Ziegenkäse-Flammkuchen – Snack mit Pflaume und Rosmarin

Das Rezept für diesen Ziegenkäse-Flammkuchen ist in Kooperation mit der Firma Schwartau entstanden. Der Artikel enthält Werbung!

Pflaume und Rosmarin passen ganz fantastisch zu Ziegenkäse und deswegen gibt es heute einen Flammkuchen mit diesen Zutaten! Diese Kombination passt hervorragend in die Schleswig-Holsteiner Küche, für die die Geschmacksrichtung „broken sööt“ ganz typisch ist. Übersetzt bedeutet das „Gebrochene Süße“ und es gibt zahlreiche traditionelle Gerichte, die diesen Geschmack haben. Dieses Gericht ist voll und ganz meiner Heimat im Norden gewidmet.

Für das Rezept habe ich Samt Pflaume von Schwartau verwendet. Eigentlich ein samtiger Fruchtaufstrich, den ich für viele herzhafte und süße Gerichte verwende, wenn gerade keine Pflaumen auf den Märkten erhältlich sind. So manche Bratensoße wird mit diesem Fruchtaufstrich perfekt abgerundet – ihr solltet es ausprobieren. Ganz besonders schätze ich, dass dieser Fruchtaufstrich so fein passiert ist, dass keine Stückchen mehr enthalten sind. Warum ich den Fruchtaufstrich von Schwartau verwende? Mir schmeckt er einfach – er ist für mich perfekt abgerundet. Und ein paar nostalgische Gründe habe ich auch noch. Die Schwartau-Werke gehören zu Schleswig-Holstein wie der Wind und das Meer! Seit mehr als 100 Jahren gibt es das Traditonsunternehmen nahe der Ostsee und ich kenne es seit frühester Kindheit. Das Logo mit den sieben Kirchtürmen der Altstadt Lübecks begegnet einem Schleswig-Holsteiner fast täglich, denn das Unternehmen engagiert sich stark regional – aber dazu später mehr!

Rezept für den Ziegenkäse-Flammkuchen mit Pflaume und Rosmarin

Zutaten für den Ziegenkäse-Flammkuchen

Für den Flammkuchen-Teig
200 g Mehl
2 Esslöffel Öl
1 Prise Liebe
125 ml Wasser
1 Teelöffel Salz

Für Belag
1-2 rote Zwiebeln
200 g Creme Fraiche
einige Tropfen Olivenöl
Salz und Pfeffer
1 Teelöffel Liebe
200 g Ziegenkäse (Camembert oder Rolle)
2 Zweige Rosmarin
2-3 Esslöffel Pflaumen-Fruchtaufstrich (Schwartau Samt)
1 handvoll Pinienkerne

Ziegenkäse-Flammkuchen – die Zubereitung

Zubereitung des Teiges
Mehl, Öl, Wasser und Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Eventuell muss noch etwas Mehl hinzugegeben werden, wenn der Teig zu sehr klebt. Ein Backblech mit einer Backmatte oder Backpapier belegen, den Teig sehr dünn ausrollen und darauf legen.

An dieser Stelle ist es Zeit den Backofen auf 240 Grad Ober-/Unterhitze vorzuheizen.

Der Belag
Die roten Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Die Creme Fraiche mit einigen wenigen Tropfen Olivenölen glatt rühren und auf den Teig streichen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Den Ziegenkäse in Scheiben schneiden, die gleichmäßig auf dem Teig verteilt werden. Jetzt muss nur noch der Rosmarin sehr fein gehackt und gleichmäßig auf den Belag gestreut werden. Dann das Backblech in den Ofen schieben und den Flammkuchen in ca. 15 – 20 Minuten fertig backen. Der Flammkuchen ist fertig, wenn der Rand gebräunt ist.

In der Zwischenzeit werden die Pinienkerne in der Pfanne ohne Fett geröstet.
Zum Schluss einfach großzügig über den Flammkuchen streuen und heiß servieren!


Die Schwartauer Werke und ihre Produkte begleiten mich schon sehr, sehr lange. In meiner ersten Ausbildung zur Industriekauffrau habe ich für ein Projekt das Unternehmen als Beispiel für regionale und saisonale Produktion angeführt. Damals waren industrielle Abläufe für mich wichtig.

Heute schätze ich an den Schwartauer Werken, dass die Rohstoffe so weit das möglich ist, in Deutschland eingekauft werden. Die Früchte, die nicht in ausreichenden Mengen in Deutschland produziert werden können, stammen aus Europa. Ich finde bemerkenswert,dass das Unternehmen mit vielen Produzenten seit Jahrzehnten zusammenarbeitet. Die Schwartauer Werke sind also ein verlässlicher Arbeitgeber in unserer Region – nicht nur in im eigenen Werk, sondern auch bei den Obstbauern.

Ein Traditionsunternehmen, das mit der Zeit geht und sich Gedanken um die Umwelt macht, hat meinen tiefen Respekt verdient. Die Schwartauer Werke produzieren einen Teil ihres Stroms im werkseigenen Blockheizkraftwerk und recyceln über 85% ihrer Abfälle!

Als Imkerin begrüße ich die Initiative „bee careful“ des Unternehmens! Seit Herbst 2014 setzen sich die Schwartauer Werke zusammen mit Forschungs- und Lehrplattform „Honey Bee Online Studies (HOBOS)“ unter Leitung von Prof. Dr. Jürgen Tautz für die Bienengesundheit und die Fruchtvielfalt ein. Auf dem Werksgelände wird eine  Bienen-Forschungsstation betrieben, die Live-Einblicke in das Leben und Treiben der Bienen bietet. Zusammen mit HOBOS ist ein Pilotprojekt an Schulen in Schleswig-Holstein geplant, durch das Wissen rund um die Biene vermittelt werden soll. Schaut euch einfach auf der Seite der Aktion bee careful um, testet euren gelben Daumen und informiert euch über Bienen oder auch die Imkerausbildung! Ich finde die Plattform einfach sehenswert!
Denkt immer dran: ohne Bienen keine Früchte! Denn 80% aller Nutzpflanzen sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen!

Jetzt bin ich mächtig ins Schwärmen geraten – aber vielleicht waren diese Infos für euch genauso interessant wie für mich! Lasst euch den Flammkuchen schmecken und habt einen wundervollen Tag!

Alles Liebe
miho

 

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Veröffentlicht von Michaela Lühr

Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen. Foodblogger | Foodblog | Imkerin | Heilpraktikerin | Ernährungsberaterin

8 Kommentare

  1. Liebe Michaela,

    dieser Ziegenkäse-Pflaumen-Flammkuchen lockt seeehr zum „heutesofortausprobieren“ –
    dazu tragen gewiss auch die wie immer so schönen Photos bei.

    Wann kommt die softe Pflaume auf den Teig:
    vor oder nach dem Backen ( oder wann man möchte) ?

    Frohe Pfingstgrüße von Andrea

  2. Das klingt lecker und sieht auf den Fotos sehr appetitlich aus. Gut, dass ich gerade den Eochenplan schreibe, da kommt das Rezept gerade recht!

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