Zimtschnecken-Kekse

Zimtschnecken sind was fürs Herz und weil sie mir so gut gefallen, gibt es heute ein Rezept für leckere Zimtschnecken-Kekse! Diese Plätzchen schmecken nicht nur in der Weihnachtszeit, denn wer auf das nordische Gebäck mag, der wird diese Kekse ganz sicher lieben!

Die Zubereitung ist ein kleines bisschen kniffelig, denn der Teig ist ziemlich klebrig. Wer ein wenig Geduld hat, der wird mit herrlich mürben Keksen belohnt! Diese Zimtschnecken-Kekse sind nicht nur Eyecandy, sie sind auch echtes Soulfood.

Zimtschnecken-Kekse

Zutaten für die Zimtschnecken-Kekse

  • 250 g Mehl
  • 1 Teelöffel Kardamom
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Prise Liebe
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 120 g weiche Butter
  • 60 g weißer Zucker
  • 50 g brauner Zucker
  • 1 Eigelb
  • 65 g Apfelmus
  • 1 Esslöffel Honig
Zutaten für die Füllung
  • 1 Teelöffel Zimt für die Füllung
  • 3 Esslöffel Butter
  • 100 g brauner Zucker
für die Glasur
  • 60 g Puderzucker
  • 2 Teelöffel Milch

Zimtschnecken-Kekse – die Zubereitung

Zuerst das Mehl, den Kardamom, das Backpulver und das Vanillemark vermischen und zur Seite stellen. Anschließend die Butter, den weißen und den braunen Zucker in eine Schüssel geben und mit einem Mixer gut vermischen.

Danach das Eigelb, das Apfelmus und den Honig einrühren und alles gut vermixen. Mit einem Teigschaber die Mehlmischung in den Teig einarbeiten. Nicht zu lange rühren, im Teig sollen noch Mehlstreifen zu sehen sein!

Erste Kühlzeit von 30 Minuten

Den Teig nun in zwei Hälften teilen, zu einem flachen Viereck formen und anschließend in Frischaltefolie wickeln. Die Teigstücke für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit den Zucker mit dem Zimt für die Füllung mischen. Die Zuckerzimt-Mischung auf 2 kleine Schüsselchen aufteilen und zur Seite stellen.

Nach der ersten Ruhezeit den ersten Teigfladen aus dem Kühlschrank nehmen und zwischen zwei Lagen Backfolie zu einem großen Rechteck, welches gute 0,5 cm dick ist, ausrollen. Der Teig ist sehr klebrig, deswegen greife ich zu diesem Trick.

Zweite Kühlzeit von 40 Minuten

Das Teig-Rechteck mit 1 1/2 Teelöffeln weicher Butter bestreuen und die Zuckerzimt-Mischung aufstreuen. Gut andrücken und mit Hilfe der darunter liegenden Backfolie an der langen Seite eng aufrollen. Die Teigrolle dann auf ein Stück Backpapier legen und 40 Minuten kühlen. Mit der zweiten Teighälfte genauso verfahren.

Backen der Zimtschnecken-Kekse

Den Backofen jetzt auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und dann zunächst zwei Backbleche mit einer Backmatte oder Backpapier belegen. Danach die erste Teigrolle aus der Kühlung nehmen und gut einen Zentimeter dicke Scheiben davon abschneiden. Die Plätzchen mit etwas Abstand auf dem Backblech verteilen und in etwa 15 Minuten goldgelb backen.  
Die Plätzchen kurz auskühlen lassen, bevor sie auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen können. Den restlichen Teig auf die gleiche Art und Weise verarbeiten. 

Für die Glasur

Dafür Puderzucker in eine Schüssel geben und zunächst nur einen Teelöffel Milch hinzufügen und verrühren. So lange Flüssigkeit dazu geben, bis die Glasur die richtige Konsistenz hat. Jetzt nur noch die abgekühlten Plätzchen damit verzieren. Fertig!

Tipps
  • Wenn der Teig nach dem Ausrollen zu klebrig zum Aufrollen ist, legt ihn einfach für einige Minuten mit der darunterliegenden Folie in den Kühlschrank. Er lässt sich dann besser verarbeiten.
  • Auch wenn die abgeschnitten Kekse im rohen Zustand seltsam aussehen, entfalten sie ihre ganze Schönheit im Backofen.
  • Die Glasur kann auch mit Zitronensaft angerührt werden.
  • Die gebackenen Zimtschnecken Kekse fühlen sich einer Blechdose oder einer luftdicht verschließbaren Dose am wohlsten.
  • Das Rezept ergibt etwa 48 Kekse


Wie schaut es aus? Hab ich euch ein bisschen Lust auf die kommende Keks-Saison gemacht? Um sie zu backen braucht es keinen Schnee oder Weihnachtsdeko – der echte Zimtschnecken-Liebhaber kann sie zu jeder Jahreszeit verdrücken!

Am besten klappt die Backerei, wenn ihr den Teig am Abend fertig macht – am nächsten Tag rolle ich den Teig dann auf, um ihn am nächsten Morgen dann zu backen. Bevor der Vorrat ganz aufgebraucht ist, bereite ich schon den Teig für die nächste Plätzchen vor – so hab ich allzeit meinen Lieblingskeks parat!

Lasst es euch schmecken und alles Liebe
miho

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Veröffentlicht von Michaela Hoechst-Lühr

Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen.Foodblogger | Foodblog | Imkerin | Heilpraktikerin | Ernährungsberaterin

6 Kommentare

  1. Mmmh, statt einen Hefeteig gehen zu lassen, wird der hier gekühlt. Dieser Zimtwirbel sieht einfach klasse aus und jaaaa, ich kann es kaum erwarten, dass die Weihnachts-Kekszeit beginnt 🙂
    Liebe Grüße,
    Miriam

  2. Sehen total lecker aus. Hast du eigentlich bereits Erfahrungen mit Kokosmehl gesammelt? Ich frage deshalb, weil ich auf der Arbeit einige Leute habe, die kein Weizenmehl vertragen. Deshalb würde ich gerne einige Plätzchensorten abwandeln, damit alle davon naschen können, gerade jetzt vor Weihnachten. Leider bin ich überhaupt keine versierte Bäckerin und traue mich deshalb nicht die Zutaten auszutauschen. Wenn ich koche ist das kein Problem, aber beim Backen wo es auf Genauigkeit ankommt….traue ich mich nicht. Deshalb meine Frage. Herzlichst bjmonitas

    • Liebe Bijomitas, dann würde ich immer eher über Mandelmehl nachdenken. Vielleicht Mandelmehl un 10% Kartoffelstärke – aber ich kann dir nicht sagen, ob das funktioniert.
      Sei einfach mutig, solange trockene und flüssige Zutaten im gleichen Verhältnis bleiben, kann nicht so sehr viel passieren.

      Alles Liebe
      miho

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