Dinkel-Kartoffelbrötchen Rezept – Gute-Laune-Frühstück

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Ich bin schon immer ein großer Fan von Kartoffelbrötchen und Kartoffelbrot gewesen, deswegen muss es auf herzelieb auch unbedingt ein Rezept für Dinkel-Kartoffelbrötchen geben! Diese weichen Brötchen schmecken einfach göttlich, finde ich! 

Dinkel-Kartoffelbrötchen Rezept

Als ich Kind war, gab es in unserem Dorf einen Bäcker, der nur weiche Brötchen gebacken hat. Ganz egal, ob Mohnbrötchen, Sesambrötchen, einfach Brötchen oder Weltmeisterbrötchen – keines der Brötchen hatte eine krosche Kruste. Ich habe das immer sehr geliebt. Diese Dinkel-Kartoffelbrötchen sind die einzigen, die ungefähr so schmecken wie die Brötchen aus meiner Erinnerung.

Buch herzelieb&hyggelig

Dinkel-Kartoffelbrötchen Rezept – für ein tolles Frühstück

Du findest auf herzelieb noch mehr Brötchen Rezepte! Schau dir doch auch mal meine Kieler Brötchen, meine Blitzcroissants oder die dänischen Birkes an!

Dinkel-Kartoffelbrötchen zum Frühstück im KorbZutaten für die Dinkel-Kartoffelbrötchen

  • 350 – 400 g Kartoffeln (mehligkochend)
  • 1 Prise Liebe
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1/2 Teelöffel Honig
  • 500 g Dinkelmehl Typ 630
  • 150 g Dinkelmehl Typ 1050
  • 2 Teelöffel Salz
  • 2 Esslöffel Rapsöl

Dinkel-Kartoffelbrötchen – die Zubereitung

  1. Zunächst die Kartoffeln schälen und vierteln. In einem Topf mit kaltem, gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und in etwa 20 Minuten gar kochen. Nach der Kochzeit die Kartoffeln abgießen und 250 Milliliter Kochwasser auffangen. Dann die Kartoffeln noch heiß stampfen und anschließend abkühlen lassen. Das Kochwasser ebenfalls abkühlen lassen.
  2. Nun den Honig und die Hefe in der abgekühlten Kochflüssigkeit auflösen und dann 8 Esslöffel Mehl unterrühren. ich mache das mit meinem dänischen Schneebesen (siehe unten). Kurz zur Seite stellen.
  3. Dann das Mehl und das Salz mischen.
  4. Diese Mischung, das Rapsöl und die zerdrückten Kartoffeln zu den anderen Zutaten gebe.
  5. Zunächst 3 Minuten auf niedriger, dann 7 Minuten auf mittlerer Stufe kneten. Ich mache das in meiner schwedischen Küchenmaschine (siehe unten).
  6. Wenn der Teig zu klebrig ist, einfach noch etwas Mehl unterkneten. Den Hefeteig in eine leicht geölte Schüssel legen, abdecken und 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.Dinkel-Kartoffelbrötchen Auskühlen
  7.  Nach der Gehzeit den Teig in 12 Stücke teilen und die Oberfläche der Brötchen auf einer hauchdünn gemehlten Arbeitsfläche in kreisenden Bewegungen schleifen.
  8. Die Brötchen mit ausreichendem Abstand und der geschliffenen, unschönen Seite nach oben auf zwei mit einer Backmatte (siehe unten) oder Backpapier belegte Backbleche legen. Abdecken und noch einmal 15 Minuten gehen lassen.
  9. Jetzt den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine ofenfeste Schüssel mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen. 
  10. Die Backbleche nacheinander in den Ofen schieben und  jeweils 24 Minuten backen.

Ich nehme die Dinkel-Kartoffelbrötchen nach dem Backen vom Blech und lasse sie auf einem Backgitter (siehe unten) gut auskühlen. Das allererste Brötchen esse ich aber noch lauwarm, mit eiskalter Butter – das ist für mich der Brötchenhimmel.

Tipps für die Dinkel-Kartoffelbrötchen

  • Versuch die Kartoffelbrötchen mal mit Olivenöl und geviertelten Oliven im Teig.
  • Du kannst diese Brötchen auch mit Weizenmehl backen. Ich mische dann 500 Gramm Typ 550 mit 150 Gramm Typ 1050
  • Es ist auch möglich die Brötchen nur mit Weizenmehl Typ 550 oder Dinkelmehl Typ 630 zu backen.
  • Wenn die Menge zu viel ist, dann friere 6 Dinkel-Kartoffelbrötchen einfach direkt nah dem Auskühlen ein. Nach dem Auftauen bei 160 Grad Umluft kurz aufknuspern.
  • Du kannst aus diesem Teig auch ein Baguette backen – die Backzeit verlängert sich dann um 15 Minuten.
  • Die Backzeit für die Dinkel-Kartoffelbrötchen ist abhängig vom Backofen. Fertig sind die Brötchen, wenn sie gebräunt sind und das Klopfgeräusch auf der Unterseite hohl klingt. 
  • Wenn du die Brötchen mit Trockenhefe backen möchtest, verwende ein Päckchen Trockenhefe.

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Das habe ich bei diesem Rezept für die Kartoffel-Dinkelbrötchen verwendet: 

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Selbstgebackene Kartoffelbrötchen

Vielleicht sind die  Dinkel-Kartoffelbrötchen ein wenig gewöhnungsbedürftig für einige! Denn solltest du sie einmal ausprobieren – wer weiß, vielleicht gefallen sie dir genauso gut wie uns!

