Steckrüben-Cremesuppe

Steckrüben-Cremesuppe ist eines meiner Geheim-Rezepte für die kalte Jahreszeit. In einem kleinen Schälchen serviert kann mir daran wunderbar die Hände wärmen und genießen. Diese Suppe ist eine Hommage an meine nordfriesische Heimat. An der Küste essen wir gern herzhaft und das bekannteste Steckrüben-Rezept ist mit Sicherheit unser Rübenmus. Hier bei uns an der Nordsee ist das Wetter oft rauh und wir essen bekanntlich gerne herzhaft und rustikal.

Wer es gerne etwas schärfer mag, kann ohne weiteres etwas mehr Meerrettich in die Suppe geben. Die Senföle des Meerrettichs sollen ein wirksames Schutzschild gegen Viren und Bakterien bilden – aber bitte tastet euch vorsichtig heran, damit es nicht zu scharf wird.  Was gibt es Schöneres, als eine Suppe, die gleichzeitig auch noch ein Hausmittel ist? Gut, dass diese Suppe auch noch kräftig herzhaft schmeckt. Du kannst es ausprobieren, denn heute habe ich hier auf dem Blog für euch das Rezept.

Steckrüben-Cremesuppe

Zutaten

750 g Steckrübe
1 Esslöffel Butterschmalz
1 Zwiebel
100 g durchwachsenen Speck
1 Karotte
1 Prise Liebe
2 kleine Kartoffeln
1 kleine Petersilienwurzel
1ooo ml Gemüsebrühe
2 Mettenden
100 ml Sahne
Salz und Pfeffer

Für den Merettich-Schaum
100 ml Creme fraiche
1/4 Teelöffel geriebenen Meerettich
2 Esslöffel Mineralwasser

Zubereitung

Steckrübe, Petersilienwurzel, Karotte und Kartoffel waschen, schälen und in ca. 5 cm kleine Würfel schneiden. Den Speck und die Zwiebel fein würfeln In einem Topf, in dem Butterschmalz ausgelassen wurde, die Speckwürfel kurz anbraten. Speckwürfel entfernen und zur Seite stellen und anschließend die Zwiebel kurz anschwitzen. Steckrüben-, Karotten-, Petersilienwurzel und Kartoffelwürfel in den Topf geben und 5 Minuten unter ständigem Rühren mitgaren. Gemüsebrühe dazu gießen, aufkochen und dann 25 Minuten bei mittlerer Hitze garen. In der Zwischenzeit die Mettenden in Scheiben schneiden.
Creme Fraiche, den geriebenen Meerrettich und das sprudelnde Mineralwasser in ein Gefäß geben und mit einem Stabmixer so kräftig pürrieren, dass ein Schaum ensteht. Bis die Suppe fertig ist, wird der Meerrettich-Schaum in den Kühlschrank gegeben.

3 Esslöffel der Gemüsewürfel abnehmen und zur Seite stellen. Zum Schluss die 100 ml Sahne in den Topf geben und die Suppe glatt pürieren und die Speckwürfel in die Suppe geben. Wenn die Konsistenz zu dickflüssig ist, mit Wasser aufgießen und nochmal aufkochen. Nur noch mit Pfeffer und Salz abschmecken, den Merrettichschaum auf die Suppe geben und mit etwas Petersilie und den Gemüsewürfeln dekorieren.

Herzhafte Steckrüben-Suppe ist wundervoll für kalte und graue Tage, an denen man nicht mal vor die Tür gehen mag. Wer keinen Speck und/oder Mettenden in der Suppe mag, kann die Zutaten einfach durch geräucherten Kamm bzw. Kassler Nacken austauschen. Das Fleisch dazu einfach in kleine Würfel oder Streifen schneiden.

Ich wünsch euch guten Appetit!

Alles Liebe
miho

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Veröffentlicht von Michaela Hoechst-Lühr

Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen.

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6 Kommentare

  1. …etwas Warmes braucht der Mensch! 😉 Super lecker Farbtupfer und dass die schmecken glaub ich auch! 🙂 Ob wohl anstatt des Meerettich auch Ingwer gehen würde…
    Wieder mal vielen Dank für was Herzhaftes! 🙂

  2. Hallo, ich selbst habe noch nie mit Steckrüben etwas gekocht.
    Gegessen habe ich sie aber schon einmal bei einer Freundin. Das lag wohl dran das ich nie wusste was ich damit kochen kann. Aber wie ich hier sehe – eine fanatische Steckrüben-Cremesuppe. Da ich morgen eh auf den Markt gehe, werde ich danach mal Ausschau halten. Danke 🙂 Lg Tina-Maria

  3. Liebe Michaela,
    eine wunderbares „Hausmittel“ für die nasskalten Tage! Dein Rezept habe ich nur minimal verändert: mehr Meerrettich, keine Mettenden, dafür einige Spritzer Zitronensaft – und so haben wir eine neue Lieblingssuppe!
    Dank und herzliche Grüße aus dem Süden Schleswig-Holsteins,
    Sandkorn

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