Saftiger Butterkuchen vom Blech – ein Familienrezept

Butterkuchen vom Blech, ganz locker und fluffig – so muss er sein! Dieses Rezept liebe ich ganz besonders, denn der Hefeteig ist ganz einfach, schnell und leicht zuzubereiten. Wenn der Kuchenduft durchs Haus zieht, kann ich es gar nicht erwarten, den Kuchen anzuschneiden und das erste Stück noch warm zu essen. Für mich ist er der beste Butterkuchen der Welt.


Mir wurde gesagt, dass die Knetzeit das ganze Geheimnis für einen ganz besonders lockeren Hefekuchen ist. Ich habe festgestellt, dass sich Geduld an dieser Stelle ganz besonders lohnt, denn dieser Butterkuchen ist mit Abstand das Beste, was ich je gegessen hab. Lieben Dank an unsere Oma, die mir ihr Rezept verraten hat.

Saftiger Butterkuchen vom Blech

Zutaten für den saftigen Butterkuchen vom Blech

Für den Teig

  • 200 ml lauwarme Milch
  • 25 g frische Hefe
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Liebe
  • 500 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Teelöffel Kardamom
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 75 g weiche Butter

Für den Belag

  • 150 g weiche Butter
  • 130 g gehobelte Mandeln
  • 200 g Zucker

Zubereitung des Butterkuchens

Zuerst die lauwarme Milch in eine Rührschüssel geben und die Hefe hineinbröckeln. Etwa die Hälfte des Zuckers und 200 Gramm Mehl einrühren. Diesen Vorteig mit einem Tuch abdecken und etwa 10 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den restlichen Zucker, das Mehl und das Salz, den Kardamom und den Zitronenabrieb mischen. Die weiche Butter in Flöckchen darauf verteilen und die Hefemilch darüber gießen. Alle Zutaten etwa 7 Minuten in der Küchenmaschine mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Zum Schluss eine Kugel formen und in eine gemehlte Schüssel legen. Den Teig oben kreuzweise einschneiden und mit Frischhaltefolie abdecken. Jetzt muss der Teig an einem warmen Ort ungefähr 45 Minuten gehen. 

Nach der ersten Gehzeit

Ein Backblech mit Backpapier oder einer Backmatte belegen und den Teig noch einmal kräftig durchkneten. Dann den Teig auf das Backblech ausrollen und abgedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen.

Nach der zweiten Gehzeit

Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze einstellen. Anschließend die Teigoberfläche mit etwas Wasser einpinseln und mit den Fingerspitzen kleine Mulden in den Teig drücken. Dann die Butter in Flöckchen gleichmäßig darauf verteilen und die Mandelblättchen sowie den Zucker darüber streuen. Den Butterkuchen in etwa 12 – 15 Minuten auf der mittleren Schiene fertig backen. Wenn die Mandeln goldbraun sind, ist der Kuchen fertig.

Eventuell nach dem Backen

Während der Kuchen backt, 100 g Sahne steif schlagen. Sobald der Kuchen fertig ist, das Blech aus dem Ofen nehmen, mit dem geschlagenen Rahm bestreichen und dann auskühlen lassen.

Tipps
  • Den Zucker mit etwas Zimt mischen, dann bekommt der Kuchen eine besondere Note. 
  • Statt der Schlagsahne kann der Kuchen nach dem Backen auch mit etwas Creme Fraiche bestreichen. 
  • Der Kuchen lässt sich einfrieren und nach dem Auftauen gut aufbacken.

Dieser leckere Butterkuchen schlägt bei uns jede Torte! Er ist sensationell schnell gemacht und schmeckt lecker zu jeder Gelegenheit! Auf jedem Familienfest ist er der Erste, der aufgegessen wird. Ich liebe ihn!

Lasst es euch schmecken und alles Liebe
miho

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Veröffentlicht von Michaela Hoechst-Lühr

Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen.

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16 Kommentare

  1. Habe eine Frage…kann man bei dem Butterkuchen auch Margarine nehmen. Meine Tochter ist Veganerin. Über eine Antwort würde ich mich freuen.
    LG E. Engel

    • Hallo Edith,
      ich habe das noch nicht ausprobiert. Ich bin ein absoluter Butterfetischist und ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass er mit Margarine schmeckt.

      Ich würde mich freuen, wenn du mir berichtet, falls du es ausprobierst.

      Alles Liebe
      miho

  2. Hallo Michaela,

    ich liebe Butterkuchen auch sehr und würde ihn gerne in zwei Wochen an meinem Geburtstag nachbacken, habe aber zwei Fragen:

    Könnte ich den Teig auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen? Hast Du das schon mal probiert?
    Du schreibst, nachdem Butter, Zucker und Mandeln auf dem Teig verteilt sind, soll man den Kuchen in 12-15 Minuten „fertig“ backen…..zuvor taucht in dem Rezept allerdings keine Backphase auf, allerdings erscheinen mit 12-15 Minuten Backzeit insgesamt doch sehr sehr kurz, in der Zeit werden ja noch nicht mal Muffins fertig. Muss ich also den ausgewellten Teig, bevor ich den Belag darauf verteile, erst mal vorbacken?

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Martina

    • Hallo Martina,
      ich habe das mit dem Teig im Kühlschrank noch nicht ausprobiert. Aber ich würde es vielleicht vorher einmal versuchen!

      Tatsächlich braucht der Kuchen in meinem Backofen etwa 15 Minuten – jeder Herd ist anderes, auch das solltest ausprobieren. Der Kuchen ist fertig, wenn er oben leicht gebräunt ist.
      du musst den Kuchen auch nicht vorher backen.

      Alles Liebe
      miho

  3. Zur Veganen Margarine, Alsan bio Margarine verhält sich beim backen genau wie echte Butter übrigens auch im.Geschmack.
    Liebe Grüße
    Coco

  4. Sieht einfach zum reinbeissen aus. Ich backe gerne, da werde ich das Rezept gleich am Wochenende mal ausprobieren. Bin mal gespannt, ob der Kuchen dann auch so lecker aussieht, wie auf dem Foto.

  5. Hallo, ich habe eben den Kuchen gebacken und genossen. Erst hatte ich bedenken, weil der Teig fester war als sonst. Aber nach dem Backen hat der doll aufgegangene Kuchen supersaftig geschmeckt.Ein Stück ist in Tupper gelandet mal sehen wie er morgen schmeckt.
    Danke für das Rezept.
    Hannelore

  6. Hallo, ich noch mal. Für zwei ist e ja zuviel Kuchen und ich habe eingetuppert. .
    Habe das Gefäß einfach auf die Heizung gestellt( mit dem gefrorenen Kuchen)
    Als der Tee fertig war, war der Kuchen warm wie frisch gebacken

    Kennst du auch den Ort wo es den weltbesten Eiergrog gibt?

  7. Ich dachte wenn du in Nordfriesland wohnst kennst du auch Eiderstedt.In Kating gibt es
    Andresens Gasthof- Dort gibt es ihn. Das ist ein altes Haus mit kleinen Zimmern und altemMobiliar.Im Sommer sitzen die Leute auch im Garten.

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