Rhabarber-Eis – ohne Eismaschine aber mit Sahne!

Eigentlich ist die Bezeichnung „Rhabarber-Eis“ nicht ganz richtig, ganz genau genommen ist es nämlich ein Semifreddo  – Halbgefrorenes –  und es wird keine Eismaschine für die Zubereitung benötigt. Natürlich wird das Eis ganz gefroren, aber ich liebe es, wenn das Eis zum Essen angetaut ist und schon schmilzt. Dieses Mal ist es kein Familienrezept, ich habe dieses Rezept aus der Zeitschrift Lecker adaptiert.


Freunde, die dieses Eis probiert haben, fühlten sich an ein ganz bestimmtes (Zitronen)Buttermilcheis in einer Waffel erinnert. Der Geschmack ist süß-sauer, lieblich-herb und herrlich erfrischend. Aber ich will hier nicht so schwärmen und euch lieber das Rezept verraten:

Rezept für das Rhabarber-Eis

Zutaten für das Rhabarber-Eis

Zutaten Für die Sahnemasse:

  • 500 g Schlagsahne
  • 3 frische Eier (M)
  • 200 g Puderzucker
  • Mark einer Vanilleschote (oder 1 P. Vanillezucker)
  • eine große Portion Liebe
  • 1 Prise Salz

Für das Kompott:

  • 250 g Erdbeeren
  • 1 kg Rhabarber
  • evtl. Abrieb von 1 Zitrone
  • 150 g Zucker
  • 200 ml Wasser (Ich habe 50 ml Wasser, 50 g Zucker und 150 ml Holunderblütensirup genommen)

Zubereitung des Rhabarber-Eis

Zuerst kochst Du ein Kompott aus dem Rhabarber, den Erdbeeren, dem Zitronenabrieb und dem Zucker. Dazu putzt Du den Rhabarber und die Erdbeeren, schneidest alles handliche 2 cm Stücke und kochst es mit 200ml Wasser auf. Dabei immer schön rühren und einreduzieren lassen, bis das Wasser gut verkocht ist und ein zähflüssiger Kompott übrig bleibt.

Während Du die Sahnemasse vorbereitest, kann das Kompott schön abkühlen.
 

Du schlägst die Schlagsahne schön steif. Jetzt kannst Du die Eier trennen. Das Eigelb schlägst du mit dem 125g Puderzucker und dem Vanillemark (oder dem Vanillezucker) solange, bis eine cremige, weißliche Masse enstanden ist. Das Eiweiß schlägst du mit der Prise Salz  und 75 g Puderzucker  steif.

Mit schaufelnden Bewegungen und einem Teigschaber mengst Du mit viel Liebe zuerst die Eigelbmasse unter die Sahne. Anschliessend hebst Du den Eischnee auf die gleiche Weise unter.

Nicht rühren, wirklich schaufelnde Bewegungen! Ansonsten würdest du die Luft wieder aus der Masse rühren bzw. schlagen.

Wenn Du eine Kastenform mit Frischhaltefolie ausgeschlagen hast. kannst die Sahnemasse einfüllen, das Kompott verteilst du liebevoll auf der Oberfläche. Dann ziehst du einen Kochlöffelstiel wellenförmig durch die Masse und verteilst das Kompott in der Masse.

Stell Dein Eis für mindestens 8 Stunden in den Froster, dann ist es fertig. Besonders lecker schmeckt es, wenn Du etwas Holunderblütensirup darüber träufelst, auf jeden Fall lass es ca. 10 Minuten bei Zimmertemperatur vor dem Essen stehen, damit es antaut.

Probier es einfach aus… es ist kinderleicht und schmeckt einfach göttlich.
Du liebst Rhabarber? Dann hab ich hier auf dem Blog noch den klassischen Rhabarber-Kuchen mit Baiserhaube, eine Rhabarberkuchen mit Guss und natürlich den klassischen selbstgemachten Rhabarber-Sirup!

Guten Appetit und alles Liebe
miho

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Veröffentlicht von Michaela Hoechst-Lühr

Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen.Foodblogger | Foodblog | Imkerin | Heilpraktikerin | Ernährungsberaterin

8 Kommentare

  1. Ein fantastisches Frühlingsrezept, liebe Miho! Die Idee mit dem Holundersirup find ich super- das passt bestimmt hervorragend ins Kompott <3
    Liebe Grüße, Renate

  2. Super-tolles Rezept, das sich mit vielerlei Früchten abwandeln lässt.
    Ich habe die Hälfte des Zuckers durch Baisers ersetzt – das machte das Eis noch fluffiger….
    In jedem Fall ist es ein Hit und kommt immer gut an….

  3. Pingback: Joghurt-Rhabarber-Eis das Dich in den Eis-Himmel katapultiert

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