„Ich liebe rot“ – Erdbeeren aus Europa und ein Rezept für eine Mascarpone-Tarte

Das Rezept für die Mascarpone-Tarte und der Reisebericht entstanden in Kooperation mit der Initiative „Ich liebe rot“. Der Artikel enthält Werbung und viele Erdbeeren!

Dieses Rezept für die Mascarpone-Tarte mit weißer Schokolade und Erdbeeren ist direkt nach meiner Reise nach Spanien entstanden! Ich habe mit Léa Linster, Zora von Kochtopf.me und Franzi von „Wo geht´s zum Gemüseregal“ die Erdbeerbauern in Andalusien besucht, wir haben zusammen gekocht und jede Menge Spaß gehabt!


Warum ich auf den Spuren der Erbeeren unterwegs war? Anlass war eine Einladung nach Spanien – die Kampange „Ich liebe rot“wird unterstützt von der Europäischen Union, dem andalusischen Wirtschaftsverband und dem Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt. Da ich früher auch schon im Winter Erdbeeren in meiner Küche verarbeitet habe und ich ein großer Fan von Léa Linster bin, war es für mich keine Frage nach Spanien zu reisen. Ich wollte die Erdbeerfelder sehen und ich hatte Fragen – sehr viele, auch kritische Fragen!

Regional und Saisonal aus meiner Sicht

Einleitend muss ich sagen, dass ich wirklich fest in meiner Region Sønderjylland verwurzelt bin. Ich liebe diesen platten Landstrich direkt am Meer, am nördlichsten Ende Deutschlands!  Ich kaufe sehr viel regional und koche überwiegend saisonal.
Gemüse, Obst und Kräuter baue ich selbst an – ich halte meine eigenen Hühner und ich bin Imkerin. Aber ich bin auch Europäerin! Ich lebe aktuell im Jahr 2017! Mich begeistert die Fülle an Lebensmitteln, die uns dank der Globalisierung zur Verfügung steht.

„Früher war alles besser“ und „Ich kaufe nur einheimisches Obst“ – das habe ich schon oft gehört. Es mag sein, dass das Leben beschaulicher war, als die Ortsgrenze nur im guten Zwirn und zu besonderen Anlässen überschritten wurde. Ob die Qualität der einheimischen Obst- und Gemüsesorten jedoch immer besser ist, das sei einfach mal so dahingestellt! Einheimische Erdbeerfelder, auf denen man die Früchte pflücken kann, befinden sich oft an Hauptverkehrsstraßen. Würden wir nicht Obst, Gemüse und Gewürze importieren, wäre unser Speiseplan doch sehr eintönig. Vehemente Kritiker konnten mir bisher ihre Zitronen-, Gewürz-, Kaffee-, Schokoladen- oder Avocado-Plantagen nicht zeigen. So schmunzele ich, wenn ich ich mit derartigen Argumenten konfrontiert werde. Ich führe diese Diskussion einfach nicht mehr!

Die Erdbeer-Region in Andalusien

Unsere Reise ging nach Huelva – eine Provinz in Andalusien. Berühmt ist diese Region am südlichsten Zipfel Spaniens für ihr besonders mildes Klima. Horden von Touristen sucht man hier vergeblich. Wir waren im Wallfahrtsort El Rocío, in dem zu Pfingsten über eine Million Pilger die Heilige Jungfrau von El Rocío verehren, untergebracht. Die Straßen des Ortes sind nicht befestigt – sie bestehen aus losem Sand. Die üblichen Fortbewegungsmittel sind das Pferd, die Kutsche oder der Geländewagen. Jedem Western-Fan schlägt in diesem bildschönen Ort mit den vielen weißen Häusern und der Kirche Ermita del Rocío das Herz höher. Mir stand das Herz einen Moment still und der Mund offen, so wundervoll surreal wirkte der Ort auf mich.


El Rocío liegt direkt am Rand des Nationalparks Coto de Doñana und ist ansonsten von Fincas umgeben. Hier werden die frühesten Freiland-Erdbeeren Europas gezüchtet,angebaut und von Hand gepflückt. 

