Avocado-Buttermilch-Eis mit Honig und Pistazien

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 Wusstest du eigentlich, dass man aus Avocados ein wundervolles Eis herstellen kann? In Kombination mit Honig und Pistazien ist die Avocado im Eis schon unschlagbar, doch mit der leichten Säure der Buttermilch ist das eine ziemlich frische Angelegenheit. Ganz abgesehen von der großartigen Farbe! Ich liebe dieses Eis und ich bin ganz sicher, dass du es auch gar nicht schlecht finden wirst!

Bisher habe ich acht Kilo abgenommen und es müssen noch einige Pfunde runter. Hin und wieder muss aber auch ich mal schlemmen. Du kennst doch sicher das Gefühl, wenn du alles geben würdet für ein Eis?! Mein Heißhunger war riesengroß, die Avocados waren vollreif, ich liebe Pistazien über alles und Buttermilch gehört sowieso jeden Tag auf meinen Speiseplan. Es konnte los gehen, das Eis war sofort in Arbeit!
Das geniale an diesem Eis ist, dass es wirklich schnell und einfach zuzubereiten ist. Dazu kommt, dass es ganz ohne Eier auskommt und die Buttermilch weniger als ein Prozent Fett enthält.  Wieso das Eis so cremig ist?  Avocados enthalten 15 – 23 g Fett pro 100 g. Wenn man das mit saurer Sahne vergleicht, die mit 10 g Fett zu Buche schlägt, scheint das sehr viel zu sein. Allerdings enthält die Avocado überwiegend ungesättigte Fettsäuren, die einen positiven Einfluss auf den Körper haben sollen.

Avocado-Buttermilch-Eis mit Honig und Pistazien – Rezept

Du findest auf herzelieb noch mehr Eis Rezepte! Schau dir doch auch mal meine Erdbeer-Nicecream, die Wassermelonen Granita oder das Braune Butter Eis an!

Zutaten für das Avocado-Buttermilch-Eis

  • 4 Avocados
  • 50 g Pistazien
  • 500 ml Buttermilch
  • 1 Bio-Zitrone
  • 4 Esslöffel Honig
  • 1 Prise Salz
  • evtl. 1/4 Teelöffel Kardamom (siehe unten)

Avocado-Buttermilch-Eis – die Zubereitung

  1. Die Avocado rund um den Stein, der sich in der Mitte befindet einschneiden und die zwei Hälften dann leicht gegeneinander drehe, so dass sie sich voneinander lösen.
  2. Mit einem Löffel das Fruchtfleisch aus der Frucht lösen. Du brauchst für das Eis ganz kleine Stücke, schneide sie eventuell noch kleiner!
  3. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Pistazien kurz hineingeben – danach lässt sich die Schale ganz leicht lösen. Anschließend die Nüsse (Pistazien sind eigentlich keine Nüsse, sondern Steinfrüchte) mit etwas Buttermilch in einen hohes Gefäß geben und fein pürieren.  
  4. Die Bio-Zitrone mit lauwarmen Wasser gut abwaschen. Die Schale fein abreiben, Zitrone halbieren und die Hälften zur Seite legen.
  5. Avocado und den Zitronenabrieb zusammen mit der Pistazien-Buttermilch, dem Rest Buttermilch, dem Honig, der Prise Salz sowie zwei Spritzern Zitrone mit einem Stabmixer (siehe unten) fein pürieren.
  6. Die Masse in einen ausreichend großen Behälter füllen – dabei ist darauf zu achten, dass sich die Masse noch ein wenig ausdehnt.
  7. Den  Eisbehälter in den Froster stellen und stündlich mit einer Gabel gut durchrühren. So können sich keine zu großen Eiskristalle bilden, die das Eis hart machen.
  8. Wer eine Eismaschine hat, füllt die Avocado-Buttermilch-Masse in seine Eismaschine und bereitet das Eis nach der Bedienungsanleitung des Gerätes zu.

Ich forme, sobald das Eis die richtige Konsistenz hat, Bällchen, die ich dann wieder einfriere. In einem großen Behälter kann das Eis sehr hart werden. Diese Bällchen gebe ich zum Servieren in kleine Schälchen, wo ich sie dann wieder leicht antauen lasse. Bevor du sie servierst, bestreue sie mit feingehackten Pistazien.

Die Avocados, die verarbeiten möchtest, müssen unbedingt vollreif sein. Probiere die Früchte, vor der Verarbeitung. Bittere Früchte können das Eis ungenießbar machen.

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Das habe ich bei diesem Rezept verwendet: 

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Was es mit dem Honig auf sich hat

Honig sollte nie über 40 Grad erhitzt werden! Die wertvollen Inhaltsstoffe gehen dann verloren! Da ich dieses Eis kalt verarbeite, wird dir das bei diesem Eis nicht passieren. Ich finde diese Information nur für gekochte Eismassen wichtig. Für dieses Avocadoeis mit Pistazien und Honig verwende  ich den guten Imkerhonig  – für alle anderen Eissorten, bei denen die Masse für das Eis kocht, würde ich nur den günstigen Industriehonig verwenden, welcher meiner Meinung nach meistens sowieso schon erhitzt worden ist.

Meinen eigenen Honig werde ich in der nächsten Woche schleudern. Die Bienen waren jetzt einige Wochen im Rapsfeld, aber da es jetzt abgeblüht ist, werden die fleissigen Bienchen heimgeholt. Danach muss der Honig noch eine ganze Weile täglich gerührt werden, damit er cremig wird. Durch das Rühren wird verhindert, dass die Kristalle, die sich im Honig bilden, nicht zu groß werden – der Honig würde sonst hart werden.

Lass es dir gut gehen und mach dir einen schönen Tag!

Alles Liebe
miho

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