Schmandkuchen mit Blaubeeren und Zimt und Zucker

Schmandkuchen ist für sich schon eine Versuchung. Du kannst dieses Rezept nämlich auch ganz ohne Früchte zubereiten und einen saftigen Kuchen nur mit Zimt und Zucker zubereiten. Aber mit Blaubeeren wird daraus ein kleines Fest – herrlich fruchtig und erfrischend. 

Diesen Kuchen liebe ich im Sommer ganz besonders, weil er einfach total saftig ist. Für mich ist er sogar ein kleiner Torten-Ersatz. Das bedeutet natürlich auch, dass keine Sahne nötig ist. Wer sich die Zutaten anschaut, wird mir glauben, dass der Schmandkuchen auch so schon recht reichhaltig ist. Aber er ist einfach so lecker, dass er die Seele streichelt. Probier es doch mal aus!

Schmandkuchen mit Blaubeeren und Zimt und  Zucker

Du findest auf herzelieb noch mehr Kuchen Rezepte. Schau dir doch auch mal meinen nordfriesischen Apfel-Schmandkuchen, den dänischen Drœmmekage oder die dänische Zitronentarte mit Blaubeeren an!

Zutaten für den Schmandkuchen

  • 1 Bio-Zitrone
  • 200 g weiche Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier (Größe M)
  • 200 g Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 2 Prisen Liebe
  • 6 Becher Schmand
  • 2 Eier
  • 3 Teelöffel Kardamom
  • 150 g Zucker
  • 5 Esslöffel Maisstärke
  • 250 g Heidelbeeren
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 8 Esslöffel Zucker

Zubereitung des Schmandkuchen

  1. Zunächst ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 
  2. Danach die Bio Zitrone lauwarm abwaschen und trocken reiben. Dann die Schale abreiben, die Frucht auspressen und beides zur Seite stellen. 
  3. Dann die weiche Butter, den Zucker und die Prise Salz zusammen aufschlagen bis die Masse weißcremig aufschlagen. Das dauert einige Minuten.
  4. In der Zwischenzeit das Mehl und das Backpulver mischen.
  5. Jetzt die Eier nach und nach dazu geben und etwa 5 Minuten aufschlagen. 
  6. Vorsichtig und nach und nach zwei Teelöffel Zitronensaft und die Hälfte Zitronenabrieb unterrühren.
  7. Nun die Mehl-Backpulver-Mischung unterrühren und den Teig auf dem Blech verteilen.
  8. Das Backblech  in den Backofen schieben und etwa 20 Minuten backen.
  9. Für den Belag den Schmand in Schüssel füllen und die Eier, den Kardamom, den Rest Zitronenabrieb und -saft sowie den Zucker und die Maisstärke dazu geben. Alles gut verrühren. 
  10. Wenn der Boden fertig gebacken ist, den Belag darauf verteilen und großzügig Heidelbeeren darauf verteilen. Sie sollen leicht einsinken.
  11. Weitere 20 Minuten backen und in der Zwischenzeit Zimt und Zucker vermischen.
  12. Ich lasse den Schmandkuchen kurz abkühlen und bestreue ihn dann gleichmäßig mit der Zimt-Zucker-Mischung.

Mit einem Dessert-Ring aus dem abgekühlten Schmandkuchen kleine Kreise aus und dann türme ich gern kurz vor dem Servieren noch Blaubeeren auf die einzelnen Törtchen.  

Tipps für den Schmandkuchen

  • Es ist ganz wichtig, dass die Butter mit dem Zucker solange aufgeschlagen wird, bis die Masse fast weiß ist und sich der Zucker komplett aufgelöst hat.
  • Die Eier müssen Zimmertemperatur haben und dürfen nur nach und nach zugegeben werden.
  • Ich schlage die Mischung aus Butter, Zucker und Ei solange auf, bis sich die Masse ordentlich verbunden hat und an Volumen etwas zunimmt. Das kann gute 5 Minuten dauern.
  • Du kannst diesen Schmandkuchen auch ganz ohne Früchte zubereiten. Er ist herrlich saftig und ganz einfach und schnell gemacht!
  • Der Kuchen ist frisch am Besten, aber du kannst ihn  ohne weiteres zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. 
  • Ich friere den Schmandkuchen auch für ein bis zwei Wochen ein und ich lasse ihn im Kühlschrank auftauen.

Jetzt aber ran an die Rührschüssel! Diesen Schmandkuchen musst du einfach nachbacken! Selbstverständlich kannst du auch andere Früchte, wie zum Beispiel Johannisbeeren, verwenden. 

Lass es dir schmecken und alles Liebe,
miho

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Veröffentlicht von Michaela Lühr

Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen. Foodblogger | Foodblog | Imkerin | Heilpraktikerin | Ernährungsberaterin

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