Ich liebe rot – Die Farbe der Erdbeeren

Erstaunlicherweise hat jede Nation ihre eigenen Anforderungen an eine Erdbeere. Während der Südländer tiefrote Früchte bevorzugt, wünschen sich die Deutschen eher hellrote Früchte und in Russland darf am oberen Rand der Frucht gern noch ein grüner Saum zu sehen sein. Die Farbe der Erdbeere ist abhängig von der Sorte.

Eine spanische Erdbeere in Huelva wird immer vollreif gepflückt, denn die Früchte reifen auf dem Transport nicht nach und sie werden auch nicht dunkler! Die Farbe ist also abhängig von der Erdbeer-Sorte! In mir muss doch eine kleine Südländerin stecken, denn ich liebe dunkelrote Früchte.

 

Sind kleine Erdbeeren aromatischer als große? Wie ist das mit der Zucht?

Ein ganz klares Nein! Der Geschmack ist ebenso wie die Farbe abhängig von der Sorte. Es ist nicht möglich, Erdbeeren zu pimpen oder gar mit Wasser aufzuspritzen. Große Erdbeeren schmecken also genauso aromatisch wie kleine Früchte – der Geschmack ist ein großes Kriterium bei der Erdbeerzucht. Natürlich ist ein hoher Ertrag den Erdbeer-Bauern wichtig, schließlich handelt es sich um Wirtschaftsunternehmen!

Die Erdbeerzucht findet in speziellen Betrieben statt und sie beginnt mit der Samengewinnung. Die Auslese der Erdbeerpflanzen, die schlussendlich mit Ablegern vermehrt und angebaut werden, nimmt mehrere Jahre in Anspruch.

Wusstet ihr, dass die Früchte einer Erdbeerpflanze mit jedem Jahr kleiner werden? Die größten Früchte trägt die Pflanze im ersten Jahr. Deswegen tauschen die Erdbeer-Bauern die Pflanzen in Huelva nach einer Saison aus und ersetzen sie durch neue. Die Erdbeeren in meinem Garten werde ich jetzt austauschen – nach sieben Jahren sind die Früchte nur noch winzig.

Erdbeeren aus Spanien –  Huelva und das Wasser

Während in früheren Jahren der Wasserkonsum in der Region immens hoch war, konnten die Erdbeer-Bauern den Wasserverbrauch in den letzten Jahren signifikant reduzieren. Früher war halt doch nicht alles besser! 

Mit Hilfe von Erdsonden wird festgestellt, wann die Pflanze gewässert werden muss. Zudem ist das Erdreich abgedeckt, so dass es nicht austrocknen kann. 


Es regnet nicht viel in Huelva, aber wenn es regnet, dann ausgiebig. Huelva ist umgeben von Bergen und das Wasser wird mit Hilfe von Dämmen bis zum Bedarf gestaut. Da die Erdbeerpflanze nur ein Jahr genutzt wird, stellen die Bauern die Bewässerung der Pflanzen zum Ende der Saison komplett ein. So wird für die Erdbeeren kein Wasser in der trockenen Zeit des Hochsommers verschwendet. 

Bestäubung, Düngung und Schadstoffe

Wer nun glaubt, dass die Pflanzen in Huelva künstlich bestäubt werden würden, ist auf dem Holzweg. Das wäre gar nicht möglich. Für die Bestäubung werden Hummeln eingesetzt. 

Auch bei der Düngung geht man moderne Wege. Wo früher noch teilweise verschwenderisch gedüngt wurde, werden heute ebenfalls Sonden eingesetzt und der Pflanze nur das an Nährstoffen zugeführt, was sie braucht. Den Bauern ist heute klar, dass ein dosierter Einsatz von Düngemitteln die Kosten im Erdbeer-Anbau immens reduziert. 

Beim Thema Schadstoffe wurde ich natürlich sehr hellhörig. Pflanzenschutzmittel werden nicht verschwenderisch eingesetzt, sondern sehr gezielt, niedrig dosiert und auch nur im Notfall. Schon die Erdbeerzüchter achten darauf, dass die Pflanzen für bestimmte Schädlinge und Krankheiten nicht anfällig sind.

