Pflaumenmus aus dem Backofen – Rezept fürs Backblech-Glück (Brotaufstrich)

Pflaumenmus aus dem Backofen kommt ganz ohne Geliermittel aus und für das Rezept brauchst du nur 200 Gramm Zucker. Ist das nicht großartig? Das Geheimnis sind ganz reife Früchte und das Einkochen im Ofen. Die Flüssigkeit verdampft und alle Inhaltsstoffe, auch der Zucker, konzentrieren sich in dem Mus. Ich liebe das!

Aberundet wird der gute Geschmack mit Vanille, Zimt, Ingwer, Koriander und Muskatnuss. Ich liebe Pflaumenmus aus dem Backofen nicht auf einem frischen Brötchen sondern auch als Würze im Rotkohl oder zu einem leckeren Käsebrot! Das Rezept ist wieder schön simpel, probier es einfach einmal aus!

Pflaumenmus aus dem Backofen

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Zutaten für das Pflaumenmus

  • 2,5 Kilo Zwetschgen
  • 1 Prise Salz
  • 2 Teelöffel Vanillezucker
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 2 Prisen Liebe
  • 1/4 Teelöffel Ingwerpulver
  • 1/4 Teelöffel Koriander
  • 1 Messerpitze Teelöffel Nelkenpulver
  • 1 Messerspitze geriebene Muskatnuss
  • 200 g brauner Zucker
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • 2 Esslöffel Amaretto (alkoholfrei)(Werbung)

Pflaumenmus die Zubereitung

  1. Zunächst die Pflaumen waschen und gut abtropfen lassen.halbieren und den Stein entfernen.
  2. Anschließend die Früchte halbieren und den Stein entfernen. Danach die Pflaumenhälften noch einmal halbieren. 
  3. Die Pflaumen auf einem tiefen Backblech verteilen. Dann das Salz und die Gewürze dazu geben und am Besten mit den Händen gut untermischen. (Handschuhe!)
  4.  Dann den Zucker auf die Früchte streuen und nicht umrühren. Mehrere Stunden, besser über Nacht stehen lassen. 
  5. Für die Weiterverarbeitung das Öl und den Amaretto über die Früchte gießen und alles gut vermengen.
  6. Jetzt heize ich den Backofen auf 200 Grad vor, bevor ich das Backblech in den Ofen schiebe.
  7. Damit die Feuchtigkeit entweichen kann, stecke ich einen Kochlöffel in die Backofentür. So halte ich sie eine Spalt auf.
  8. Außerdem rühre ich die Früchte auf dem Blech alle halbe Stunde um. 
  9. Nach einer Stunde die Temperatur auf 175 Grad reduzieren. Die Pflaumen weiter einkochen und spätestens halbstündlich umrühren
  10. Es dauert insgesamt etwa drei Stunden bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist und die Pflaumenmasse dicklich wird. 
  11. Das Mus vom Blech in einen Topf umfüllen und mit einem Stabmixer glatt pürieren. 
  12. Ich koche das Pflaumenmus noch einmal auf und fülle es dann in sterilisierte Twist-Off-Gläser, die ich sofort verschließe. 
  13. Die abgekühlten Pflaumenmus Gläschen beschrifte ich mit einem Lackstift(Werbung).

Zur Sicherheit koche ich das Pflaumenmus noch einmal ein. Ich stelle die Gläser auf ein tiefes Backblech und gieße Wasser dazu, so dass die Gläschen drei bis vier Zentimeter im Wasser stehen. Die Gläser dürfen sich nicht berühren! Dann Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze einstellen und sobald das Wasser kocht, den Herd ausstellen. Jetzt bleiben die Gläser noch 30 bis 45 Minuten im Backofen. Dann die Gläser mit dem Pflaumenmus aus dem Backofen holen und auskühlen lassen.

Tipps für das Pflaumenmus

  • Ich wasche die Pflaumen in Natronwasser – warum ich das mache, hat Steffi von Kochtrotz ganz wundervoll erklärt. Auf einen Liter Wasser gebe ich einen Teelöffel Natron. 
  • Bitte nur absolut einwandfreie Pflaumen verwenden! Verdorbene Früchte lassen das Pflaumenmus schnell verderben!
  • Wenn du einen Riegel Zartbitterschokolade fein reibst und die Raspel unter die Schokolade mischst, bekommt das Pflaumenmus eine ganz besondere Note.
  • Ich trage Handschuhe, wenn ich die Gewürze unter die Pflaumen mische.
  • Die Gläser sterilisiere ich in dem ich sie nach dem Abwaschen offen bei 150 Grad für 15 Minuten auf einem Backblech in den Backofen stelle, kurz bevor die Früchte fertig sind. Die Deckel koche ich  für fünf Minuten in Wasser, in das ich einen Schuss Essig gegeben habe.
  • Das Pflaumenmus fülle ich mit einem Trichter in die Twist-Off-Gläser. So kann der Rand nicht verschmutzen und der Inhalt verdirbt nicht so leicht.
  • Achtung, die Gläser nicht ganz voll füllen, es muss noch etwas Platz im Glas sein.
  • Die Gläser nicht auf den Kopf stellen. Das ist nicht nötig!
  • Das selbstgemachte Pflaumenmus ist monatelang haltbar.
  • Ich fülle nur kleine Gläser ab, weil ich ein bisschen pingelig mit geöffneten Lebensmitteln bin. Außerdem kann man so wunderbar ein Glas verschenken.
  • Selbstverständlich kannst du auch alkoholhaltigen Amaretto oder Rum verwenden.

Mit den Gewürzen kannst du ein bisschen experimentieren. Mein Mann mag eine etwas stärkeren Nelken Geschmack beim Pflaumenmus. Ich persönlich mag die Mischung so, wie sie im Rezept steht. 

Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit!

Alles Liebe,
miho

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Veröffentlicht von Michaela Lühr

Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen. Foodblogger | Foodblog | Imkerin | Heilpraktikerin | Ernährungsberaterin

12 Kommentare

  1. Oha! Ich glaube, ich weiß jetzt, was ich mit den Zwetschgen aus meinem Garten mache.
    Irgendwie war mir nicht nach normaler Zwetschgenmarmelade, aber Pflaumenmus selbermachen wäre wirklich mal was. Rezept ist gemerkt und wird wahrscheinlich diesen Herbst ausprobiert (noch sind die Gartenfrüchte nicht ganz reif)
    Gruss,
    Sarah

  2. Das Rezept hört sich verdammt lecker an und wird gleich heute nachgemacht. Allerdings wo kommt denn das Öl her, das auf einmal mit dem Amaretto zu den Früchten soll? Bei den Zutaten steht nichts von Öl?! Ich bin verwirrt… *lach
    Deine Rezepte sind immer super lecker, gerade backe ich das magische Baguette in Dauerschleife, weil alle es so sehr mögen… Danke für deine tollen Rezepte!!!

    • Hallo Jenny,

      ich habe es ergänzt.Manchmal passiert das im Eifer des Gefechts und ich bin froh, wenn meinen Lesern das sofort auffällt!

      Dir auch lieben Dank und alles Liebe,
      miho

  3. Danke für das tolle Rezept. Habe es gestern ausprobiert u heute morgen beim Frühstück genossen. Sehr lecker z super Anleitung.

  4. Hallo Michaela,
    Deine Gewürzmischung finde ich super, ich will es morgen Mal mit Äpfeln probieren.
    Meintest Du wirklich Koriander, nicht Kardamom? Ich habe mich allerdings nicht getraut, Koriander zu nehmen.

    Viele Grüße
    Barbara

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