Campingwecken Rezept – ungewöhnliche Brötchen zum Frühstück

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Nordsee-Urlauber kennen sie wahrscheinlich, die süßen Brötchen, die es zum Beispiel bei den Inselbäckern, besonders auf Föhr gibt! Jeder Bäcker hat dabei sein eigenes Campingwecken Rezept und diese Rezepte werden sehr gut gehütet! Im Grunde ist es ein normaler Hefeteig, der in zwei Hälften geteilt wird. In die eine Hälfte wird Hagelzucker geknetet und zu Kugeln geformt, die dann wiederum mit Teig ohne Hagelzucker umhüllt werden. Der Geschmack ist einzigartig gut und ich rate jedem eine Hälfte sofort einzufrieren. Ansonsten wird es sehr schwer fallen nicht alles sofort zu verputzen!

Campingecken selbst gebacken nach einem einfachen Rezept

Diese fluffigen, süßen Brötchen schmecken mir am Besten mit Butter oder pur. Ich bin sonst ein großer Fan von Nuss-Nougat-Creme, Honig oder Marmelade auf dem Brot oder Brötchen zum Frühstück. Bei diesen Brötchen ist das aber anders. Probier sie einmal ganz ohne Aufstrich – ich bin mir ziemlich sicher, dass dir ein Aufstrich gar nicht fehlen wird. Hol dir ein Stück Föhr auf den Tisch und genieße es!

 

Du findest auf herzelieb noch mehr Brötchen Rezepte – probier doch mal die dänischen Birkes, die superleckeren Milchbrötchen oder die norwegischen Skoleboller.

Campingwecken Rezept – ungewöhnliche Brötchen zum Frühstück

Aufgeschnittene Campingwecken auf dem Frühstückstisch mit Kaffee Zutaten

  • 230 g Milch
  • 1 Prise Liebe
  • 50 g Zucker
  • 10 g Hefe
  • 450 g Mehl (Typ 550)
  • 8 g Salz
  • 1 Ei (Größe M)
  • 60 g Butter
  • 80 g Hagelzucker
  • 1 Ei (zum Bestreichen)
  • 30 ml Milch (zum Bestreichen)

Zubereitung

  1. Zunächst die Milch leicht anwärmen und in die Rührschüssel einer Küchenmaschine (siehe unten) geben.
  2. Anschließend den Zucker und die Hefe darin auflösen. Das mache ich mit meinem dänischen Schneebesen (siehe unten)
  3. Nun 4 Esslöffel Mehl unterrühren und diesen Vorteig etwa 10 Minuten stehen lassen.
  4. Dann das restliche Mehl mit dem Salz mischen und zusammen mit dem Ei zum Vorteig geben.
  5. Jetzt den Teig auf niedriger Stufe etwa 3 Minuten verkneten.
  6. Die Butter in Flöckchen dazu geben und den Teig etwa 6 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit kneten.
  7. Der Teig soll sich vom Schüsselboden lösen, dann ist er fertig geknetet.
  8. Die Schüssel abdecken und den Teig bis zum nächsten Morgen bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Am nächsten Morgen – die Campingwecken backen

