Butterplätzchen – Rezept für einfache Kekse zum Ausstechen

Einfache Butterplätzchen zum Ausstechen sind tolle Kekse, die man wundervoll mit Kindern backen kann. Dieses Rezept für einen klassischen 3-2-1 Teig ist ganz schnell und einfach und auch für absolute Anfänger geeignet!

Natürlich kannst du ein Eigelb an den Teig geben, ich verzichte darauf, denn ich bewahre den Teig für die Butterplätzchen manchmal einige Tage im Kühlschrank auf, weil ich immer viel um die Ohren habe und ein Tag manchmal für all das, was ich so vorhabe nicht genug Stunden hat. Nach dem Rezept habe ich noch viele Tipps für dich!

Butterplätzchen – Rezept für einfache Kekse zum Ausstechen

Du findest auf herzelieb noch mehr Plätzchen Rezepte! Schau dir doch auch mal die Husarenkrapfen oder Engelsaugen, die Hallig Knerken oder die Klütjes an!

Zutaten für die Butterplätzchen

  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Prise Liebe
  • 300 g Mehl (Typ 405 oder 55o)
  • 200 g eiskalte Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Teelöffel Vanillezucker

Zubereitung der Butterplätzchen

  1. Zunächst die Biozitrone lauwarm abwaschen, gut abtrocknen und die Hälfte der Schale fein abreiben. Den Zitronenabrieb mit dem Mehl mischen.
  2. Jetzt die Butter in kleine Stücke schneiden und auf dem Mehl verteilen.
  3. Den Puderzucker, das Salz und den Vanillezucker mischen und über die anderen Zutaten streuen.
  4. Nun zügig alle Zutaten zu einem glatten Teig vermischen und zu einer Kugel formen.
  5. Die Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  6. Nach der Kühlzeit den Teig aus dem Kühlschrank nehme und auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa drei Milimeter dick ausrollen.
  7. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
  8. Jetzt die Plätzchen ausstechen und auf den Blechen verteilen.
  9. 7 Minuten backen und fertig sind die Butterplätzchen. Guten Appetit!

Ich lasse die Butterplätzchen 20 Minuten auf dem Blech auskühlen. Sie sind warm noch sehr weich und brechen leicht. Anschließend lege ich sie auf ein Backgitter. Sobald sie kalt sind, verziere ich sie mit Zuckerguß oder Schokolade.

Aufbewahren in der Dose, einfrieren oder einkochen

Ich bewahre die Butterplätzchen in einer Dose auf. Damit sie schön mürbe werden, lege ich einen Apfelschnitz dazu, den ich allerspätestens nach zwei Tagen ausstausche.

Wusstest du, dass du die fertigen Butterplätzchen ohne Zuckerguss und Schokolade einfrieren kannst? Ich lege die Kekse zum Auftauen auf ein Backblech und knuspere sie bei 100 Grad Umluft im Backofen nochmal ganz kurz auf.

Du kannst die Butterplätzchen ohne Schokolade und Zuckerguss im Glas einkochen. Dazu füllst du die Butterkekse in Gläser und setzt den Deckel auf. Auf den Boden eines großen Kochtopfes ein Tuch legen und die Gläser so hineinstellen, dass sie sich nicht berühren. Dann Wasser einfüllen, so dass der untere Deckelrand nicht im Wasser steht und den Topfdeckel auflegen. Wenn das Wasser kocht, die Temperatur auf die geringste Stufe reduzieren. Nach etwa 30 Minuten kannst du die Gläser aus dem Kochtopf nehmen, auf ein Tuch stellen und vollständig auskühlen lassen.

Weitere Tipps für Butterplätzchen

  • Wenn der Teig zu weich ist, lege ihn für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
  • Den Teig nicht zu lange kneten, er verliert an Struktur und lässt sich schwerer ausrollen.
  • Du kannst auch Dinkelmehl Typ 630 für den Teig verwenden.
  • Du kannst den Teig im Voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Er hält sich eine Woche im Kühlschrank und zwei Monate im Froster.
  • Ich rolle den Teig mit einer Edelstahl-Teigrolle aus, die ich vorher für zehn Minuten in den Froster lege.
  • Ich rolle den Teig nur portionsweise aus und lasse den Rest im Kühlschrank, bis ich ihn benötige.
  • Wenn der Mürbeteig zu krümelig ist, knete ich ganz wenig eiskaltes Wasser unter. Wenig ist maximal ein Teelöffel.
  • Ich mehle die Arbeitsfläche, die Hände und den Keksausstecher immer wieder, wenn ich mit Mürbeteig arbeite.
  • Zucker macht die Butterplätzchen knusprig. Je mehr Zucker enthalten ist, desto knuspriger ist der Keks später – denk daran, wenn du den Zucker reduzieren möchtest. Allerdings werden die Kekse auch schneller wieder weich, weil der Zucker Feuchtigkeit aus der Luft zieht.
  • Ich verwende Puderzucker, denn je feiner der Zucker ist, desto mürber werden die Kekse. Grober Zucker macht sich in der Struktur der Butterplätzchen bemerkbar – es entstehen Pünktchen.
Warum muss der Mürbeteig für die Butterplätzchen in den Kühlschrank?

Mürbeteig enthält viel Fett und je wärmer der Teig wird, desto weicher wird er. Er lässt sich dann oftmals leider nur schwer ausrollen und ausstechen. 

Durch das Kühlen und Ruhen kann das Mehl seinen Kleber entwickeln und die Zutaten verbinden sich besser.

Mit so einem schnellen Rezept für diese einfachen Butterplätzchen lässt sich die Weihnachtszeit doch ganz entspannt genießen. Übrigens sind diese Kekse auch tolles Mitbringsel!

Alles Liebe,
miho

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Veröffentlicht von Michaela Lühr

Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen. Foodblogger | Foodblog | Imkerin | Heilpraktikerin | Ernährungsberaterin

4 Kommentare

  1. Hallo Michaela,vielen lieben dank für ds Rezept 😊 suche seit Tagen ein gutes einfaches Rezept für Kekse zum backen mit unserer grossenTochter😀werde das Rezept mit Sicherheit morgen ausprobieren.Freu mich darauf
    Danke schönen Abend lg Claudia

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