Marmorierte Nutella Bagels – Brot mal anders!

Wie wäre es zum Frühstück oder zum Kaffee mit leckeren, marmorierten Nutella-Bagels? Das Rezept mag auf den ersten Blick ein wenig schwierig erscheinen, aber wer die Schritte in der Anleitung nach und nach befolgt, wird merken, dass der Aufwand nicht allzu groß ist. Auf jeden Fall duften diese Bagels schon im Ofen ganz toll und wer sie einmal gegessen hat, wird sie wahrscheinlich immer wieder machen!

 

Ich habe übrigens viele Jahre ausschließlich Trockenhefe verwendet. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen frische Hefe zu verwenden. Bei diesem Rezept macht sich der Unterschied ganz stark bemerkbar, die Bagels werden einfach fluffiger. Probiert einfach mal aus, den Teig über Nacht im Kühlschrank (oberstes Fach) gehen zu lassen, dann könnt ihr am nächsten Morgen diese leckeren Teilchen genießen! 

Marmorierte Nutella Bagels

Du findest auf herzelieb noch mehr Brot Rezepte! Schau dir doch auch mal meine dänischen Blätterteig-Brötchen, die Schokoladen Brioche Brötchen oder meine Blaubeer-Marzipan-Brötchen an.

Zutaten für die Nutella Bagels

  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 2 Esslöffel brauner Zucker
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 500 g Mehl
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel Salz
  • 2 Esslöffel Kakao
  • 4 Teelöffel Nutella
  • 1 gehäufter Esslöffel Natron
  • 2 Prisen Liebe
  • 1 Ei
  • 1 Prise Zimt

Marmorierte Nutella Bagels – die Zubereitung

  1. Das lauwarme Wasser zusammen mit dem Zucker, dem Olivenöl, der Hefe und 3 Esslöffeln Mehl in einer Schüssel verrühren. 5-10 Minuten zur Seite stellen.
  2. Das restliche Mehl mit dem Zimt und dem Salz vermischen und zu dem Vorteig geben. Alles gründlich zu einem glatten Hefeteig verkneten. Von der Dauer der Knetzeit ist die Qualität des Hefeteiges abhängig – ich knete diesen Hefeteig ca. 10 Minuten in der Küchenmaschine.
  3. Den Hefeteig wiegen und halbieren. Eine Hälfte zurück in die Küchenmaschine geben, den Kakao hinzufügen und so lange kneten, bis die Farbe gleichmäßig ist. Beide Teigstücke dann zu einer Kugel formen und in separate Gefäße legen. Die Oberfläche mit Frischhaltefolie bedecken und die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken. An einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen lassen.
  4. Nach der Gehzeit den hellen Bagelteig abwiegen und acht gleich schwere Teigstücke herstellen. Der dunkle Teig wird auf die gleiche Weise aufgeteilt.
  5. Jeder Bagel wird jetzt einzeln hergestellt. Aus einem hellen und einem dunklen Teigstück jeweils zuerst eine Kugel, dann eine Wurst von etwa 25 cm Länge formen. Beide Teigwürste mit den Fingerspitzen flachdrücken, so dass ein langer, flacher Streifen entsteht.
  6. Den weißen Teig mit etwas Nuss-Nougat-Creme bestreichen. Dabei müsst ihr drauf achten, dass ihr nicht zu viel davon verwendet, weil die Teige dann nicht mehr aneinander haften. Beide Teigstücke mit der Schokocreme nach innen aufeinander legen und vorsichtig ineinander verdrehen, so dass eine Spirale entsteht. Damit die Teigspirale noch besser aneinander kleben, rolle ich sie zum Schluss noch auf der Arbeitsfläche.
  7. Aus der Teigspirale einen Kreis bilden und die Teigenden an unsichtbarer Stelle – an der Unterseite –  zusammendrücken. Den ersten Bagel auf eine leicht geölte Backmatte legen und mit geölter Frischhaltefolie abdecken. Ich benutze dafür Trennspray. Auf die oben beschriebene Weise werden sieben weitere Bagels geformt und aufbewahrt.
  8. Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  9. In einem Topf zwei Liter Wasser zum Kochen bringen und das Natron hinzugeben. Es wird leicht sprudeln, das ist in Ordnung. Einen Bagel in das Wasser gleiten lassen und auf jeder Seite 30 Sekunden kochen. Der Bagel soll leicht aufgegangen sein und eine Haut gebildet haben. Mit einem Schaumlöffel wird das Teigstück entnommen. Dabei ist darauf zu achten, dass das Wasser gut abtropft, bevor der Bagel auf ein Backblech gelegt wird, das mit einer geölten Backmatte bzw. geöltem Backpapier ausgelegt ist.
  10. Das Ei mit einer Prise Zimt verquirlen und damit die Bagels gleichmäßig bestreichen. In etwa 15-18 Minuten goldbraun backen und anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Diese Bagels lassen sich leider nicht einfrieren. Ich habe es ausprobiert und es war wirklich eine Katastrophe – sie waren schrumpelig und schmeckten auch nicht so wie die frischen Gebäckstücke. Man tut sich also wirklich nur einen Gefallen, wenn man sie frisch backt. Auch eine Variante mit Marmelade ist bei uns hier daheim nicht so besonders toll ausgefallen. Die Teigstücke haften nicht gut aneinander und der fruchtige Geschmack kommt nicht zur Geltung.

Statt des Zimts ist es auch ohne weiteres möglich Kardamom zu verwenden. Meiner Meinung nach schmecken sie dann noch etwas raffinierter. Probiert einfach aus und testet, was euch am Besten schmeckt!

Guten Appetit und alles Liebe,
miho

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Veröffentlicht von Michaela Lühr

Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen. Foodblogger | Foodblog | Imkerin | Heilpraktikerin | Ernährungsberaterin

6 Kommentare

  1. Ohhh sind die hübsch geworden… ?
    Würde ich jetzt glatt zwei von nehmen… ?
    Sitze gerade am Bahnhof und warte auf den Zug nach Frankfurt… Hatte kein Frühstück, allerdings Kaffe dabei… Lg Julia

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