Campingwecken Brötchen selbst gebacken nach einem Rezept von herzelieb

  1. Den Teig  auf einer bemehlten Arbeitsfläche in zwei Hälften teilen. 
  2. Aus der einen Hälfte 10 kleine, gleich große Kugeln formen.
  3. Die zweite Teighälfte  mehrmals dehnen und falten (YouTube-Link)).
  4. Bei jedem Dehnen streue ich Hagelzucker auf, dann falte ich den Teig darüber. So arbeite ich den Zucker zügig in den Teig ein. 
  5. Aus dem Teig mit dem Hagelzucker ebenfalls 10 gleich große Kugeln formen.
  6. Die Campingwecken-Teigkugeln ohne Hagelzucker flach drücken und eine Teigkugel mit Hagelzucker darauf legen.
  7. Dann den flachgedrückten Teig um die innere Teigkugeln formen und verschließen.
  8. Die Brötchen-Teiglinge mit dem Verschluss auf ein mit einer Backmatte (siehe unten) oder Backpapier belegtes Backblech legen.
  9. Nun das Ei trennen und das Eigelb mit der Milch verquirlen.
  10. Jeden Campingwecken-Teigling damit bestreichen und kurz stehen lassen.
  11. Danach den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  12. Sobald die Temperatur erreicht ist, die Campingwecken noch einmal großzügig mit der Ei-Milchmischung bestreichen.
  13. Alle Brötchen oben kreuzweise einschneiden und dann das Blech in die zweite Schiene von unten in den Ofen schieben. Ich mache das mit einem speziellen Klingen-Messer (siehe unten) .
  14. Die Backzeit beträgt etwa 20 Minuten.

Tipps

  • Ich gebe immer einen Teelöffel Kardamom (siehe unten) zum Teig für die Campingwecken.
  • Die Brötchen halten sich etwa 2 Tage – am zweiten Tag knuspere ich sie auf meinem dänischen Flachtoaster (siehe unten) nochmal auf.
  • Wenn du magst, kannst du in die mittlere Kugel auch noch eine kleine Kugel Marzipan geben.
  • In den äußeren Teig kannst du auch noch 100 Gramm Rosinen kneten.
  • Kurz vor dem Backen kannst du auf die eingepinselten Campingwecken auch noch Hagelzucker streuen.
  • Die Brötchen kannst du wunderbar einfrieren, sobald sie abgekühlt sind.
  • Das Eiweiß friere ich, mit etwas Salz verrührt, ein. Es wird für dieses Rezept nicht benötigt.

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Das habe ich bei diesem Campingwecken Rezept verwendet: 

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Campingwecken selbst gebacken nach einen Rezept von herzelieb

Mach dir deine Lieblings-Campingwecken! Wandeln sie nach deinem Geschmack ab und sei kreativ. Diese Brötchen sind wirklich etwas Besonderes und wenn du Campingwecken bei einem Bäcker kaufen kannst, kannst du sicher sein, dass sie nicht industriell hergestellt sind. 

Guten Appetit und alles Liebe,
miho

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6 Comments

  1. Ich liebe Campingwecken! Obwohl ich aus dem tiefen Süden bin gab es bei mir in der Nähe einen Bäcker, der Campingwecken gebacken hat – so lecker! Leider hat der Bäcker vor einem Jahr aufgehört…toll, dass ich jetzt ein Rezept habe und die Campingwecken selbst backen kann!
    Kann es sein dass Du in der Zutatenliste die Butter vergessen hast? In der Beschreibung bei Punkt 6 sollen Butterflöckchen eingearbeitet werden, in der Zutatenliste finde ich aber keine Butter…

    Liebe Grüße aus Stuttgart von Martina

    • Liebe Martina,

      wie gut, dass du so aufmerksam bist. Ich hab grad nachgeschaut, es war tatsächlich verschwunden.Habe es jetzt ergänzt – du kannst 60 – 70 g Butter nehmen.

      Vielen Dank für den Hinweis und alles Liebe,
      miho

  2. Liebe Michaela,
    lieben Dank für das tolle Rezept für die Campingwecken. Ich liebe diese Brötchen und mit deinem Rezept kann ich sie mir endlich backen, wenn ich Lust drauf habe. Auch die anderen vielen leckeren Rezepte probiere ich immer mal wieder aus.
    Viele Grüße
    Emilie

  3. Eine ganz tolle Alternative zu normalen Brötchen ich Backe die Campingwecken immer öfter aber am Wochenende mit den Kinder sind die schon zum Ritual geworden.

    Am besten noch warm und mit ein bisschen Butter oder Marmelade…
    Viele Grüße Daniela

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