Zwetschgenkuchen mit Hefe-Mürbeteig vom Blech

Der Vorteil an dem Rezept für diesen Zwetschgenkuchen mit Hefe-Mürbeteig ist, dass er sehr schnell zubereitet ist. Der klassische Zwillingsteig, der normalerweise für den Zwetschgenkuchen vom Blech verwendet wird, ist mir persönlich in manchen Situationen zu aufwendig. Deswegen verwende ich gerne das Rezept für den Hefe-Mürbeteig von unserer Oma. Nur ein Teig – Hefe und Mürbeteig in einem!


Aber der beste Zwetschenkuchen von Oma ist nur halb so gut, wenn die Streusel fehlen! Sie sind nicht nur leckeres Beiwerk, sie saugen auch einen Großteil der Flüssigkeit auf, der beim Backen entsteht. Deswegen kann man auf sie auf keinen Fall verzichten!

Zwetschgenkuchen mit Hefe-Mürbeteig

Zutaten für den Zwetschgenkuchen

  • 1 Becher Schmand
  • 1 Würfel Hefe
  • 150 g Zucker
  • 400 g Mehl
  • 2 Prisen Liebe
  • 1 Messerspitze Nelken
  • 1 Teelöffel gemahlener Kardamom
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Butter
  • 1,5 kg Zwetschgen

für die Streusel 

  • 125 g kalte Butter
  • 125 g Zucker
  • 250 g Mehl

Zwetschgenkuchen – die Zubereitung

Zunächst den Schmand in eine kleine Schüssel geben. Die Hefe hineinbröckeln, darin auflösen und kurz zur Seite stellen.

Zucker, Mehl, die Gewürze und Salz vermischen und in die Mitte eine Kuhle drücken. In diese Vertiefung wird die Schmand-Hefe gegossen. Die Butter in kleine Stückchen schneiden und auf den Rand setzen. Alles Zutaten zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Ich mache das mit einem großen Messer und zum Schluss mit den Händen. 

Jetzt den Teig in eine Schüssel legen und mit Frischhaltefolie abdecken. Für zwei bis drei Stunden in Kühlschrank stellen und kühlen.

Während der Teig kühlt, die Pflaumen, waschen, entkernen und halbieren. Nun den Teig ausrollen und ein Backblech damit belegen.  In regelmäßigen Abständen mit einer Gabel einstechen. Die Pflaumen mit der Schnittseite nach oben auflegen. Noch einmal 20 bis 30 Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Zubereitung der Streusel

Die Butter in kleine Stücke schneiden und dann zügig mit dem Zucker und dem Mehl vermischen bis ein bröseliger Teig entstanden ist. Diese Streusel gleichmäßig über den Kuchen streuen.

Zwetschgenkuchen backen

Das Backblech auf einer der mittleren Schienen in den Backofen schieben. Etwa 40 Minuten backen und dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Fertig! 

Tipps
  • Die Hände sollten schön kühl sein für die Verarbeitung
  • Den Zwetschgenkuchen mit Sahne servieren.
  • Dieser Kuchen kann nicht mit Magarine gebacken werden
  • Der Anteile von Kardamom, Nelke und Zimt können verändert werden.
  • Wie kann man den Zwetschgenkuchen aufbewahren? Im Kühlschrank wäre eine Möglichkeit, nur der Boden wird dann ein wenig gummiartig. Auf einem dänischen Flachtoaster kann man den Kuchen gut aufknuspern.
  • Zwetschgenkuchen kann man prima einfrieren. Ich schneide ihn dazu in Stücke.
  • Wie wird der Kuchen wieder aufgetaut? Ich nehme ihn aus dem Froster, lasse ihn bie Zimmertemperatur auftauen und knuspere ihn kurz im Backofen auf.

Wie macht ihr euren Zwetschgenkuchen? Ein einfacher Hefeteig oder macht ihr euch die Mühe und bereitet einen Hefe- und einen Mürbeteig zu, den ihr zum Schluss miteinander verknetet? Ich bin sehr neugierig! 

Vielleicht mögt ihr meinen Zwillingsteig für Faule einfach mal ausprobieren? Wer weiß, es kann ja sein, dass er euch ganz gut gefällt! Lasst es euch gut schmecken und habt ganz viel Spaß mit diesem Rezept!

Alles Liebe, 
miho

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Veröffentlicht von Michaela Hoechst-Lühr

Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen.Foodblogger | Foodblog | Imkerin | Heilpraktikerin | Ernährungsberaterin

2 Kommentare

  1. Das probiere ich aus .. der Hefe-Mürbeteig ist mir nicht bekannt gewesen! DANKE!
    Sieht herrlich aus!

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