Milchbrötchen Rezept – superfluffige Brötchen zum Frühstück

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Mit diesem Rezept backst du richtig fluffige Milchbrötchen selbst! Mit einem kleinen Kniff bei der Zubereitung werden die Brötchen herrlich weich und sie bekommen einen ganz besonderen Geschmack. Ein klitzekleines bisschen mehr Aufwand sorgt dafür, dass die kleinen Brötchen etwas ganz besonderes sind! Es lohnt sich! Versprochen!

Wer sie zum Frühstück backen möchte, sollte etwas mehr als zwei Stunden für die Zubereitung einplanen. Ich wiege dann am Abend vorher die Zutaten ab und stelle alles bereit, damit ich morgens gleich loslegen kann. Wie man den Teig schon am Abend vorher zubereitet und über Nacht gehen lassen kann, verrate ich nach dem Rezept in den Tipps! 

Milchbrötchen Rezept – für ein tolles Frühstück!

Du findest auf herzelieb noch mehr Brötchen Rezepte. Schau dir doch auch mal die norwegischen Skoleboller, meine Zimthörnchen oder meine Dinkel-Kartoffelbrötchen an!

Zutaten

  • 150 ml Milch
  • 30 g Mehl (Typ 550)
  • 170 ml Milch
  • 80 g Zucker 
  • 30 g Hefe
  • 500 g Mehl (Typ 550)
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 2 Teelöffel Kardamom
  • 2 Teelöffel Essig
  • 1 Prise Liebe
  • 50 g Butter

Zubereitung der Milchbrötchen

  1. Zunächst die kalte Milch in einen Topf gießen und das Mehl einrühren.
  2. Die Milch-Mehl-Mischung auf niedriger Stufe und unter ständigen Rühren erwärmen bis die Masse eindickt. Nicht kochen lassen!
  3. Den Topf vom Herd ziehen und die angedickte Milch abkühlen lassen.
  4. Jetzt die 170 Milliliter Milch ganz leicht erwärmen. Den Zucker und die Hefe darin auflösen. 
  5. Fünf Esslöffel Mehl einrühren und diese Mischung stehen lassen, bis der Mehlbrei abgekühlt ist.
  6. Das restliche Mehl mit dem Salz mischen und auf die angerührte Hefe in die Teigschüssel schütten.
  7. Den Essig darauf geben und die Milch-Mehlmischung hinzufügen.
  8. Jetzt den Teig auf niedriger Stufe fünf Minuten kneten. Ich mache das in meiner schwedischen Küchenmaschine (siehe unten).
  9. Dann die Butter in Flöckchen dazu geben und den Teig weitere 8 Minuten auf mittlerer Stufe kneten.
  10. Nun die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und für eine Stunde an einen warmen Ort stellen.
  11. In der Zwischenzeit zwei Backbleche mit einer Backmatte oder Backpapier belegen.
  12. Nach der Gehzeit den Teig drei bis viermal ziehen und falten
  13. Anschließend Teiglinge mit einem Gewicht von etwa 50 Gramm formen, schleifen und mit ausreichend Abstand auf die Backbleche setzen.
  14. Die Teiglinge mit Folie abdecken und weitere 20 Minuten gehen lassen und den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  15. Nun die Milchbrötchen mit Milch bestreichen und die Bleche nacheinander  in den Ofen schieben. 
  16. Die Backzeit beträgt rund 20 Minuten. 

Ich serviere die Milchbrötchen meistens warm, wenn sie nicht ohne hin schon vom Blech weg vernascht werden. Ansonsten lasse ich sie auf einem Backgitter kalt werden. Kurz vor dem Servieren knuspere ich sie aber noch auf meinem dänischen Flachtoaster (siehe unten) auf.

Tipps

  • Für die Übernachtgare nur 2 – 3 Gramm Hefe verwenden.
    Ich setze den Teig gegen 22 Uhr an, dann geht er bei Zimmertemperatur bis zum Morgen.
  • Wer keinen Kardamom mag, lässt ihn weg.
  • Einen Teil kannst du auch zur Hälfte backen und dann einfrieren. Auftauen lassen und dann weiterbacken
  • Du kannst die fertigen Milchbrötchen auch für etwa 3 Monate einfrieren.
  • Die Butter muss nicht weich sein. Durch das Kneten entsteht Wärme, die sorgt dafür, dass das Fett gut eingearbeitet wird.
  • Bitte unbedingt die Knetzeiten einhalten. Kneten sorgt für Fluffigkeit.
  • Ich verwende Vollmilch für das Rezept.

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Das habe ich bei diesem Rezept verwendet: 

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Lass dir die Milchbrötchen gut schmecken und back am Besten gleich welche auf Vorrat! Wenn du magst, kannst du auch noch Rosinen ganz zum Schluss in den Teig einarbeiten. Ich würde sie vorher in etwas Apfelsaft einlegen und dann gut abtropfen lassen.

Guten Appetit und alles Liebe,
miho

 

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10 Comments

  1. Liebe Michaela,

    die Brötchen würde ich total gerne testen! Mit drei Kindern unter 7 Jahren im Haus gehen die guten Stücke sicher schneller weg als man gucken kann!
    Ich wundere mich nur, dass du den Teig tatsächlich über Nacht bei Raumtemperatur gehen lässt. Ich habe das auch immer mal wieder gern gemacht, dann aber im Kühlschrank. Bei der Hefemenge funktioniert das? In meiner Vorstellung blubbert mir dann morgens alles entgegen ;)
    Schon einmal vielen Dank für das tolle Rezept, dass auf jeden Fall ausprobiert wird!
    Herzlichst
    Marijke

    • Hallo Marijke,

      Bei 2 Gramm Hefe blubbert der Teig dir nicht entgegen. Ich mache das tatsächlich öfter so.

      Ansonsten bleibt dir ja noch die konventionelle Methode.

      Alles Liebe und viel Spaß beim Nachbacken,
      miho

  2. Liebe Michaela,
    Das stimmt, bei 2 Gramm wäre das ok, ich hatte nur die 30 Gramm in deiner Zutatenliste gelesen und war daher irritiert. Mit 2 Gramm werde ich es testen und bin sehr gespannt! Vielen Dank für deine schnelle Antwort!
    Herzlichst
    Marijke

  3. Ich habe mehrere Fragen zu dem Rezept:
    Wofür ist der Essig? Kenne ich sonst nur wenn Natron verwendet wird aus englischen Rezepten. Hier ist aber Hefe im Spiel.
    Punkt 15.: „Bleche nacheinander für etwa 10 Minuten in den Ofen schieben“ Punkt 16.: „Die Backzeit beträgt rund 20 Minuten“. Sorry, aber das verstehe ich nicht. Und ich finde keine Backtemperatur.

    • Hallo Alex (ja, ich stehe voll auf freundliche Anreden!)

      ich mag eine leichte Säuerung und außerdem ist das Backergebnis besser. Backtemperatur und Zeit findest du jetzt korrekt im Text!

      Viele Grüße (ohja, ich finde Grüße voll toll!)
      miho

  4. Hi
    danke für dein Rezept!
    Ich habe dich heute in meinem Bloggerköfferchen verlinkt, weil ich dein Rezept toll finde.
    Sei lieb gegrüßt

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