Eiweißbrot ohne Mehl – Rezept mit vielen Tipps!

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Wir lieben dieses Rezept für dieses glutenfreie Eiweißbrot ohne Mehl zur Zeit über alles! Es ist herrlich saftig, sättigt gut und kommt ganz ohne Weizen, Zucker, Fett und Hefe aus. Noch dazu ist schnell und einfach zuzubereiten. Dabei ernähren wir uns nicht einmal Low Carb, es schmeckt uns einfach zum Frühstück und zum Abendbrot! Und ich gestehe, ich kann nicht sagen, ob das „Eiweißbrot wie vom Bäcker“ ist, weil ich es dort noch nie gekauft habe.

Eines aber noch zusätzlich vorweg: wir lieben normales Brot! Aber wir lieben auch die Abwechslung! Und ob das Eiweißbrot für eine kohlenhydratarme Ernährung, für eine Diät oder zum Abnehmen geeignet ist, ist für uns zunächst einmal vollkommen nebensächlich! Infos zum Thema Abnehmen und viele Tipps gibt es aber nach dem Rezept – lass uns backen:

Eiweißbrot Rezept – mit Quark und ohne Hefe

Du findest auf herzelieb noch mehr Brot Rezepte! Schau dir doch auch mal das Norddeutsche Landbrot, das 90-Minuten Dinkelbrot oder das magische Baguette an!

Zutaten für das Eiweißbrot

  • 25o g Magerquark
  • 3 Eier
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 2 Teelöffel Essig
  • 2 Teelöffel gemahlene Flohsamenschalen
  • 60 g Leinsamen
  • 90 g gemahlene Mandeln
  • 2 Esslöffel Sesam
  • 1 Prise Liebe
  • 50g Sonnenblumenkerne
  • 40 g Kürbiskerne
  • 5 g Weinsteinbackpulver
  • 3 g Natron

Eiweißbrot – die Zubereitung

  1. Zunächst den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eine 20 Zentimeter Königskuchen-Form(Werbung) mit Backpapier auslegen.
  2. Nun den Leinsamen in einem Blender oder eine Küchenmaschine geben und in kurzen Intervallen grob zerkleinern (schroten)
  3. Anschließend den Quark mit den Eiern, dem Salz und dem Essig verrühren. 
  4. Den geschroteten Leinsamen und das Flohsamenpulver unterrühren.
  5. Jetzt die restlichen, festen Zutaten mischen und ebenfalls unterrühren.
  6. Den Brotteig für das Eiweißbrot in die vorbereitete Form geben und ein wenig glatt streichen. Nicht zu lange stehen lassen!
  7. Ein Backblech auf einer der mittleren Schienen in den Ofen schieben und die Form darauf stellen.
  8. Das Eiweißbrot in 60 Minuten fertig backen. Es ist fertig, wenn es eine Kerntemperatur von etwa 98 bis 102  Grad hat.
  9. Zum Schluss die Form aus dem Ofen holen und ungefähr 15 Minuten abkühlen lassen.

Ich nehme das Eiweißbrot dann aus der Form und lasse es auf einem Backgitter abkühlen. Entweder friere ich es im Ganzen oder in Scheiben ein – dazu mehr in den Tipps!

Tipps für das Eiweißbrot

  • Ich schrote Leinsamen nicht auf Vorrat sondern nur bei Bedarf in der benötigten Menge, weil er geschrotet schnell ranzig wird. Du kannst ihn auch fertig kaufen.
  • Ich verwende gerne Goldleinsamen für das Eiweißbrot, weil er für mich bekömmlicher ist und etwas milder im Geschmack ist. 
  • Du kannst das Brot auch nach 3/4 der Backzeit (ungefähr 40 Minuten) aus dem Ofen nehmen und direkt einfrieren. Über Nacht im Kühlschrank oder 1 bis zwei Stunden bei Zimmertemperatur auftauen. Ofen auf 180 Grad vorheizen und das Eiweißbrot 15 Minuten backen. Die Kerntemperatur soll bei etwa 100 Grad liegen, dann ist das es fertig.
  • Ich schneide das Eiweißbrot in 20 dünne Scheiben. 
  • Natürlich kannst du das Brot auch im Brot-Backautomat backen.
  • Wenn du Weinstein und Natron durch 2 Teelöffel Backpulver ersetzt, erhältst du auch ein Brot, dass sehr gut schmeckt. Allerdings ist es dann eher kuchenartig.
  • Den Essig kannst du mit Zitronensaft ersetzen.
  • Auf die gemahlenen Flohsamenschalen solltest du nicht verzichten. Das Eiweißbrot bekommt damit eine tolle Konsistenz.