Erkranken die Erdbeer-Pflanzen dennoch, oder werden sie von Schädlingen befallen, werden Fachkräfte hinzugezogen. Diese begutachten das Problem und verschreiben „wie ein Doktor“ genau die Menge an Pflanzenschutzmitteln, die benötigt wird. Darüber hinausgehende Mengen kann der Erdbeer-Bauer nicht beziehen. Auch hier ließen sich Kosten senken – ein Faktor, der jedemB Unternehmer einleuchtet.

Wer erntet die Erdbeeren?

Die Erdbeer-Ernte ist Handarbeit! Spanien unterscheidet sich in keiner Weise von Deutschland – auch hier werden Gastarbeiter eingesetzt. Bei uns arbeiten in der Erntezeit viele polnische Saisonarbeiter. Wir müssen uns nur vor Augen halten, dass auch in Deutschland die wenigsten Arbeitnehmer in der Ernte arbeiten möchten.

Auch in Spanien gibt es Mindestlöhne. Aufgrund der EU-Gesetzgebung sind die Rechte und Pflichten der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber klar geregelt. 

Kontrolle der Früchte

Erdbeeren werden vor Ort schon auf Schadstoffe geprüft. Kaum ein Erdbeer-Bauer käme auf die Idee, seine Pflanzen mit mehr Dünger und Pflanzenschutzmittel zu versorgen als es nötig wäre. Die Grenzwerte der EU müssen eingehalten werden. Diese Werte werden überprüft, wenn der Bauer seine Erdbeeren anliefert. Dieser könnte seine Früchte bei einer Überschreitung der zulässigen Höchstwerte nicht an die Genossenschaft verkaufen und hätte mit dem wirtschaftlichen Verlust hart zu kämpfen.

Interessanterweise gibt es, soweit ich es verstanden habe, deutsche Lebensmittel-Ketten, die nur Früchte ankaufen, bei denen diese Grenzwerte noch zu 20 Prozent unterschritten werden. 

Wann sind die Erdbeeren aus Spanien am besten?

Man mag es kaum glauben: Spanische Erdbeeren schmecken im Januar/Februar am aromatischsten! Das Wetter in der Region Huelva entspricht in etwa unserem im Mai/Juni.

Mascarpone-Tarte mit weißer Schokolade und Erdbeeren

Zutaten für die Mascarpone-Tarte

für den Boden der Mascarpone-Tarte

  • 225 g Mehl Typ 550
  • 1 Prise Salz
  • 100 g eiskalte gesalzene Butter
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 2 Prisen Liebe
  • 1 Ei

für die Füllung und den Belag der Mascarpone-Tarte

  • 200 g weiße Schokolade
  • 250 g Mascarpone
  • 150 g Creme Double
  • 500 g frische Erdbeeren
  • Puderzucker für die Deko

Zubereitung der Mascarpone-Tarte

Zubereitung des Mürbeteigbodens

Zuerst das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben und die Prise Salz hinzufügen. Dann die Butter in kleine Stücke schneiden und dazu geben. Mit einem Messer so lange hacken, bis die Butter sich mit dem Mehl verbunden hat und aussieht wie Paniermehl.  Die Krümel in eine große Schüssel umfüllen. 

Zucker und Ei hinzufügen und alles sehr zügig zu einem Mürbeteig verarbeiten.

Achtung! Bitte nicht überkneten.

Alle Zutaten sollen sich gerade verbunden haben. Nun den Teig mit den Händen zu einer Kugel formen. Anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche flachdrücken, mit Mehl bestäuben und in Frischhaltefolie wickeln. Den Teig jetzt 30 Minuten kühlen.

Die Arbeitsplatte wieder leicht mehlen. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und zu einem 3 mm dicken Kreis ausrollen. Eine Tarte-Form mit einem Durchmesser von 20 Zentimeter mit Trennspray einsprühen und mit Mehl ausstreuen, bevor die Teigplatte hineingelegt wird. Den Boden mit einer Gabel einstechen und dann die Form für 15 bis 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. 

Den Boden backen

Vor dem Backen den Boden und die Seiten mit Backpapier abdecken und Backbohnen einfüllen. (Das nennt man blindbacken – die Bohnen sorgen dafür, dass der Teig nichtaufgeht). Nun den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Tarteform in den Ofen schieben. Nach 12 bis 15 Minuten die Bohnen und das Backpapier entfernen und den Boden weitere fünf  bis zehn Minuten backen, bis er trocken ist und sich leicht sandig anfühlt. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. 

