Milchnudeln – Rezept wie von Oma!

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Kennst du Milchnudeln? Mit Zimt und Zucker gehören sie zu meinen liebsten Kindheitserinnerungen! Sie schmecken gut an tollen Tagen, aber gerade dann, wenn es mal nicht so gut läuft, streicheln sie die Seele. Dieses heimelige Gefühl habe ich auch bei Milchreis oder beim Grießbrei – du auch? Für mich sind diese  einfachen Gerichte mit Milch aus meiner Kindheit pure Liebe! Früher war es ein Arme-Leute-Essen und heute ist es einfach eine Leckerei. Ein günstiges Mittagessen für die ganze Familie. 

Schüssel mit cremigen Milchnudeln, bestreut mit Zimt-Zucker, dekoriert mit Zimtstangen. Im Hintergrund Zucker-Zimt, Milchflasche und Tasse.

Milch- und Milchprodukte haben bei uns daheim immer eine große Rolle gespielt. Ich bin ein leidenschaftlicher Käsefan und es gibt Phasen, in denen trinke ich täglich einen Liter Buttermilch. Weil ich es mag! Und natürlich sind alle in meiner Familie ganz große Nudelfans – mindestens einmal die Woche muss es sie bei uns geben. Wen wundert es, dass dieses Gericht ein Lieblingsessen meiner Lieben ist! Auf meinem Blog darf das Rezept für Milchnudeln auf keinen Fall fehlen und da meine kleine Tochter total auf diese Süßspeise steht, kann es diese Lieblingsspeise nun auch selbst kochen. Probier es doch einfach einmal aus!

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Milchnudeln – Rezept wie von Oma

Du findest auf herzelieb noch mehr leckere Süßspeisen! Schau dir doch auch mal Milchreis-Pfannkuchen, meinen Milchreis oder meinen Grießbrei an!,

Portion Milchnudeln in Schüssel mit Zucker-Zimt und Zimtstangen-Deko in weißer Schale mit blauem Rand, verstreute Nudeln drumherum, hinten Milchflasche, Zuckerzimt und Tasse.

Zutaten

Für das Milchnudeln Rezept braucht ihr 
1 Bio-Zitrone, 
1 Liter Milch, 
200 Gramm Sahne, 
1 Prise Salz, 
2 Teelöffel Vanillezucker (siehe unten)
1 Prise Liebe
50 Gramm Zucker, 
400 Gramm Nudeln (Spirelli) und 
1 Esslöffel Butter.

Milchnudeln – die Zubereitung

Weiter unten in diesem Beitrag beantworte ich bei den Tipps all die Fragen, die mir bisher zu diesem Rezept gestellt wurden. Dort erfahrt ihr, wie man das Gericht abwandeln kann und wie lange es haltbar ist.

  1. Zunächst alle Zutaten für die Milchnudeln abwiegen, abmessen und bereitstellen.
  2. Dann die Milch zusammen mit der Sahne in einem Topf aufkochen. 
  3. Dann die Prise Salz, den Vanillezucker, den Zucker, den Zitronenabrieb, die Nudeln und den Esslöffel Butter dazugeben. 
  4. Noch einmal unter ständigem Rühren kurz aufkochen, dann die Hitze reduzieren, weiterrühren und die Milchnudeln etwas weicher als bissfest garen. Die Soße sollte dabei von selbst eindicken.

Die Milchnudeln fülle ich sofort in kleine Schälchen und dann serviere ich sie mit Zimt und Zucker, Blaubeer-Kompott, Apfelmus oder frischen Früchten.

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Tipps für die Milchnudeln

Ich esse Milchnudeln am liebsten mit Spirelli oder Fusili. Das Kind liebt sie aber auch mit Spaghetti! Verwendet die Nudeln, die euch am besten schmecken. 

Versucht mal eine Prise Kardamom mit in den Topf zu geben – ich finde es göttlich! Aber das ist reine Geschmacksache. Geschmacklich könntest du auch Orangenabrieb verwenden. 

Ich bin der Meinung, man kann die Milchnudeln nicht aufwärmen! Aber vielleicht denke ich das auch nur, weil bei uns sowieso nichts übrig bleibt. Allerdings sind sie ja schnell gekocht! Reste wären 1–2 Tage haltbar, aber nur, wenn sie gut verpackt sind und gekühlt werden. Einfrieren kann man dieses Nudelgericht nicht.

Milchnudeln kannst du auch herzhaft zubereiten – ohne Zucker und Vanillezucker mit einer Riesenportion Parmesan und Rosmarin.Portion cremiger Milchnudeln in Schüssel, bestreut mit Zimt-Zucker und dekoriert mit Zimtstangen, auf Teller mit verstreuten Nudeln, Milchflasche und Tasse im Hintergrund. Seitlich ein weißer Löffel.

