Ofenbrot oder Rahmfladen – wie der Snack vom Mittelaltermarkt

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Das was wir Ofenbrot nennen, ist vielen auch als Dinnete oder Rahmfladen vom Mittelaltermarkt oder Stadtfest bekannt! Da ich nicht sehr oft die Gelegenheit habe, so einen Markt zu besuchen, backe ich sie am liebsten selber. Wichtig ist für mich am Rezept, dass auf jeden Fall Roggenmehl in den Teig kommt!

Mein Rezept ist für zwei großen Ofenbrote oder Rahmfladen ausreichend. Es ist aber auch kein Problem, größere Mengen davon zu machen. Da die Teigstücke schnell belegt sind, kann man sie auch problemlos für viele Personen zubereiten.

Ofenbrot oder Rahmfladen wie vom Mittelaltermarkt

Du findest herzelieb noch unglaublich viele und auch ungewöhnliche Brotrezepte und tolles Fingerfood! Probier doch auch mal meine Bratwurstpralinen oder meine Blumenkohl-Nuggets.

Zutaten für das Ofenbrot

  • 140 ml lauwarmes Wasser
  • 10 g Hefe
  • 150 g Weizenmehl Typ 550
  • 1 Prise Liebe
  • 80 g Roggenmehl
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel Olivenöl
  • 4 Esslöffel Créme Fraîche
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 100 g Speck

Zubereitung des Ofenbrots

Zunächst die Hälfte des lauwarmen Wassers in eine Schüssel gießen, die Hefe hineinbröckeln und darin auflösen. Zwei Esslöffel Weizenmehl gut unterrühren, bis die Masse glatt ist. Die Schüssel zur Seite stellen, bis die Flüssigkeit Bläschen steht.

Das restliche Weizenmehl, das Roggenmehl und das Salz mischen. Dann das restliche Wasser und das Öl in die Schüssel gießen, die Mehlmischung dazu geben und alles zu einem Teig verarbeiten. Der Hefeteig ist fertig, wenn er nicht mehr an den Händen klebt und sich vom Schüsselrand löst. Sollte der Teig noch zu feucht sein, einfach etwas Mehl hinzufügen. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig etwa eine Stunde gehen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Nach der Gehzeit den Teig in zwei Teile teilen, jedes Stück zu einem Fladen formen und auf ein mit Backpapier oder Backmatte belegtes Backblech legen. Jedes Teigstück mit 2 Esslöffeln Créme Fraiche bestreichen. Die Lauchzwiebeln in feine Ringe und den Speck in feine Würfel schneiden. Die Speckwürfel auf den Teigfladen verteilen und die Frühlingszwiebel-Ringe zur Seite stellen. Das Backblech in den Ofen schieben und die Ofenbrote 25 – 30 Minuten backen. Nach dem Backen die Frühlingszwiebel aufstreuen, ein wenig Pfeffer darauf geben und sofort servieren! Fertig!

Tipps

  • Als Alternative für den Belag Tomaten, Speck oder Salami und Zwiebeln.
  • Feine Kartoffelscheiben schmecken wunderbar auf den Rahmfladen.
  • Ein Belag mit Räucherlachs ist sensationell gut! Zum Schluss noch etwas Dill drüberstreuen.
  • Käse-Liebhaber bestreuen den Fladen zum Schluss noch mit geraspelten Käse.
  • Mit feingehackten Chili-Flocken oder Kräutern im Teig bekommt der Rahmfladen noch einen Pfiff!
  • Ein oder zwei Teelöffel Senf in der Creme Fraiche geben noch einen zusätzlichen Pfiff. Passt gut zu Käse und Fisch!

An diesem Ofenbrot kannst du dich richtig austoben! Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt! Ganz besonders würde ich mich natürlich freuen, wenn du mir ein Bild von deiner ganz persönlichen Kreation schickst! 

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Das habe ich bei diesem Rezept verwendet: 

Guten Appetit, Ihr Lieben! Lasst es euch schmecken und habt einen wundervollen Tag!

Alles Liebe,

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10 Comments

  1. Elke Dietrich

    Also dieses Rezept muss ich bald ausprobieren! Ich liebe diese Fladen und wenn man bedenkt, was die bei Veranstaltungen und Märkten teilweise dafür verlangen… Dafür stelle ich mich gerne in die Küche und zaubere diese leckeren Teilchen selbst!
    Danke dir für wieder mal ein tolles Rezept!

  2. Oh, ich liebe diese Dinger! Das muss ich auch mal nachmachen.

    LG, nossy

  3. Elke Dietrich

    SOS!!!

    Ich möchte gerade dein Rezept vorbereiten, es soll diese leckeren Teile heute frisch aus dem Grill geben.
    Jetzt Meine Frage: wohin mit dem Olivenöl? In den Teig? Oder den Speck od. die Zwiebel damit anbraten?
    Kannst du mir helfen????

  4. Anja Gorecki

    Hmmmmmh, superlecker! Haben wir soeben aufgegessen, das Rezept musste ich sofort ausprobieren. Endlich sind mal alle einer Meinung: „Das darf es gerne öfter geben“. Als fleischlose Variante gab es noch Feta und Zwiebeln und ich habe alle mit geriebenem Käse bestreut. Beide Varianten sind gut angekommen. Vielen Dank für das tolle Rezept!

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