Guten Appetit, viel Spaß beim Nachbacken und alles Liebe,
miho

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10 Comments

  1. Liebe Michaela,

    das wird ganz schnell ausprobiert! Ich mag zwar auch sehr gerne dunkle Körnerbrötchen, aber wenn wir am Sonntag mal Brötchen holen, dann sind auch immer ein paar Kartoffelbrötchen dabei. Die sind so so lecker. Ich freue mich darauf die auch mal selber aus dem Ofen zu holen!
    Vielen Dank für das schöne Rezept!
    Herzlichst
    Marijke

  2. Maria-Anna

    Liebe Michaela,
    Seit 33 Jahren backe ich regelmäßig unser eigenes Brot und Semmeln.
    So ein tolles Rezept, wie dieses, ist sehr selten!
    Die Semmeln waren die leckersten, die ich jemals gebacken habe!
    Respekt und vielen Dank für das Rezept !
    Herzliche Grüße!

  3. Hallo Michaela,
    gestern habe ich, mit Hilfe von meinem Mann, diese köstlichen Brötchen gebacken. Leider hatte ich kein Dinkel-Mehl im Haus und musste somit auf Weizenmehl 550 und Weizenvollkornmehl 1050 ausweichen. Ich weiß nicht ob es am Mehl lag oder an meinen mehligen Kartoffeln….. der Teig klebte ohne Ende. Musste noch einiges an Mehl zugeben. Nichts desto trotz sind die Brötchen super geworden und schmecken richtig lecker.
    Alles liebe
    Viola

    • Liebe Viola,

      der Teig kann schon mal klebrig sein – was zählt ist, dass die Brötchen super sind.

      Toll, dass du es versucht hast und das Dinkelmehl kannst du problemlos gegen WEizenmehl austauschen. Versuch es mal mit gaaaaanz lange Kneten.

      Alles Liebe,
      miho

  4. Hallo Michaela,

    mit „weiche Brötchen“ hast du meine Aufmerksamkeit erlangt, mit „krosche Kruste“ (den Begriff kannte ich vorher nicht, hab ihn aber sofort „nachfühlen“ können!) hast du mich dann für dieses Rezept vollständig in den Bann gezogen. Es klingt ausgesprochen lecker und ich hoffe, dass die Kinder es lieben werden, wenn ich es ausprobiere – vielleicht jetzt schon am Wochenende als Gemeinschafts-Back-Action! :-)
    Die Olivenöl-Variante werde ich wohl gleich zu Beginn mal ausprobieren – ich habe eine Schwäche für Olivenöl(e)! :-)
    Eine Frage habe ich aber zu der Gesamtdauer der Umsetzung dieses Rezeptes. Denn Frühstück sollte ja eigentlich „früh“ sein, aber mit der Abkühlzeit der Kartoffeln und der Geh-Zeit des Teiges muss man ja wirklich zeitig die Wecker stellen. Oder weißt bzw. denkst du, man kann einen Teil davon bereits am Vortag machen? Zum Beispiel die Kartoffeln kochen und kühl lagern. Oder sind sie dann für den Teig ZU kalt?
    Freue mich über das Rezept, deinen gewinnbringenden Blog und „die Prise Liebe“, die ich an allen Ecken und Kanten hier „herausschmecken“ kann :-)!

    LG, Jonathan

    P.S.: Deine Fotos sind echt super! Machst du die selber?

    • Hallo Jonathan,

      schön, das dir die Brötchen so gut gefallen. Ich würde die vorgekochten Kartoffeln abends aus dem Kühlschrank nehmen und bis zum nächsten Morgen stehen lassen, dann sind sie nicht zu kalt.

      Viel Spaß beim Nachmachen! Und ja, ich mache die Bilder selbst.

      Viele Grüße,
      miho

  5. Liebe Miho,
    eigentlich wollte ich das Kartoffelbrötchenrezept aus deinem Newsletter ausprobieren, aber dann hab ich das hier gefunden. Da meine Kinder, mein Mann und ich Dinkelmehl sehr gerne mögen, hab ich dann das hier gemacht. Und es sind wirklich wirklich richtig tolle Brötchen geworden. Der Duft ist der Wahnsinn und wir mussten natürlich sofort probieren. 10 Brötchen haben es noch geschafft, zwei wurden sofort verputzt. Ich hab nur keine gerissene Oberfläche hinbekommen, ich glaube ich habe zuviel geschliffen, denn selbst die unschöne Seite war glatt. Allerdings sehen sie jetzt aus wie Burger Brötchen, schmecken aber viel besser. Ich kann sie mir auch wirklich gut zu Burgern vorstellen. Meinst du man könnte einen Teil Dinkelmehl durch Roggenmehl ersetzen?
    Liebe Grüße
    Natalie

    • Hallo liebe Natalie,

      das klingt ja ganz großartig! Toll, dass es euch so gut geschmeckt hat! Ich finde es gar nicht wichtig, dass die Oberfläche zerklüftet ist und sofort verputzte Brötchen sind das Schöne Kompliment überhaupt!

      Probier mit dem Roggen einfach herum. Fang mit einer kleinen Menge an, aber ein Drittel würde ich nicht überschreiten. Füge etwas mehr Wasser hinzu und lass es eventuell ein bisschen länger gehen.

      Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit.

      Alles Liebe,
      miho

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