Zubereitung der Füllung

Zunächst die weiße Schokolade grob raspeln oder fein hacken. Dann die Schokoraspel zusammen mit der Mascarpone in eine kleine Metall- oder Keramikschüssel geben. Jetzt einen Topf mit Wasser zu kochen bringen und dann vom Herd nehmen. Die Schüssel vorsichtig in das Wasserbad setzen und die Schokolade und die Mascarpone schmelzen.

Nicht rühren bevor die Schokolade geschmolzen ist, weil die Masse sonst klumpt!

Sobald alles geschmolzen ist, vorsichtig durchrühren und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. 

Die Creme Double mit dem Mixer oder dem Schlagbesen aufschlagen, bis die Konsistenz der Mascarpone Creme erreicht ist. Portionsweise unterheben, auf dem Mürbeteigboden verteilen und dann in den Kühlschrank stellen, bis alles fest ist. Am besten funktioniert das über Nacht.

Dekorieren und Servieren

Die Erdbeeren waschen und gut abtropfen lassen! Anschließend in Viertel schneiden oder halbieren und in die Mitte der Tarte geben. Mit Puderzucker bestäuben oder mit weißen Schokoraspeln bestreuen und servieren! Fertig ist die Mascarpone-Tarte mit weißer Schokolade und Erdbeeren.

Tipps
  • Mit einem Foodprozessor oder dem Thermomix kannst du die Butter mit dem Mehl und dem Salz viel schneller zu einer Konsistenz verarbeiten, die Paniermehl ähnlich ist. Die kleinen Messer erledigen das blitzschnell.
  • Der Teig darf nicht warm werden! Am Besten die Hände vor dem Kneten unter eiskaltes Wasser halten.
  • Ich benutze für Mürbeteig eine Edelstahl-Teigrolle, die ich vorher in den Kühlschrank lege. So wird der Teig beim Ausrollen nicht warm.
  • Backbohnen aus Keramik können durch getrocknete Erbsen oder Bohnen ersetzt werden. Die Anschaffung der Keramikbohnen lohnt sich aber auf jeden Fall!
  • Beim Schmelzen über dem Wasserbad unbedingt darauf achten, dass kein Wasser in die Mascarpone-Schokolade kommt. 
  • Creme Double kann man durch Konditorsahne mit höherem Fettgehalt (35 bis 38 %) ersetzen.
  • Natürlich kann man diese Mascarpone-Tarte auch mit jeder anderen Frucht servieren. Erdbeeren sind mein klarer Favorit, aber ich liebe sie auch mit Kirschen!

Der Nationalpark Coto de Doñana

Wenn ihr jemals Andalusien besucht, solltet ihr dem Coto de Doñana auf jeden Fall einen Besuch abstatten! Touristen ist der Zutritt zum Nationalpark nur nach Anmeldung gestattet – angeboten werden geführte Unimog-Touren. Wir waren mit einem Geländewagen und einem Scout in Spaniens wichtigstem Feuchtgebiet unterwegs.

Die Fauna ist atemberaubend – nicht nur der seltene Pardelluchs hat hier eine Heimat gefunden! Viele Zugvögel finden in diesem Nationalpark ihr Winterquartier. Ich habe noch nie so viele Flamingos, Störche und Greifvögel gesehen wie im Doñana Nationalpark. Ich hätte gerne mehr Zeit dort verbracht, um mir die sagenumwobene Flora anzuschauen.

Wie ist denn nun Léa Linster?

Eine Frage, die mir sehr oft gestellt wird. Ich hatte ja tatsächlich ein wenig Angst davor, Léa Linster zu treffen. Ich bewundere sie sehr und ich bin da tatsächlich ein kleines Fangirl! Aber ist sie tatsächlich so wundervoll, wie ich sie mir vorstelle?

Ja, sie ist es! Herzlich und bodenständig-  mit einem herrlich trockenen Humor und einem riesengroßen Herzen. Drei Tage mit Léa sind wie ein kleiner Urlaub für die Seele! 

