Bananen-Caramel-Dessert – Rezept für Glücksgefühle

Ein Bananen-Caramel-Dessert, das ist pures Glück! Dieses Rezept liest sich ein wenig kompliziert, aber im Grunde genommen ist es ganz einfach. Ein selbstgekochter Vanillepudding, Bananen, etwas Joghurt, ein Hauch Butter, ein Keksboden und Caramel-Soße machen dieses Dessert fast unwiderstehlich.

Bananen sind für mich Seelenfutter – es gibt sie bei mir immer, wenn ich eine Extraportion Glück gebrauchen kann! Das hat auch einen guten Grund, denn sie enthalten – genau wie Schokolade – L-Tryptophan, welches im Gehirn zum Glückshormon Serotonin umgebaut wird. Zwar sind sehr große Mengen dazu nötig, aber ich finde, das ist eine gute Ausrede, um dieses Dessert öfter zu essen! 

Bananen-Caramel-Dessert

Reicht für 10 – 12 flache Gläser

Zutaten für das Bananen-Caramel-Dessert

für den Boden und die Streusel

  • 100 g Butterkekse
  • 70 gButter

für die Creme

  • 500 ml Milch
  • 1/2 Biozitrone
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier (Größe M)
  • 1 Prise Liebe
  • 2 Esslöffel Milch
  • 35 g Stärke
  • 1 Teelöffel Butter
  • 2 Esslöffel Zucker 
  • 200 g Joghurt (10% Fett)
  • 1 Becher Schlagsahne

sonstige Zutaten

    • 150 ml Caramelsoße
    • 3 Bananen
    • einige Baiser

Für die Creme(Pudding)

Zunächst die Milch in einen Topf gießen. Anschließend etwa die Hälfte der Schale von der Biozitrone mit einem Sparschäler abschälen (große Stücke) und die Vanilleschote halbieren. Beide Zutaten zusammen mit der Prise Salz zur Milch geben. 

Die Eier trennen und die Eigelb mit den zwei Esslöffeln Milch und der Stärke glatt rühren und zur Seite stellen. Nun den Topfinhalt aufkochen, kurz von der Herdplatte ziehen und die Vanilleschote sowie die Zitronenschale aus der Milch nehmen. Dann einem Schneebesen die Eier-Milch-Stärke-Mischung gründlich und zügig unterrühren. Topfinhalt noch einmal kurz unter ständigem Rühren aufkochen, den Teelöffel Butter unterrühren und anschließend in eine mit kalten Wasser ausgespülte Schüssel gießen. Die Oberfläche mit Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bildet und vollständig abkühlen lassen. 

Anschließend die Sahne steif schlagen und zur Seite stellen. Den Joghurt mit dem Esslöffel Zucker verrühren und ebenfalls zur Seite stellen.

Vorbereitung des Keksbodens

Während der Pudding abkühlt, die Kekse in einem Gefrierbeutel mit Hilfe eines Wellholzes zerbröseln. Dann die Butter schmelzen und mit den Bröseln vermischen. Zwei Drittel der Kuchenbrösel auf sechs Dessertgläser verteilen und auf dem Boden festdrücken.

Fertigstellung der Creme

Den abgekühlten Pudding eventuell in eine größere Schüssel füllen und den Joghurt sowie die Hälfte der Sahne unterheben. Anschließend die Creme in einen Spritzbeutel füllen und bereit halten.

Fertigstellen des Desserts

Zunächst noch die Bananen in dünne Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Auf den Keksboden dünn etwas Caramelsoße streichen. Darauf einige Bananenscheiben legen und mit der Creme auffüllen. Auf die Creme etwas Caramelsoße geben. Jetzt kommt der Rest von der geschlagenen Sahne zum Einsatz! Eine Schicht Sahne auf das Dessert spritzen oder streichen und wieder etwas Caramel-Soße darauf geben. Nun die Baiser zerdrücken und die Krümel großzügig darüber streuen. Zu Schluss mit Bananenscheiben verzieren.

Tipps
  • Statt der Caramelsoße verwende ich auch gerne Ahornsirup
  • Das Caramel mache ich in der Regel selber und zwar nach diesem Rezept.
  • Dieses Dessert schmeckt auch fantastisch mit einem Schokoladenpudding.
  • Wer keine Bananen mag, tauscht sie aus gegen Mandarinen.
  • Der Joghurt kann gegen Creme Fraiche oder Schmand ausgetauscht werden.

Ihr seht schon auf dem letzten Bild, dass es sehr geschmeckt hat! Es ist wirklich nichts übrig geblieben! Wer es noch nicht kennt, sollte es auf jeden Fall ausprobieren!

Habt einen wundervollen Tag – alles Liebe
miho

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Veröffentlicht von Michaela Lühr

Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen. Foodblogger | Foodblog | Imkerin | Heilpraktikerin | Ernährungsberaterin

2 Kommentare

  1. Whoa! Das sieht ja umwerfend aus. Sozusagen unwiderstehlich. Das Rezept geht sicherlich auch noch mit anderen Früchten. Richtig? Da muss man anschließend sicherlich 5km laufen, bevor die Kalorien wieder verbrannt sind!

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