Apfel Handpies – Kuchen, die in eine Hand passen!

Was diese Apfel Handpies so verführerisch macht? Die Kombination aus Apfel, Quark, Zimt und Marzipan lässt für mich wirklich keine Wünsche offen! Ich bin sowieso ein absoluter Apfel-Fan und bevor jetzt bald die heiß ersehnten Erdbeeren auf den Tisch kommen, muss ich noch einmal ein Rezept mit Äpfeln ausprobieren!

Dieses Rezept könnt ihr wieder beliebig abwandeln – versucht es einfach einmal mit Birnen! Wer kein Marzipan mag, der liebt die Apfel Handpies vielleicht mit Rosinen! 

Apfel Handpies mit Zimt, Marzipan und Quark

Auf herzelieb findest du noch viel mehr Kuchenrezepte und schöne Apfelkuchen-Rezepte. Ganz handlich sind auch die Waffeln to go oder die kleinen Amerikaner

Zutaten für die Apfel Handpies

Für den Teig

  • 250 g Mehl
  • 23o g eiskalte Butter
  • 2 Prisen Salz
  • 1 Prise Liebe
  • 1 Teelöffel Kardamom
  • 50 g Zucker
  • 50 ml eiskaltes Wasser

Für die Füllung

  • 3 Äpfel
  • 50 g Zucker
  • 1 Esslöffel Butter
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • 125 g Quark
  • 75 g Marzipan-Rohmasse
  • 1 Ei
  • 1 Esslöffel Milch
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung der Apfel Handpies

  1.  Zuerst Mehl, Zucker und Salz in einer großen Schüssel miteinander vermischen.
  2. Danach die eiskalte Butter in kleine Flöckchen schneiden und zusammen mit dem eiskaltem Wasser zügig zu einem Teig verarbeiten! Achtung! Der Teig darf keinesfalls zu warm werden.
  3. Zuletzt den Teig zu einer Kugel formen, flachdrücken und in einem Gefrierbeutel für etwa eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  4. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  5. Dann die Butter in einer Pfanne schmelzen und den Zucker einstreuen. Im nächsten Schritt die Apfelstücke dazugeben – die Apfelstücke sollen nun leicht karamelisieren und etwas bräunen.
  6. Zum Schluss die Pfanne vom Herd nehmen und den Pfanneninhalt abkühlen lassen, bevor der Quark zusammen mit dem Zimt und den Rosinen unter die Apfelstücke gerührt wird.
  7. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu zwei großen Rechtecken ausrollen. (Ich nutze dazu eine Edelstahl-Teigrolle(Werbung), die ich vorher in den Froster lege – so bleibt der Teig schön kühl)
  8. Die Marzipan-Rohmasse auf die Häufchen verteilen.
  9. Auf die eine Seite in regelmäßigen Abständen kleine Häufchen der Apfelmasse setzen. Dabei unbedingt auf die Größe des Ausstechers achten!
  10. Die Marzipan-Rohmasse auf die Häufchen verteilen.
  11. Dann die Eier trennen. Das Eigelb mit der Milch verquirlen und zur Seite stellen.
  12. Mit dem Eiweiß den Teig zwischen den Füllungs-Häufchen bestreichen.
  13. Die zweite Teigplatte anschließend vorsichtig über die Häufchen legen und dabei den Teig in den Zwischenräumen auf die untere Teigplatte streichen.
  14. Mit einem (Ravioli)Ausstecher(Werbung) die einzelnen Handpie-Stücke ausstechen.

Backen der Apfel Handpies

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Handpies darauf legen. Nun jedes Stück an der Oberseite mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden und dann etwa 20 – 25 Minuten backen. Abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und servieren!


Ich empfehle ja immer die doppelte Portion zu machen, denn bei uns daheim sind die leckeren Teilchen immer gleich verputzt! Ich persönlich bereite immer die doppelte Menge Teig zu! Er hält sich im Kühlschrank drei bis vier Tage und so kann ich bei Bedarf noch ein paar von den Apfel Handpies nachbacken.  

Lasst es euch schmecken und alles Liebe
miho

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Veröffentlicht von Michaela Lühr

Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen. Foodblogger | Foodblog | Imkerin | Heilpraktikerin | Ernährungsberaterin

12 Kommentare

  1. …mmmhh..klingt sehr lecker..
    aber..ravioli ausstecher in herzform? wo bekommt diese?

    liebe grüße
    andrea

  2. liebe Michaela

    deine Apfel Handpies sind einfach köstlich, habe das Rezept mit Quark und Marzipan eben ausprobiert. Deine Empfehlung für die doppelte Menge war goldrichtig,mein Mann nascht schon vor dem Mittag und meine ganze Familie wird nachmittags in den Genuss kommen.
    In deinem Text ist mir aufgefallen, dass du die Milch mit verquirltem Eigelb „nur“ beiseite stellst- ich habe es vor dem Backen auf die Teilchen gepinselt.
    Lieben Dank für das köstliche Rezept

    • Liebe Petra,
      danke für das Lob und toll, dass es dir geschmeckt hat! Ich freu mich riesig!

      Du hast das mit dem Eigelb genau richtig gemacht – ich werde das gleich mal im Text ändern! Vielen Dank für den Hinweis!

      Alles Liebe
      miho

  3. Hallo Michaela,
    ich liebe deine Rezepte und freue mich immer wenn ich am Wochenende Zeit finde die kulinarischen Köstlichkeiten nachzubacken/kochen.
    Aber–hat mein Laptop ein Eigenleben entwickelt oder gibt es auf deiner Seite die
    Rubrik “ Rezeptübersicht “ nicht mehr?
    Liebe Grüße
    Gabi

  4. Ist Schritt 7 eigentlich Schritt 9,5? Marzipan auf die Apfelhäufchen?
    Warum muss der Teig eigentlich immer kalt bleiben?

    • Hallo Iris,

      danke für den Hinweis! ich habe da nochmal rübergeschaut und es geändert. Mürbeteig muss immer kalt bleiben. Je wärmer der Teig ist, desto schwerer kann man ihn bearbeiten. Er klebt dann an der Arbeitsfläche fest und wenn du noch mehr Mehl hinzufügst leidet die Konsistenz der Backwaren. Ein Mürbeteig soll Mürbe sein. Damit er das wird, muss der Teig gekühlt sein – warmer Teig zerläuft im Backofen.

      Lieber Gruß,
      Michaela

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