Ganz nebenbei habe ich, nicht nur beim Show-Cooking, eine Menge von ihr lernen dürfen. Dankeschön!

Habt ihr bis hierher durchgehalten? Dann seid ihr definitiv reif für eine Reise nach Andalusien und für Erdbeeren. Lasst euch die Tarte schmecken!

Alles Liebe,
miho

 

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Veröffentlicht von Michaela Hoechst-Lühr

Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen.Foodblogger | Foodblog | Imkerin | Heilpraktikerin | Ernährungsberaterin

31 Kommentare

  1. Liebe Miho!
    Vielen Dank für deinen tollen, informativen Bericht! Die Erdbeere ist meine allerliebste Lieblingsfrucht und so habe ich schon oft vor dem Supermarktregal gestanden und in unserer Vorsaison mit mir gehadert, ob ich die Früchtchen nun kaufen soll und kann und überhaupt. Das werde ich demnächst mit einem etwas besseren Gefühl machen können 😃Die Tarte sieht übrigens auch ganz wundervoll aus.
    Liebe Grüße aus Köln 💕

    Ria

    • Liebe Ria,
      es ging mir ja lange wie dir! Obwohl ich die Früchte seit ein paar Jahren wirklich sehr lecker finde und deswegen habe ich auch gern gekauft.
      Jetzt mache ich das noch ein bissel lieber.

      Alles Liebe
      miho

  2. Juhu also was für einalerischer Ort, da verstehe ich, dass man sich darin verlieben kann. Das Erdbeeren von Jahr zu Jahr kleiner werden, wusste ich auch nicht. Ich freue mich schon wieder auf die Saison.
    Liebe Grüße

  3. Pingback: Auf Erdbeerreise mit Léa Linster – so wachsen Erdbeeren in Spanien! {inkl. Verlosung von zwei von Léa signierten Büchern} – 1x umrühren bitte aka kochtopf

  4. Wow, das sieht total lecker aus!
    Und der Bericht war es auch wert, bis zum Schluss gelesen zu werden. Hört sich an als ob es eine sehr tolle Reise war.
    LG
    Benjamin

  5. Liebe Miho,

    was für ein wunderbarer Bericht. Und das Rezept dazu – da bekomme ich direkt Lust auf frische Erdbeeren, doch leider ist im Garten noch nichts von roten Früchtchen zu erkennen.
    Viele liebe Grüße,
    Mimi

  6. Liebe Miho!

    Ich muss schon sagen, dass ich immer einen großen Bogen um spanische Erdbeeren gemacht habe. Dank deines Berichts hab ich jetzt welche eingekauft und ich muss sagen, dass ich begeistert bin.

    Ich habe sowieso keinen Garten und du hast schon recht. Die Erdbeerfelder stehen oft an vielbefahrenen Straßen. Die Abgase muss ich nun auch nicht haben.

    Danke für die vielen Informationen! Das Rezept ist natürlich auch toll!

    Liebe Grüße
    Stephanie

  7. Liebe Miho,
    ich bin ein großer Fan von Lea Linster. Sie ist ja bekannt dafür, dass sie nur für hochwertige Sachen steht. Ich wäre auch gern mitgefahren. Ich schau jetzt immer, ob die Erdbeeren aus Huelva sind und dann denk ich an dich und Lea.
    Viele Grüße
    Katti

    • Hallo liebe Katti,
      Léa Linster ist ein wirklich tolle Frau! Es war eine wunderschöne Zeit!

      Es stimmt, Frau Linster legt große Wert auf Qualität – umso besser, dass sie Botschafterin für die spanischen Erdbeeren ist.

      Alles Liebe
      miho

  8. Endlich mal ein Bericht, der nicht wie ein Reisebericht aussieht und langweilig schildert, was wann wo gemacht wurde. Mich interessiert nicht, was der Blogger unterwegs gegessen hat, wie die Anreise war und ob die Betten gut waren. Gut verpackte Info, kurzweilig geschrieben und kein Stück langweilig. Ich habe gespannt bis zum Ende gelesen. Ich kaufe die spanischen Erdbeeren übrigens auch gerne.

    Ich mag an deinem Blog, dass es in jedem Beitrag ein Rezept gibt. Das machen viele Blogger nicht.

