis aussehen – so hat man quasi zwei in eins: Milchreis in ganz kurzer Zeit. ??

    Liebe Grüße aus Eckernförde
    Tine

    • Hallo Tine,

      das freut mich aber sehr! Ich habe das auch schon mit den kleinen Nudeln gemacht, schmeckt im Grunde ja genauso – aber wir lieben einfach diese Spirelli!

      Ganz liebe Grüße nach Eckernförde!

      Alles Liebe,
      miho

  3. Du bist einfach genial, Milchnudeln hatte ich schon ganz vergessen. Und du glaubst ja gar nicht, was ich gerade auf dem Herd habe ;-)

    Jetzt gibt es Milchnudeln zum Frühstück!

    Ich liebe deinen Blog

  4. Hallo Miho
    ich habe eine Milchtankstelle ganz in der Nähe gefunden. Heute fahre ich da hin, wir wollen heute Milchnudeln essen.

    Danke für das Rezept

  5. Wieder einmal der unumstößliche Beweis, dass nicht unbedingt Martha Stewart die Erfinderin der One Pot Pasta ist ;-)

    Die Kombination mit Milch-Zucker-Zimt ist eben genial für Nudeln, Reis, Grieß und was weiß ich noch was alles.

    Kulinarische Grüße aus Österreich

    • Hallo lieber Franz,

      schön, dich zu lesen! Da kannste mal sehen… die One Pot Pasta hat doch die Oma erfunden!

      Ich freu mich, dass es dir gefällt..

      Kulinarische Grüße nach Österreich und einen lieben Gruß,
      miho

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