Madeleines Rezept – Kleine Kuchen, die ganz schnell gemacht sind!

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Madeleines sind ein typisch französisches Kleingebäck. Ob ein Original-Rezept überliefert ist, kann bis heute niemand sagen. Sie sind wahrscheinlich nach einer Köchin mit dem Namen Madeleine, die sie im 18. Jahrhundert am  Hofe des Herzogs von Lothringen gebacken hat, benannt. Für uns sind sie immer eine Sünde wert! Diese kleinen Kuchen schmecken herrlich nach Butter und ihr wisst ja – ich bin ein echter Butter-Junkie!


Die kleinen Kuchen können gut aus der Hand gegessen werden. Sie haben die Form einer Jakobsmuschel, die durch das Backen in den Vertiefungen eines speziell geformten Bleches entsteht. Der Teig ist schnell zusammengerührt und die Backzeit beträgt gerade einmal 10 Minuten – ein Grund diese hübschen Küchlein häufiger zu backen. Probiert es doch gleich mal aus! Die Bleche sind nicht teuer und wer sie einmal selbst gemacht hat, wird sie immer wieder backen!

Rezept für Madeleines

ergibt ca. 30 Stück

Zutaten für die Madeleines

125 Gramm Butter
1 Teel. Vanillezucker
160 g Puderzucker
1 Prise Salz
4 Eier
125 g Mehl
30 g Stärke
1 Teel. Backpulver
1 Teel. Rum
2 Prisen Liebe
1 Spritzer Zitronensaft
1 Messerspitze Zitronenabrieb

Puderzucker zum Bestäuben
Madeleine-Blech für 12 Stück

Zubereitung der Madeleines

Den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Vertiefungen des Madeleines-Bleches gut fetten.

Die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Vanillezucker, Zucker, Salz und Eier schaumig aufschlagen. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und unter die Eimasse rühren. Rum, Zitronensaft und Zitronenabrieb hinzufügen und zum Schluss die Butter zügig unter den Teig rühren.

Teig in die Vertiefungen des Bleches füllen – 2 Teelöffel reichen meistens schon, denn die Vertiefungen sollten nicht ganz voll sein, weil die kleinen Kuchen noch aufgehen im Ofen.

 

Die Madeleines werden 8-10 Minuten gebacken. Am besten lässt man das Blech kurz abkühlen und löst die Madeleines dann am Rand, bevor man sie vorsichtig ganz aus der Form löst.

Sobald die Kuchen ausgekühlt sind, werden sie mit Puderzucker bestäubt.


Madeleines schmecken sehr gut pur! Ich mag sie gern in rote Grütze stippen, so bekommen sie noch einen fruchtigen Touch. Unterwegs ersetzen Madeleines für uns oft die obligatorischen Waffeln, die bei uns sonst ins Reisegepäck gehören.

Eine feine Variante erhaltet ihr, wenn ihr die Madeleines zur Hälfte mit Schokolade überzieht. Bei den kleinen Kalorienbomben kommt es darauf auch nicht mehr an.

Wenn noch mehr kleine Köstlichkeiten magst, dann schau dir mal meine Handpies mit Pflaume und Mascarpone oder die kleinen Apfeltaschen mit Caramelherz an – beide kann man auch ganz wunderbar aus der Hand naschen.

Ich wünsche euch guten Appetit und viel Freude beim Backen!
Alles Liebe
miho

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  1. Pingback: Madeleines - les petits biscuits français | HOLZ & HEFE

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