  9. Ich habe auch immer gedacht, dass die Erdbeeren nicht schmecken können, weil sie so groß sind. Beim Lesen hat es mich richtig gepackt. Bei uns wird es jetzt auch Erdbeeren aus Spanien geben

  10. Hallo Michaela,

    ganz schön viele Infos hast du das für uns. Ich habe bis zum Ende gelesen, krieg ich jetzt auch ein Stück Tarte? Dafür habe ich das zwar nicht gemacht, es war einfach sehr interessant und gut geschrieben.

    Grüßle,
    Maite

  11. Kære miho!
    Fanatisk post og lækker opskrift! Kommer du i juni til København? Jeg vil se dig!

    < ♥ ♥ ♥ >Line< ♥ ♥ ♥ >

  12. Liebe Miho,
    ich habe nun einige Tage überlegt, ob ich hier kommentiere und wenn ja was, denn eure Berichte haben meine Zweifel über die Sinnhaftigkeit der spanischen Erdbeeren in Deutschland leider nicht ausgeräumt.
    Erdbeeren, die überwiegend unter Folie gezogen werden, im Winter einen solch weiten Weg in Plastikschalen gen Norden zu schicken ist die eine Sache. Darüber dürfen wir alle unterschiedlicher Meinung sein. Für mich kommt es, speziell bei den Erdbeeren, nicht in Frage, weil wir diese zu ihrer Zeit eben auch in Deutschland bekommen (anders als Kaffee, Bananen oder Kakao). Manchmal auch in Plastik, aber überwiegend in Pappe oder direkt vom Acker und mit einer weitaus besseren CO2-Bilanz.
    Der zweite Punkt, der mir Bauchgrummeln bereitet, ist natürlich das Thema Wasser. Ich hätte es schön gefunden, noch konkretere Stellungnahmen zu den Vorwürfen zu lesen. In Sachen Nachhaltigkeit scheint ja das ein oder andere auf Druck der EU auf den Weg gebracht, aber was ist mit den vielen Kleinbauern, die weiterhin keinen Zugang zum Stauwasser bekommen und deren nationale Betriebe (im wahrsten Sinne) durch das riesige Exportgeschäft eingehen?
    Wieviele Großbetriebe schwenken um und genügen diese, um die gefährliche Absenkung des Grundwasserspiegels aufzuhalten? Wieso erweitert man die Erdbeerplantagen nun noch um Himbeeren und Heidelbeeren?
    Da hätte ich mir einen „noch kritischeren“ Blick von dir (unseren Augen vor Ort) gewünscht, auch wenn du sicher schon viele heikle Punkte diskutiert hast.
    Dass etwas in die richtige Richtung geschieht, lese ich nämlich mit großer Freude.
    Liebe Grüße Janke

    • Liebe Janke,

      ich verstehe, was du meinst.

      Ob die Absenkung des Grundwasserspiegels auch den klimatischen Veränderungen, dem Umgang mit dem Wasser bei der (wenig vorhandenen) Industrie und dem (erwachenden) Wasser-Konsumverhalten der Bevölkerung geschuldet sind, wie es mir abseits der Reise erklärt wurde, wäre an dieser Stelle pure Spekulation. Fakt ist, dass die Pflanze nur ein Jahr genutzt wird und die Bewässerung zum Ende der Saison – dann, wenn die Trockenzeit beginnt – komplett eingestellt wird.

      Man könnte natürlich darüber nachdenken, Glas zu verwenden. Doch auch das Glas muss gereinigt werden! Neben dem hohen Wasserverbrauch für die Reinigung würde die Reinigungsflüssigkeit allerdings im Boden versickern. Ob das der Qualität der Erdbeeren so zuträglich wäre, sei dahin gestellt.

      Um in diese Dinge eingehend zu beleuchten, müsste man sich sicher länger in der Region aufhalten und sich mit Studien beschäftigen. Ich bin kein Geologe und kein Fachmann – aus diesem Grund habe ich über das berichtet, was ich gesehen habe.

      Wichtig ist mir, dass sich etwas bewegt und daran arbeitet man intensiv.

      Liebe Grüße
      Michaela

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