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich als Kind mit der Emaille-Milchkanne abends zum Bauern ging und frisch gemolkene Milch holte. Leider ist das heute nicht mehr so verbreitet, weil der Landwirt strenge gesetzliche Anforderungen erfüllen muss, um Rohmilch abzugeben. Außerdem die Rohmilch  vor dem Genuss abgekocht werden, um eventuell vorkommende unerwünschte Keime abzutöten! Sprich den Landwirt vor Ort doch einfach mal an oder schau dich doch einmal um, ob es in deiner Umgebung eine Milchtankstelle gibt.

Wenn die Milchtankstelle direkt auf einem Bauernhof steht, kannst du dort mit deiner Milchkanne Rohmilch zapfen – so wie früher. Diese Rohmilch ist nicht behandelt, sondern nur gekühlt und gerührt. Da die Milch auch nicht homogenisiert wird, „rahmt“ sie nach einiger Zeit auf. Fett ist nämlich leichter als Wasser und so setzt sich der Rahm oben auf der Milch ab. Diese Rahm-Schicht habe ich als Kind sehr geliebt! Je nach Jahreszeit und Futter kann der Fettgehalt schwanken und diese Rahmschicht größer sein!

Wenn du an einer Milchtankstelle, die nicht auf dem erzeugenden Bauernhof steht, deine Milch zapfst, ist sie mindestens pasteurisiert! 

Ich bin sehr gespannt, wie deine Lieblings-Version der Milchnudeln ausschaut. Magst du es lieber süß oder findest du sie vielleicht sogar herzhaft prima? Das amerikanische Mac and Cheese geht ja genau in die herzhafte Richtung – ich liebe es sehr!

Lass dir die Milchnudeln schmecken und hab eine wundervollen Tag!

Alles Liebe, 
miho

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14 Comments

  1. Milchnudeln, genau – nutzlose, süße Kohlehydrate im Magen, aber das fühlt sich sooo gut an :-) Muss ja nicht ständig sein…

  2. Mein Kind liebt Milchnudeln. ?
    Allein schon deshalb, weil sie so viel schneller fertig sind als Milchreis. ?

    Wir nehmen wir die Milchnudeln diese kleinen Nudeln die wie Reis aussehen – so hat man quasi zwei in eins: Milchreis in ganz kurzer Zeit. ??

    Liebe Grüße aus Eckernförde
    Tine

    • Hallo Tine,

      das freut mich aber sehr! Ich habe das auch schon mit den kleinen Nudeln gemacht, schmeckt im Grunde ja genauso – aber wir lieben einfach diese Spirelli!

      Ganz liebe Grüße nach Eckernförde!

      Alles Liebe,
      miho

  3. Du bist einfach genial, Milchnudeln hatte ich schon ganz vergessen. Und du glaubst ja gar nicht, was ich gerade auf dem Herd habe ;-)

    Jetzt gibt es Milchnudeln zum Frühstück!

    Ich liebe deinen Blog

  4. familiehauser

    Hallo Miho
    ich habe eine Milchtankstelle ganz in der Nähe gefunden. Heute fahre ich da hin, wir wollen heute Milchnudeln essen.

    Danke für das Rezept

  5. Wieder einmal der unumstößliche Beweis, dass nicht unbedingt Martha Stewart die Erfinderin der One Pot Pasta ist ;-)

    Die Kombination mit Milch-Zucker-Zimt ist eben genial für Nudeln, Reis, Grieß und was weiß ich noch was alles.

    Kulinarische Grüße aus Österreich

    • Hallo lieber Franz,

      schön, dich zu lesen! Da kannste mal sehen… die One Pot Pasta hat doch die Oma erfunden!

      Ich freu mich, dass es dir gefällt..

      Kulinarische Grüße nach Österreich und einen lieben Gruß,
      miho

  6. Bei uns gab es schon viel leckeres, aber Milchnudeln gab es noch nie. Das wird sich bald ändern. Lieben Dank für das tolle Rezept!

  7. Lieselotte

    Das erinnert mich an meine Mama. Sie hat es auch oft gekocht. Ich mochte es nicht so gern. Ich hatte eine andere Lieblingsmilchsuppe, ein Rezept aus ihrer pommerschen Heimat…. Kliebensuppe. :-)) Am liebsten nur mit Milch. Man kann es auch als Kirsch-Kliebensuppe machen. Kennst du das?
    Herzliche Grüße
    Lieselotte

    • Hallo Lieselotte,

      ich freu mich, dass das Rezept bei dir Kindheitserinnerungen weckt! Bei uns heißt die Milchsuppe „Melksupp mit Klümp“.

      Alles Liebe,
      miho

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