Eiweißbrot aufbewahren – wie lagere ich das Brot am besten und wie lange ist es haltbar?

Ich lege das Eiweißbrot in eine Papiertüte und schlage ein oder zwei Küchentücher darum, so trocknet es nicht aus und wird auch nicht zu feucht. So ist es drei bis vier Tage haltbar.
Du kannst das Brot, wenn es vollständig gebacken und ausgekühlt ist, aufschneiden, die geschnittenen Scheiben in einen Gefrierbeutel geben und einfrieren. Die Scheiben lassen sich einzeln entnehmen und aufbacken oder auftoasten. 

Ich werde oft gefragt „Warum schimmelt Eiweißbrot so schnell“. Ich bin der Meinung es liegt an der Art der Aufbewahrung in einer Plastiktüte. Darin kann sich die Feuchtigkeit gut sammeln, ein idealer Nährboden für Schimmelpilze. Besser ist die oben beschriebenen Aufbewahrungsmethode.

Das Eiweißbrot ist zu feucht?

Das Eiweißbrot nach dem Backen zu feucht und klitschig innen? Das kann passieren, wenn es nicht lange genug gebacken ist. Jeder Backofen ist anders! Deswegen empfehle ich immer, mit einem Thermometer die Kerntemperatur zu messen. Sie soll 98 bis 102 Grad betragen.

Du solltest das Brot auch auf keinen Fall warm anschneiden, es ist dann noch zu locker. Wes vollkommen ausgekühlt  ist, wird es fester!

Und wenn es wirklich einmal zu feucht ist, dann toaste die Scheiben einfach auf!

Eiweißbrot und Verdauungsprobleme

Wer mit einem Blähbauch, Bauchschmerzen, Blähungen, Bauchschmerzen auf Eiweißbrot reagiert, sollte die Dosis langsam steigern. Wer bisher nicht viel Vollkorn gegessen hat, der wird vielleicht mit den Ballaststoffen, die dieses Brot enthält ein wenig Probleme haben.

Fang mit einer Scheibe morgens an und iss erst abends Eiweißbrot, wenn du weißt, dass du es gut verträgst.

Welcher Belag aufs Eiweißbrot?

Ich habe einige Brotaufstriche hier auf dem Blog. Schau dir doch mal den den Camembert Creme, die Bärlauchbutter, den Rapunzel-Senf-Eiersalat, den Spargel-Aufstrich oder die Broccomole an! 

Übrigens schmeckt dieses Eiweißbrot auch genial zum Grillen. Du kannst es sogar kurz mit auf den Grill legen.

Ganz lieben Dank an  Steffi von Kochtrotz – schön, dass es dich in meinem Leben gibt! Ich habe unglaublich viel von dir gelernt und deine Seite ist nicht nur für all jene ein echter Schatz, die unter Nahrungsmittel Unverträglichkeiten und Allergien leiden. Dein neues Buch – Glutenfrei backen(Werbung) – kann ich jedem nur ans Herz legen.

Alles Liebe,
miho

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8 Comments

  1. petra Baselau

    Das Eiweißbrot ist total lecker. Ich werde es öfter backen. Danke dafür ;-)))

  2. Christine

    Das Brot ist mir gut gelungen und schmeckt hervorragend. Danke für das Rezept! Den Tipp mit der Kerntemperatur finde ich super. Liebe Grüße!

  3. Hallo Miho,
    Wo steht denn in den Zutatenlisten etwas von Leinsamen? Du schreibst 90 Gramm gemahlene Mandeln oder soll das heißen 90 Gramm gemahlene Leinsamen?
    Viele Grüße, Tessa

  4. Liebe Miho,
    Wo steht denn in der Zutatenliste etwas von Leinsamen? Es wird von gemahlenen Mandeln geschrieben?
    Viele Grüße
    Tessa

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