Karottenkuchen-Smoothie – Kuchen zum Trinken

Ein Karottenkuchen-Smoothie ist für mich der ideale Ersatz für einen Morotskaka – so wird der Karottenkuchen in Schweden genannt. Die Zutaten für den Smoothie sind nicht spektulär – aber Karotten Rosinen, Banane und Zimt verbinden sich geschmacklich so genial, dass dieser Smoothie für mich unwiderstehlich ist. Und ganz abgesehen davon, hat er wesentlich weniger Kalorien als ein Stück Kuchen.


Smoothies sind für mich ein ideales Frühstück, denn sie machen lange satt und sind – wenn sie sofort getrunken werden – auch noch gesund! Ich bin kein Mensch, der Trends hinterher läuft. Aber ihr wisst ja selbst, dass die norddeutsche Küche recht deftig, herzhaft und nicht gerade kalorienarm ist. Mit den vergleichsweise wenigen Kalorien ist ein gut gemachter Smoothie eine willkommene Abwechslung bei uns Zuhause. Und ganz nebenbei bemerkt, kann ich meinem 11jährigen Lillekind so auf elegante Art und Weise eine gehörige Portion Gemüse und Obst unterjubeln.

Karottenkuchen-Smoothie – das Rezept

Zutaten für den Karottenkuchen-Smoothie

140 g Karotten
30 g Rosinen
1 Banane
250 ml Buttermilch
1 Schuss Sahne
1 Spritzer Zitrone
1 Prise Liebe
1/2 Teelöffel Zimt

Zubereitung des Karottenkuchen-Smoothies

Die Karotten schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Rosinen mit einem Esslöffel  kochendem Wasser übergießen und kurz stehen lassen. Anschließend die Banane schälen und in kleine Stücke brechen. Rosinen abgießen und mit den Karotten und der Banane in den Mixer geben – Buttermilch, Sahne, Zitronensaft und Zimt hinfügen und alles zu einem cremigen Smoothie mixen.

Dieses Rezept ergibt ca. 500 ml Karottenkuchen-Smoothie.

Ihr werdet euch sicher fragen, warum ich den Schuss Sahne in den Smoothie gebe. Das hat einen ganz einfachen Grund: Die Möhren enthalten viele wertvolle Beta-Carotine. Dazu habe ich vor einiger Zeit schon einmal etwas geschrieben – und zwar in meinem Rezept für Panna Cotta mit fruchtigem Aprikosenmus. Um den Körper mit ausreichend Vitamin E, D und K zur Verfügung stellen zu können, wird Fett benötigt. Diese Vitamine sind nämlich ausschließlich fettlöslich. Bei allem Verständnis für eine Fettreduzierung in der Ernährung, kommt bei mir Obst und Gemüse nach Möglichkeit mit etwas Fett auf den Tisch. Das kann Sahne, Butter oder auch ein gutes Olivenöl sein.

Ich bin ja ein echter Buttermilch-Fan – ich trinke seit zwei Jahren jeden Tag einen Liter Buttermilch. Ich kann euch sagen, dass die Werbung da nicht zu viel verspricht. Die positiven Auswirkungen auf Haut und die Verdauung kann ich bestätigen! Aus reiner Buttermilch-Liebe habe ich diesen Smoothie mit meinem Lieblingsgetränk gemixt. Perfekt schmeckt der Karottenkuchen-Smoothie allerdings auch mit Mandelmilch. Wer beides nicht mag, gibt statt der Buttermilch Wasser oder Milch in den Smoothie.

Vielleicht kann ich euch ja für diesen ganz besonderen Smoothie begeistern! Wer allerdings den echten Karottenkuchen oder Morotskaka lieber mag, für den habe ich hier auf herzelieb das Rezept für den Kuchen.

Lasst euch den Smoothie schmecken und habt einen wunderschönen Tag!
Alles Liebe
miho

Last updated by at .

Veröffentlicht von Michaela Hoechst-Lühr

Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen.Foodblogger | Foodblog | Imkerin | Heilpraktikerin | Ernährungsberaterin

6 Kommentare

  1. Das Rezept liest sich wunderbar, bin eigentlich kein Karottenfan, aber bei diesem Rezept könnte ich es mir anders überlegen. Aber dein Präsentation und deine Fotos sind spektakulär.
    Super schön zum ansehen, danke für diesen Beitrag.
    LG Malou

  2. Ach wieder ein schönes Rezept. Werde ich mir mal an einem dieser Tage gönnen. Und danke für die Buttermilch Erinnerung. Hatte ich schon lange nicht mehr. Und was für Haut & Verdauung kann man immer tun.
    Schönen Abend dir, Tobia

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.