Kieler Brötchen Rezept – die weiche Variante der Kieler Semmeln oder Fettsemmeln

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Wir nennen sie nur kurz Kieler, die Brötchen Spezialität aus dem Norden. Dabei handelt es sich um eine weiches, helles Brötchen, dass in gesalzenem Fett – vorzugsweise in Schweineschmalz – gescheuert wird und so eine kraterähnliche Oberfläche bekommt. Ich liebe es mit Honig, Nuss-Nougat-Creme oder nur mit eiskalter Butter!

Es gibt auf dem Blog schon ein Rezept für Kieler in einer Variante mit einem kernigerem Mehl, aber viele Leser haben sich die klassische Variante gewünscht. Hier ist es, das Rezept für die Kieler Semmel oder Fettsemmel:

Rezept für Kieler Semmeln oder Fettsemmeln – kurz Kieler

Du findest auf herzelieb noch mehr Brötchen Rezepte! Schau dir doch auch mal meine etwas kernigeren Kieler, die dänischen Birkes oder die schnellen Baguettebrötchen an!

Zutaten für die Kieler

  • 100 g Schweineschmalz
  • 100 g Butter
  • 2,5 Teelöffel Meersalz
  • 600 g Weizenmehl (Typ 550)
  • 20 g Zucker
  • 25 g Hefe
  • 330 ml kalte Milch
  • 1 Teelöffel Honig
  • 30 g weiche Butter

Zubereitung der Kieler

  1. Am Abend vor dem Backen Schweineschmalz, Butter und das Salz gut verkneten und in den Kühlschrank stellen.
  2. Am nächsten Morgen das Fett herausnehmen und auf eine Arbeitsfläche geben. Ein bisschen flach drücken und den Teig zubereiten. 
  3. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
  4. Das Mehl mit Zucker vermischen. Dann eine Kuhle in das Mehl drücken, die Hefe hineinbröckel, die Milch dazu geben und etwas von dem Mehlrand darüber stäuben. Kurz stehen lassen.
  5. Jetzt den Honig und die weiche Butter dazu geben und einen glatten Hefeteig herstellen.
  6. Der Teig wird in der Küchenmaschine drei Minuten lang bei kleiner Stufe, anschließend etwa fünf bis sechs Minuten auf hoher Stufe geknetet bis das Gluten sich gut ausgebildet hat und der Teig weich ist.
  7. Jetzt 12 gleichmäßig schwere Stücke abstechen und jedes Teigstück zu einer Kugel formen. 
  8. Die Kieler Teiglinge mit auf das Fett legen und das Fett in die Oberfläche drücken. Dabei bewege ich die den Teigling drückend und leicht kreisend hin und her, so dass kleine Krater entstehen.
  9. Ich decke die Teiglinge dann mit Folie ab und lasse sie 50 Minuten stehen.
  10. In der Zwischenzeit heize ich den Backofen auf 210 Grad Ober-/Unterhitze vor. Außerdem stelle ich eine ofengeeignete Schüssel auf den Boden des Backofens.
  11. Sobald die Gehzeit um ist, schiebe ich das erste Blech in den Ofen. Zudem fülle ich die Schüssel am Boden mit zwei Händen voller Eiswürfel.
  12. Wenn die Kieler 13 Minuten gebacken sind, öffne ich die Backofentür, damit der Dampf entweicht. Dann backe ich sie mit einer spaltbreit geöffneten Tür sechs bis sieben Minuten fertig.

Wenn das erste Blech fertig ist, nehme ich es aus dem Backofen und schiebe das zweite auf die gleiche Weise ein. Die fertiggebackenen Kieler lasse ich auf einem Backrost auskühlen.

Tipps 

  • Die Hälfte der Kieler gebe ich noch lauwarm in einen Gefrierbeutel. Ich drücke die Luft so gut es geht heraus und friere sie sofort ein. Nach dem Auftauen kurz im Backofen aufknuspern. 
  • Übriggebliebene Brötchen bestreiche ich mit Wasser bevor ich sie im Backofen auf 150 Grad kurz aufbacke.

Es gibt richtig gute Kieler nur selten, weil es für sie keine Backlinge gibt. Die Zubereitung dieser Brötchen erfordert viel Handarbeit. Im Norden gehören diese Brötchen allerdings unbedingt zum Frühstück. Und obwohl sie salzig sind, werden sie in der Regel eher mit süßen Aufstrichen gegessen. Besonders Kinder lieben sie, weil sie weicher als andere Brötchen oder Semmeln sind. Back sie mal nach! Vielleicht liebst du sie genauso wie ich!

Alles Liebe,
miho

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