Dänische Hefebrötchen – Hvedeknopper

Für dieses Rezept für dänische Hefebrötchen braucht ihr Zeit! Aber genau diese Zeit lohnt sich! Sie werden mit einem Vorteig gebacken, der 24 Stunden gehen muss. Die gute Nachricht ist, dass ihr für die Vorbereitung etwa fünf Minuten braucht. Die Gehzeit erledigt sich ja von selbst! Ich bereite den Vorteig meistens am Freitag- oder Samstagmorgen zu.

Der Hauptteig muss weitere zwei Stunden gehen und die geformten Hefebrötchen lasse ich nochmals 90 Minuten ruhen. Und dann breitet sich beim Backen ein wundervoller Duft aus! Traditionell werden diese Brötchen kurz vor dem Essen noch einmal auf einem Flachtoaster oder im Backofen aufgeknuspert und besonders lecker schmecken sie mit Honig oder aber mit meiner Rhabarber-Creme.

Dänische Hefebrötchen – Das Rezept

Zutaten für die dänischen Hefebrötchen

für den Vorteig

  • 125 g Weizenmehl (Typ 550)
  • 125 g Weizenvollkornmehl
  • 1 Prise Liebe
  • 250 ml Wasser
  • 3 g frische Hefe

für den Hauptteig

  • 220 ml Milch
  • 15 g Hefe
  • 1 Ei
  • 1 Esslöffel Honig
  • 500 g Weizenmehl
  • 2 Teelöffel Salz
  • 2 Teelöffel Kardamon
  • 75 g Butter

Zubereitung der Hefebrötchen

Vorbereitung des Vorteiges

Zunächst beide Mehlsorten in eine Schüssel geben. Wasser dazu gießen und die Hefe hineinbröckeln. Alles gut verrühren und dann mit einem Teller abdecken. Bei Zimmertemperatur bis zum nächsten Tag stehen lassen. Die Gehzeit beträgt 12 bis 24 Stunden. 

Zubereitung des Hauptteiges

Die Milch in eine Schüssel geben und die Hefe darin auflösen. Dann das Ei und den Honig einrühren. Nun das Mehl mit dem Salz und dem Kardamom mischen und nach und nach unter die anderen Zutaten mischen. Nur noch den Vorteig dazu geben und dann den Teig 10 Minuten gut kneten! Am besten geht das in eine Küchenmaschine. 

In der Zwischenzeit die Butter sanft schmelzen und dann in den Teig einarbeiten. Den Teig mit einem Geschirrtuch abdecken und zwei Stunden gehen lassen, bis die Teigmenge sich verdoppelt hat. 

Hefebrötchen formen

Nach der Gehzeit den Teig aus der Schüssel nehmen und auf die gut gemehlte Arbeitsfläche legen. Mehrere Male falten und wieder auseinander drücken. Zuletzt eine lange Teig-Rolle formen. Die Rolle in zwölf Stücke schneiden und jedes Stück zu einer Kugel formen. Eine rechteckige, tiefe Form (etwa 20 x 30) oder eine Springform mit Backpapier auslegen und die Teig-Kugeln mit etwas Abstand hinein legen.

Die Form mit einem Tuch abdecken und ungefähr 90 Minuten gehen lassen. Die Brötchen sollen ihr Volumen verdoppeln und dann zusammenhängen.

Backen der Hefebrötchen

Den Backofen auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Oberfläche der Brötchen mit Mehl bestäuben. Dann die Form für 20 bis 25 Minuten in den Ofen schieben und die Brötchen durchbacken. 

Die Hefebrötchen aus der Form nehmen und auf einem Kuchen-Gitter abkühlen lassen. Fertig!

Tipps
  • Kurz vor dem Essen nochmal im Ofen bei 250 Grad für etwa 5 Minuten aufknuspern.
  • Diese Brötchen friere ich direkt nach dem Auskühlen ein. 
  • Eingefrorene Brötchen lasse ich auftauen, dann backe ich sie noch kurz auf.
  • Wer kein Vollkornmehl hat, kann die Hefebrötchen nur mit Weizenmehl backen.
  • Der Vorteig kann, wenn es eilig ist, auch nur 12 Stunden gehen.
  • Ich überprüfe, wenn ich unsicher bin, mit einem Fleischthermometer, ob die Brötchen fertig sind. Die Temperatur soll im Kern etwa 98 Grad betragen.

Ich weiß, das hört sich nach einer Menge Arbeit an. Aber wenn ihr diese Hefebrötchen einmal gebacken habt, werdet ihr merken, dass alles nur halb so wild ist! Die meiste Zeit verbringt der Hefeteig damit, schön aufzugehen. In der Zwischenzeit habt ihr viel Zeit um andere Dinge zu tun! Legt eine Gesichtsmaske auf, genießt euren Kaffee und tut euch etwas Gutes!

Ich bin sehr gespannt, wie die Hefebrötchen euch schmecken! Ich freue mich auf euer Feedback, auf Bilder oder Tipps und Tricks von euch!

Alles Liebe,

miho

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Veröffentlicht von Michaela Hoechst-Lühr

Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen.Foodblogger | Foodblog | Imkerin | Heilpraktikerin | Ernährungsberaterin

14 Kommentare

  1. guten morgen liebe miho..

    tolles rezept..danke..werde es in den nächsten ausprobieren..

    ..welche schiebeleiste im backofen?

    liebe grüsse
    andrea

  2. Die Liebe darf man nicht vergessen. 🙂

    Ein schönes Rezept. Es erfordert durch die langen Gehzeiten Planung, aber die Brötchen sehen wirklich klasse aus!

  3. Hallo Miho,
    der Vorteig ist soeben angesetzt und morgen Abend wird gebacken und eingefroren 🙂
    Kurze Frage: welches Weizenmehl verwendest Du für den Hauptteig? 550er oder 405er?
    Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis und freu mich 🙂

  4. Hallo!
    Hab deine Hefebroetchen schon gemacht! Sie sind wirklich lecker schmecken!!!!!
    Nur hab ich da ein Problem mit den Mengenangaben!Du schreibst 300ml Milch, hab ich gemacht, aber dann ist es unmöglich den Teig auch nur zu kneten er ist viel zu flüssig! Ich hab ein ganz Teil mehr Mehl nehmen müssen um den Teig anfassen zu können ohne das es eine riesen Sauerei gibt! Nächstes Mal nehmen ich ein ganz Teil weniger Milch, da bei mehr Mehl die fertige Menge an Brötchen mit doch etwas zu viel war! Schmecken tun sie Klasse, nur das Rezept mit der angegebenen Menge Milch funktioniert nicht

  5. Was ein tolles Rezept!
    Meinst du, es würde auch mit Dinkelmehl funktionieren?

    Liebe Grüße!

  6. Hallo, ich Hab mich so auf das zubereiten dieser Brötchen gefreut, denn sie sehen wirklich toll aus! Jedoch passen die Mengenangaben nicht. Schade!!!
    Mit einer ganzen Menge mehr Mehl konnte ich den Teig noch retten, aber ich weiß nicht ob sie jetzt so fluffig werden wie von dir angekündigt 🙄

    • Hallo Carine,
      ich hatte das Rezept schon vor einer ganzen Weile berichtigt. Leider ist es scheinbar nicht gespeichert worden.
      Jetzt sind die Mengenangaben richtig. Tut mir leid!

      Alles Liebe,
      miho

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