Russischer Zupfkuchen Rezept – große Kuchenliebe!

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Was war ich froh, als unsere Oma nach langem Flehen endlich ihr Rezept für ihren Klassiker „Russischer Zupfkuchen“ herausgerückt hat. So oft ich es auch probiert habe mit anderen Rezepten, nie schmeckte er wie bei ihr!

So altbacken Russischer Zupfkuchen auch klingen mag, er verliert einfach nichts von seinem Zauber! Vor allem ist es eine tolle Kindheitserinnerung! Ein Stück von dem Kuchen auf dem Teller, ein heißer Kakao dazu und schon bin ich wieder elf Jahre alt. Ein tolles heimeliges Gefühl!

Russischer Zupfkuchen Rezept

Russischer Zupfkuchen – Zutaten

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  • 400 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 200 g Butter (kalt)
  • 200 g Zucker
  • 40 g Kakao
  • 1 Ei (Größe M)
  • 250 g Butter (weich)
  • 250 g Zucker
  • 1 Prise Liebe
  • 500 g Quark
  • 1 Bio Zitrone
  • 2 Teelöffel Vanillezucker
  • 3 Eier (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillepudding

Russischer Zupfkuchen – Zubereitung

  1. Für den Boden das Mehl mit dem Salz und Backpulver mischen. Anschließend die Butter, den Zucker, den Kakao sowie das Ei dazu geben und alle Zutaten zügig zu einem Knetteig verarbeiten. In Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  2. Nach der Kühlzeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und zwei Drittel des Teiges in der Form verteilen. Dabei unbedingt einen Rand hochziehen. 
  3. Butter und Zucker verrühren. Dann den Quark, etwas Zitronenabrieb und einen Spritzer  und dem Vanillezucker verrühren. Anschließend die Eier nach und nach unterrühren. Zum Schluss das Puddingpulver einrühren.
  4. Die Quarkfüllung jetzt gleichmäßig in der Form auf dem Boden verteilen und den restlichen Teig auf den Kuchen zupfen. Alternativ den Teig ausrollen, Herzchen ausstechen und auf der Füllung verteilen.
  5. Dann den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form auf einem Blech im unteren Bereich in den Ofen schieben.
  6. Die Backzeit beträgt etwa 60 Minuten.

Ich lasse den Zupfkuchen noch etwa 20 Minuten in der Form, dann löse ich den Ring. Dann muss der Kuchen nur noch vollständig auskühlen.

Russischer Zupfkuchen – Tipps

  • Der Zupfkuchen hält sich abgedeckt im Kühlschrank etwa vier Tage.
  • Du kannst den Kuchen einfrieren und anschließend im Kühlschrank über Nacht auftauen. Ich friere ihn in Stücken ein.
  • Russischer Zupfkuchen braucht keine Sahne, er ist auch so saftig genug.
  • Ich nehme für die Füllung Magerquark, du kannst aber auch einen 20%igen oder Sahnequark nehmen.
  • Die Zutaten für die Füllung müssen Zimmertemperatur haben bei der Verarbeitung. 

Russischer Zupfkuchen ist ideal für die kalte Jahreszeit, denn er ist meiner Meinung nach sehr üppig. Dennoch ist er immer wieder ein Leckerbissen! Jeder, der schon länger meinen Blog liest, weiß, dass ich immer einen Teelöffel Kardamom mit in den Teig gebe. Er ist wundervoll aromatisch und trotzdem hat einer frische Note. 

Ich wünsche ganz, ganz viel Spaß beim Nachbacken und vorallem, wie immer, guten Appetit. Lass dir den Kuchen gut schmecken.

Alles Liebe,
miho

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4 Comments

  1. Hallo Michaela,

    ich glaube, dir ist ein kleiner Lapsus unterlaufen. Das Rezept deiner Oma:

    „So oft ich es auch probiert habe mit anderen Rezepten, nie schmeckte er bei ihr!“

    Sollte wohl heißen: „… nie schmeckte er wie bei ihr“. Oder?

    Übrigens hatte ich Kurkuma mit Kardamom verwechselt. Ist mir im Nachhinein aufgefallen. Da war es jedoch für eine Korrektur zu spät. Aber ich wusste, dass du dieses Gewürz gerne verwendest. Ach ja, noch etwas. In Zukunft weiß ich, dass man sich bei Kommentaren lediglich auf das betreffende Rezept beziehen sollte. Andere Fragen müsste man auf eine andere Art und Weise stellen oder explizit darauf hinweisen, dass die Frage sich nicht auf das o. g. Rezept bezieht (du erinnerst dich … Milchreis …).

    Schönen Tag noch

    LG

    Iris

    • Hallo Iris,

      danke für den Hinweis, da fehlt tatsächlich das „bei“. Ich werde das korrigieren.

      Ich verwende sehr viel Kardamom, so ist das in Skandinavien üblich. Ich mache es sogar an den Kaffee!

      Ja, wenn du Fragen hast, die sich nicht auf das Rezept beziehen, schreib das einfach dazu.

      Alles liebe,
      miho

  2. Ich bin keine sehr große Bäckerin, aber wenn mir nichts Gescheites einfällt gibt es Zupfkuchen! Der gelingt immer und kommt stets gut an. Aber ich habe festgestellt, wenn man ihn mindestens einen Tag vor dem anschneiden bäckt, ist er noch besser, denn dann ist er richtig gut durchgezogen . Auch mit dem Einfrieren habe ich beste Erfahrungen damit.
    Das Allerbeste am zupfkuchen aber ist, dass man aufgrund der sehr gehaltvollen Zutaten nicht viel davon essen kann und die Gäste einem nicht die Haare vom Kopf. ….. essen!

    Liebe Grüße
    Ursula

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