Rosinenstuten – Rosinenbrot zum Frühstück oder Kaffee

Mit diesem Rezept für einen Rosinenstuten backst du ein Stück Tradition und zwar nicht nur aus Norddeutschland. Ich kennen ihn seit meiner Kindheit und ich muss gestehen, dass ich ihn damals nicht mochte. Traditionell war gegen 16 Uhr „Kaffeezeit“ und oft gab es eine Scheibe Rosinenstuten, dick bestrichen mit eiskalter Butter. Heute liebe ich das!

Natürlich schmeckt der Rosinenstuten am besten, wenn er frisch aus dem Ofen kommt. Er duftet dann ganz wundervoll und man möchte ihn sofort aufschneiden. Aber eine Stunde sollte man schon damit warten, denn er lässt sich etwas abgekühlt viel besser schneiden! Am zweiten und am dritten Tag werden die Scheiben aufgetoastet. Dann schmecken sie fast genauso wie am ersten Tag!

Rosinenstuten – Rezept für den Klassiker

Du findest auf herzelieb noch viel mehr Brot Rezepte! Schau dir doch auch mal meine keltischen Brioche, den Honig-Brotkranz oder das Norddeutsche Landbrot an!

Zutaten für den Rosinenstuten

  • 250 ml Milch
  • 50 g Butter
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 500 g Weizenmehl (Typ 550)
  • 1/2 bis 1 Teelöffel Kardamon
  • 1 Teelöffel Salz
  • 2 Prisen Liebe
  • 1 Ei
  • 150 g Rosinen
  • Fett für die Form
  • 1 Eigelb zum Bestreichen
  • 2 Esslöffel Milch zu Bestreichen

Rosinenstuten – die Zubereitung

Die Milch zusammen mit der Butter in einen Topf geben und erwärmen. Sobald die Butter sich verflüssigt hat, auf Handwärme abkühlen lassen.

Jetzt die Flüssigkeit in eine Rührschüssel geben. Die Hefe hineinbröckeln, den Zucker hinzufügen und rühren bis sich die Hefe aufgelöst hat. Dann das Ei aufschlagen und unterrühren.

Nun das Mehl mit dem Kardamom und dem Salz vermischen und zu den anderen Zutaten geben. Etwa 5 Minuten kneten und dann die Rosinen in den Teig einarbeiten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ungefähr 45 Minute gehen lassen. Er sollte dann deutlich vergrößert haben.

Rosinenstuten – nach der ersten Gehzeit

Nach der Gehzeit den Teig noch einmal gut durchkneten, länglich formen und dann in eine gefettete Kastenform legen. Mit einem Geschirrtuch abdecken und noch einmal etwa 30 bis 45 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Rosinenstuten – Backen

Den Rosinenstuten in der Mitte der Länge nach etwa einen Zentimeter tief einschneiden. Die Milch und das Eigelb verquirlen und den Teig damit bestreichen. Dann die Backform auf einer ein Blech stellen, welches dann auf einer der unteren Schienen in den Backofen geschoben wird. In etwa 40 bis 45 Minuten goldbraun backen.

Nach dem Backen den Rosinentsuten für 10 Minuten in der Form stehen lassen. Danach stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. In Scheiben schneiden, mit Butter bestreichen und genießen! Fertig!

Rosinenstuten – die Tipps
  • Das Einschneiden des Rosinenstutens funktioniert am besten mit einer Rasierklinge.
  • Sollte der Rosinenstuten zu braun werden, einfach mit einem Stück Alufolie abdecken.
  • Das Aufbacken funktioniert supertoll auf einem der dänischen Flachtoaster.
  • Ich gebe oft noch zwei Esslöffel gemahlene Mandeln mit in den Teig.
  • Der Rosinenstuten kann gut in Scheiben eingefroren werden, wenn er noch sehr frisch ist. Ich backe ihn dann im Toaster auf.

Meine Familie liebt Rosinenbrötchen und oft forme ich aus dem Teig 6 Brötchen, die dann natürlich duftend auf dem Frühstückstisch landen! Die Backzeit verringert sich dann auf etwa 20 Minuten. Ganz frisch sind sie ein echtes Gedicht!

Wer keine Rosinen mag, kann 150 Gramm getrocknete Aprikosen in ganz kleine Würfel schneiden und in den Teig geben. Dann ist es zwar kein Rosinenstuten mehr, aber ein Aprikosenstuten klingt doch auch ganz nett, oder?

Ich wünsch dir guten Appetit und alles Liebe,
miho

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Veröffentlicht von Michaela Hoechst-Lühr

Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen.

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